Die Rockwelt steht unter Schock: Ace Frehley, legendärer „Spaceman“ und Mitgründer von Kiss, ist im Alter von 74 Jahren gestorben. (fr.de)
Ein plötzlicher Abschied

Die Familie bestätigte, dass Frehley in Morristown, New Jersey, „umgeben von liebevollen, friedlichen Worten“ verstarb. Wenige Tage zuvor war er in seinem Haus gestürzt; die Verletzungen sollen letztlich zu Komplikationen geführt haben. (fr.de)
Der Tod des Gitarristen löste weltweite Anteilnahme aus. Fans versammelten sich vor Studios und Arenen, in denen Kiss einst Geschichte schrieb, und legten Blumen, schwarzes Make-up und silberne Sterne nieder. Doch der Blick richtet sich rasch auf sein spektakuläres Lebenswerk – lassen wir uns an den Anfang seiner Galaxie führen.
Der „Spaceman“ und seine Galaxie

1973 gründete der gebürtige New Yorker gemeinsam mit Gene Simmons, Paul Stanley und Peter Criss die Masken-Rock-Maschine Kiss. Frehleys blitzende Soli, sein rauchender Gibson-Les-Paul-Hals und das ikonische Logo, das er entwarf, prägten Klassiker wie „Rock and Roll All Nite“, „Detroit Rock City“ und sein Solo-Highlight „New York Groove“. (pitchfork.com)
Trotz Ausstieg 1982 blieb er kreativ: Reunion-Touren, die Erfolgsplatte „10 000 Volts“ (2024) und zahlreiche Gastauftritte bestätigten seinen Ruf als unermüdlicher Innovator. Wie reagieren nun die Weggefährten, ohne die Kiss-Saga nie geschrieben worden wäre?
Stimmen der Weggefährten

In einer gemeinsamen Erklärung nannten Gene Simmons und Paul Stanley ihren Freund einen „unersetzbaren Rock-Soldaten“ und würdigten seinen Anteil an den „prägendsten Kapiteln der Band“. (web.de)
Auch jüngere Kollegen wie Pearl Jam-Gitarrist Mike McCready dankten ihm für die Inspiration, die sie „direkt in die erste eigene Band und das erste Gitarren-Solo katapultierte“. Von Sozialen Medien bis Radiostationen hallt ein einhelliges Bekenntnis: Ace Frehley war Treibstoff für Generationen. Doch was bedeutet sein Abschied für die Zukunft der Kiss-Legende und die Rockmusik insgesamt?
Was bleibt – ein Vermächtnis unter Strom

Bereits kursieren Pläne für ein großes Tribute-Konzert im Madison Square Garden: Ein Wiedersehen aktueller Kiss-Mitglieder mit Weggefährten aus Aerosmith, Foo Fighters und Slipknot soll Frehleys Stücke in neuem Feuer erklingen lassen.
Musikjournalisten verweisen darauf, dass seine Mischung aus Show, Technik und Songwriting heute das Grundgerüst moderner Stadion-Performances bildet. Sein letzter Akkord mag verklungen sein, doch das Echo – so scheint es – wird noch lange in den Sternen nachhallen. (au.variety.com)

