RTL fordert 500.000 Euro Schadensersatz vom Knochenknacker – Skandal eskaliert

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Er war der Social-Media-Shootingstar, der mit spektakulären Einrenk-Videos von Löwen, Lamas und Hauskatzen ganz Deutschland faszinierte – doch hinter den Kulissen braute sich längst ein Drama zusammen, das nun in einer Forderung in schwindelerregender Höhe gipfelt.

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Vom Instagram-Phänomen zur eigenen RTL-Show

Image: IMAGO / Daniel Wagner
Image: IMAGO / Daniel Wagner

Der „Knochenknacker“, verwandelte sein Smartphone in eine Karriere­schmiede: Über 4,6 Millionen Follower klickten seine Clips, in denen Tierwirbel knacken wie Popcorn. RTL roch eine Story und gab dem Tier-Chiropraktiker 2023 eine Primetime-Sendung.

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Die Quoten kletterten schnell in den siebenstelligen Bereich, eine zweite Staffel war beschlossene Sache. Noch ahnte niemand, dass hinter dem scheinbaren Erfolgs­rezept ein brisantes Pulverfass lag, das schon bald explodieren sollte.

Lass uns ansehen, warum plötzlich alles ins Wanken geriet – und welche Entscheidung die Showmacher über Nacht trafen.

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Ein unterschwelliger Knacks in der Erfolgsgeschichte

Image: IMAGO / Funke Foto Services
Image: IMAGO / Funke Foto Services

Bereits während der Dreharbeiten häuften sich am Set irritierte Blicke: Seine impulsive Methoden sorgten für Nervosität, Insider berichteten von „unangekündigten Griffeinlagen“. Hinter vorgehaltener Hand hieß es, eine Redakteurin habe sich über „übergriffige Demonstrationen“ beschwert.

Trotzdem liefen die Kameras weiter, denn die Einschaltquoten glänzten – und mit ihnen die Werbeerlöse. Doch dann kam ein Tag, der alles veränderte und dem Sender eine riskante Entscheidung abverlangte.

Warum stoppte RTL plötzlich die Produktion? Die Antwort folgt – und sie hat einen unerwartet hohen Preis.

Ein Ruck – und die Zusammenarbeit platzt mit Murat Colak

Image: IMAGO / Funke Foto Services
Image: IMAGO / Funke Foto Services

Die Drehpause Anfang Oktober 2024 endet abrupt: Murat Colak soll der RTL-Redakteurin ohne deren Einverständnis den Hals eingerenkt haben. Kurze Zeit später landet die Frau mit einer Halswirbel­verstauchung im Krankenhaus. Der Sender bricht die zweite Staffel ab und kündigt fristlos.

Jetzt fordert RTL über 505 000 Euro Schadens­ersatz – Produktionskosten, bereits gezahlte Gagen und entgangene Gewinne. Der Tier-Chiropraktiker verweist hingegen auf angebliche Einwilligung und kündigt Gegenforderungen an.

Doch damit beginnt erst der juristische Schlagabtausch – und er entwickelt sich schneller als ein Knacken unter Colaks Händen.

Von Polizeiermittlungen bis Gegenklage

Gegen den „Knochenknacker“ ermittelt die Staatsanwaltschaft kurzzeitig wegen fahrlässiger Körperverletzung; das Verfahren wird gegen Geldauflage eingestellt. Colak zahlt 1 500 Euro Schmerzensgeld plus 3 500 Euro an gemeinnützige Organisationen – aus Sender­perspektive ist das jedoch nur ein erster Schritt.

Parallel legt Colak Rechtsmittel ein: Er fordert rund 180 000 Euro für bereits geleistete Arbeit sowie die Rücknahme der Schaden­ersatz­forderung. Beide Parteien bezichtigen sich des Vertragsbruchs, während die Fans in den sozialen Medien gespalten reagieren.

Und was bedeutet das alles für Colaks Zukunft vor der Kamera? Gleich klären wir, ob eine TV-Rückkehr überhaupt noch denkbar ist.

Wie geht es weiter für den „Knochenknacker“?

Aktuell poliert Colak sein Image auf Instagram, postet Videos aus einer neuen Praxis und betont, dass Tiere bei ihm „immer sicher“ seien. Fernsehsender halten sich bedeckt – intern gilt er als Risiko, solange die Millionen­forderung im Raum schwebt.

RTL dagegen signalisiert Härte: Man wolle das Geld notfalls vor Gericht erstreiten. Insidern zufolge wäre eine außer­gerichtliche Einigung denkbar, falls Colak auf einen Teil seiner Forderungen verzichtet und verbindliche Sicherheits­auflagen akzeptiert.

Ob das genügt, um sein Comeback einzurenken, bleibt offen – doch eins ist sicher: Das letzte Kapitel dieser knochen­harten Auseinander­setzung ist noch längst nicht geschrieben.

Let’s weiterverfolgen, wie sich der juristische Showdown entwickelt und ob Murat Colak jemals wieder die Prime­time knacken darf.

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