„Gucke mich nicht gerne an“: Herbert Grönemeyer überrascht mit Spiegelbild-Geständnis

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Herbert Grönemeyer überrascht seine Fans mit einem sehr persönlichen Geständnis: Der 69-Jährige meidet sein eigenes Spiegelbild. Warum ihm der Blick in den Spiegel schwerfällt und was das über sein heutiges Selbstverständnis verrät, zeigt unsere Slideshow.

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Kein Spiegel, kein Problem

 IMAGO / Panama Pictures
IMAGO / Panama Pictures

In seiner Kölner Wohnung hängt über dem Waschbecken bewusst kein Spiegel. Stattdessen steht nur seitlich ein kleinerer – und auch den nutzt Herbert Grönemeyer äußerst selten. Er sagt, er sei „froh, wenn ich mich so wenig wie möglich ansehen muss“ und schaue nur dann hin, „wenn es wirklich sein muss“.

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Der berühmte Musiker erklärt die Abneigung mit der natürlichen Alterung. Falten, graue Strähnen, das alles erinnere ihn daran, wie viel Zeit vergangen ist. Im Spiegel erkennt er den Verlauf der Jahre – auf der Bühne spürt er dagegen nach wie vor pure Energie.

Lasst uns anschauen, wie Fashion seine Abneigung mildert …

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Die Brille als Rüstung

Image: AI
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Mode ist für Grönemeyer weit mehr als bloße Hülle. Besonders auffällige Brillen gehören seit Jahrzehnten zu seinem Markenzeichen. „Die Brille lenkt von meinem alternden Gesicht ab“, verrät er und lacht. Farbe, Form, Effet – jedes Modell soll „Druck machen“ und zugleich Lebendigkeit ausstrahlen.

Auch seine Kleidung sucht er stets selbst aus. Schon in der Hippie-Zeit habe er sich gerne ungewöhnlich gekleidet und wurde gefragt, „wo kaufst du eigentlich ein?“. Heute nutzt er Mode bewusst als Schutzschild gegen den eigenen kritischen Blick.

Dochnicht nur modisch, auch digital zeigt er sich – nächste Slide!

TikTok, Outfit-Checks und das Publikum

Image: AI
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Obwohl er Spiegel meidet, stellt Grönemeyer auf TikTok und Instagram kurze „Outfit-Checks“ online. Für ihn ist das „fröhliches Rumgealbere“: Er tanzt, dreht sich, kommentiert, ohne anschließend die Kommentare zu lesen. So behält er Kontrolle darüber, wie viel Feedback er wirklich zulässt.

Spannend: Ohne Publikum fühlt er sich vor der Handykamera wohler als vor dem Badspiegel. Er sieht nur das Ergebnis seiner Inszenierung, nicht die ungeschminkte Realität. Diese digitale Distanz scheint seinen Frieden mit dem Älterwerden zu wahren.

Welche musikalische Überraschung krönt all das? Weiter geht’s …

Unplugged 2 – Alte Hits, neuer Blick

Image: AI
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30 Jahre nach seiner ersten Akustik-Platte liefert Grönemeyer „Unplugged 2 – Von allem anders“. Die Auswahl reicht von „Mensch“ über „Der Weg“ bis hin zu jüngeren Stücken – alles neu arrangiert, rauer, direkter. Im Studio, umgeben von vertrauten Musiker*innen, spiegelt er sich nicht im Glas, sondern im Klang.

Damit schließt sich ein Kreis: Er mag sein Spiegelbild nicht, doch im Echo seiner Songs erkennt er sich wieder – genau dort, wo das Alter keine Falten, sondern Tiefe hinterlässt. Ein Statement, das zeigt: Der wichtigste Spiegel des Künstlers bleibt bis heute sein Publikum.

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