Seit Jahrzehnten begeistert sie Fans in ganz Europa – doch abseits der Bühnen gibt es einen Ort, der ihr Herz besonders berührt: eine idyllische Blockhütte hoch oben in Norwegen. Jetzt sorgt ein unerwarteter Schritt der Schlagerikone für Gesprächsstoff – und markiert vielleicht den Beginn eines vollkommen neuen Kapitels in ihrem Leben.
Ein Logenplatz mitten in der Wildnis

Seit Mitte der 1990er-Jahre zog sich die Sängerin immer wieder in ihre rustikale Holzhütte in Øyer zurück, um Kraft zu tanken und fernab des Rampenlichts bei Kaminfeuer und Fichtenrauschen zur Ruhe zu kommen. Hier schrieb sie Songtexte, sortierte Erinnerungen und feierte ganz private Familienfeste.
Dieser Sehnsuchtsort wirkt wie verzaubert – doch hinter der scheinbar stillen Fassade kündigt sich eine Veränderung an, über die bis vor Kurzem niemand sprach … bleiben wir dran, denn gleich wird es persönlicher.
Die Hütte als Familienchronik

In den Schneelagen von Gudbrandsdalen lernte die Sängerin das Leben ihrer zehn Enkel aus nächster Nähe kennen: Skiabfahrten, Blumenketten, Baumklettern – jede Jahreszeit bekam ihr eigenes Kapitel in der Hüttengeschichte. Über zweieinhalb Jahrzehnte wurde das Blockhaus so zum Zentrum einer Großfamilie, zur bunten „Villa Kunterbunt“ für Kinder und erwachsene Seelen zugleich.
Doch wenn Erinnerungen Flügel bekommen, stellen sich Fragen nach der Zukunft des Rückzugsortes – und genau diese Frage beantwortet die 78-Jährige jetzt überraschend klar … gleich lüften wir das Geheimnis.
Entscheidung mit Herzklopfen

„Natürlich bin ich traurig – aber im Leben hat alles seine Zeit“, gesteht Wencke Myhre. Nach reiflicher Überlegung hat sie beschlossen, die Blockhütte schweren Herzens zu verkaufen. Die Gründe sind pragmatisch: Die Enkel sind erwachsen, ihre Familien besitzen eigene Ferienhäuser, und das geliebte Refugium bleibt zunehmend leer.
Dennoch spricht sie von einem „neuen Abschnitt“, der Mut macht, Ballast loszulassen und zugleich Raum für frische Abenteuer zu schaffen – und genau diese Aufbruchsstimmung prägt auch ihren nächsten Schritt, den wir gleich genauer beleuchten.
„Der Augenblick“ und seine bunten Türen

1999 ließ die Künstlerin das Haus bauen und taufte es liebevoll „Der Augenblick“. Sie verzierte Schranktüren per Hand, bemalte Wände mit skandinavischen Motiven und füllte jeden Winkel mit Musiknoten und Kindergelächter. Ihre Vision: ein Ort, an dem man das Hier und Jetzt bewusst feiert.
Jetzt wünscht sie sich einen Käufer, der den kreativen Geist bewahrt und eigene Geschichten schreibt – doch wie fühlt sich das an, wenn der Schlüssel endgültig übergeben wird? Die Antwort wartet im letzten Slide.
Verkauf besiegelt – und ein Blick nach vorn

Seit Anfang November ist die Hütte offiziell in neuen Händen. Wencke Myhre verabschiedete sich mit einem letzten Blick über das tief verschneite Tal, dankbar für jede Minute, die dort zur Erinnerung wurde. Auch ohne eigenes Haus will sie die Region besuchen – diesmal als Gast in den Ferienunterkünften ihrer Kinder.
Während das Kaminlicht an anderer Stelle weiterflackert, steckt die Sängerin voller Pläne: neue Songs, intime Wohnzimmer-Konzerte und vielleicht ein Buch über die Magie flüchtiger Momente. So endet ein Kapitel – und das nächste hat gerade erst begonnen.
Weitere Slides? Nein.

