Eine Disco-Legende und Publikumsliebling einer kultigen TV-Show aus den 80ern ist verstorben.
Beliebter TV-Star der 80er ist tot

Eine Stimme, die ganze Dancefloors zum Beben brachte und Millionen Fernsehzuschauer begeisterte, ist für immer verstummt. Bekannt wurde sie durch eine Kult-Show aus den 80ern, in der sie regelmäßig an der Seite eines beliebten TV-Moderators auf der Bühne stand und zu einer festen Größe des Musikfernsehens wurde.
Ihre energiegeladenen Auftritte, das strahlende Lächeln und die unverwechselbare Soul-Stimme machten sie zu einer Ikone für Fans von Disco, Pop und Funk. Mit der traurigen Nachricht ihres Todes endet ein Kapitel, das für viele mit unbeschwerten Erinnerungen, Glitzer, Humor und mitreißender Musik verbunden war.
Eine Karriere zwischen Soul, Disco und TV-Glamour

Schon in jungen Jahren wurde sie von Ike & Tina Turner entdeckt, sang Background für Stevie Wonder und Donna Summer und eroberte als Solistin die US-Soul-Szene. Ihre kraftvolle Stimme verband Gospel-Wurzeln mit funkigem Drive und ebnete ihr den Weg in die Disco-Ära der späten 1970er.
1977 zog es sie nach Deutschland: Im Duett mit Udo Jürgens landete sie einen Radio-Hit und wurde Stammgast in hiesigen TV-Shows. Ihre Single „Mellow Lovin’“ brachte ihr europaweit Club-Erfolge und öffnete die Türen für eine ganz besondere Fernsehkarriere.
Wie ihr Auftritt in „Vier gegen Willi“ sie in Deutschland unsterblich machte, verrät die nächste Slide.
Der Kult um „Vier gegen Willi“ und ihre Rolle an Mike Krügers Seite

Als die ARD 1987 die Rateshow „Vier gegen Willi“ startete, verlieh Judy Cheeks dem Format internationale Coolness. Mit Humor, Spontaneität und ihrer legendären Begrüßung „Hi Honey!“ wurde sie zur Lieblings-Assistentin des Publikums und zur kongenialen Partnerin von Mike Krüger.
Zwischen Slapstick-Einlagen und Live-Gesang zeigte die Sängerin ihr ganzes Entertainer-Spektrum. Viele Fans erinnern sich bis heute an Judys funkelnde Abendkleider und ihre herzlichen Umarmungen mit Kandidat:innen.
Doch nicht nur TV – Judy eroberte auch die Dance-Charts. Weiter geht’s im nächsten Slide …
House-Hymnen und Clubcharts: Judys zweite musikalische Blüte

In den 1990ern feierte Cheeks ein Comeback als Dance-Diva: Ihr Track „Reach“ stürmte die UK-Top-20 und avancierte zur House-Hymne in Clubs von Ibiza bis New York. Remixe von DJ-Größen wie Junior Vasquez hielten ihren Namen dauerhaft in den internationalen Dance-Charts.
Gerade in der LGBTQ-Community wurde Cheeks zur Ikone der Clubkultur, ihre kraftvolle Alt-Stimme prägte Compilation-Reihen und Pride-Partys weltweit. Trotz des Erfolgs blieb sie für Kolleg:innen eine großzügige Mentorin im Studio.
Privat blieb sie dennoch bodenständig – ein Blick hinter die Kulissen folgt …
Zwischen Bühne und Backstage: Ein Leben voller Spiritualität

Als Tochter des berühmten Gospel-Sängers Rev. Jesse Cheeks war spirituelle Musik Judys erster Herzschlag. Neben Disco-Beats veröffentlichte sie immer wieder Gospel- und Soul-Projekte, in denen sie ihre Glaubensbotschaft teilte.
Abseits des Rampenlichts engagierte sie sich in Musik-Workshops für benachteiligte Jugendliche und nahm regelmäßig an Benefiz-Konzerten teil. Kolleg:innen loben sie als warmherzige Ratgeberin, die Talente förderte, ohne Schlagzeilen zu suchen.
Doch zuletzt wurde es still – bis die traurige Nachricht kam …
Der stille Abschied am 26. November 2025

An ihrem Wohnort in den USA verschied Judy Cheeks nach kurzer, nicht öffentlich gemachter Krankheit im Kreis ihrer Familie. Die Nachricht wurde erst Anfang Dezember publik, löste aber sofort Wellen der Anteilnahme aus.
Mike Krüger würdigte sie mit den Worten: „Du hast Millionen ein Lächeln geschenkt – jetzt tanzt der Himmel zu deiner Musik.“ Auch Udo Jürgens’ Erben, DJ-Größen und Fans weltweit posteten bewegende Erinnerungen und ließen ihre Songs in Social-Media-Playlists hochleben.
Was von Judy Cheeks bleiben wird, fasst das finale Slide zusammen …
Ein Vermächtnis, das tanzen lässt

Ob als Soul-Powerfrau der 70er, Disco-Queen der 80er, House-Diva der 90er oder TV-Liebling: Judy Cheeks vereinte Generationen auf der Tanzfläche und vor dem Bildschirm. Ihre Stimme lebt in Streaming-Charts, Retro-Playlists und Sample-Cuts weiter.
Seit Bekanntwerden ihres Todes schnellen die Abrufzahlen ihrer Klassiker in die Höhe – ein Echo darauf, wie zeitlos ihr Groove ist. Judy Cheeks hinterlässt kein leises Lied, sondern einen pulsierenden Beat, der noch lange nachklingt.
Danke, Judy – die Musik dreht sich weiter.

