Christina Hänni sorgt für Gesprächsstoff. So einen intimen Einblick gibt die Profitänzerin extrem selten.
Ein neues Kapitel nach der Geburt

Vor rund anderthalb Jahren veränderte sich für Christina Hänni alles: Die Geburt ihrer Tochter stellte den Alltag komplett auf den Kopf. Zeit für den eigenen Körper blieb kaum. Umso deutlicher wird jetzt, dass diese Phase langsam abgeschlossen ist.
Auf ihrem Instagram-Account teilt die 35-Jährige einen Moment, der mehr sagt als perfekte Vorher-nachher-Bilder. Kein Hochglanz, kein Filter – sondern Bewegung, Schweiß und Ehrlichkeit. Ein Signal: Auch nach Baby und Belastung ist ein Weg zurück möglich, aber nicht ohne Geduld.
Stolz statt Perfektion
In einer Story veröffentlichte Christina Hänni ein Video, das sie beim Training zeigt. Dazu schreibt sie offen, sie sei „stolz“ auf das, was sie „seit der Geburt erreicht“ habe. Worte, die nicht nach Selbstinszenierung klingen, sondern nach Erleichterung und Anerkennung für den eigenen Einsatz.
Dabei verschweigt sie nicht, dass ihr dieser Weg schwerfiel – obwohl sie früher als Turniertänzerin auf höchstem Niveau aktiv war und heute als Profitänzerin bei Let’s Dance bekannt ist. Gerade deshalb wirkt ihr Statement für viele besonders glaubwürdig.
Auch Profis kämpfen mit Unsicherheit
Christina räumt ein, dass selbst ihr das Filmen beim Sport Überwindung kostet. „Auch mir fällt es schwer, mich beim Sport oder in unvorteilhaften Positionen zu filmen“, schreibt sie offen. Eine Aussage, die viele ihrer Follower überrascht – und beruhigt.
Denn gerade Social Media lebt oft von perfekten Körpern und kontrollierten Blickwinkeln. Dass eine Tänzerin, deren Beruf Körperbeherrschung ist, dieselben Hemmungen kennt wie viele andere Mütter, macht ihre Botschaft umso stärker.
Albern statt makellos

Ihr Post ist bewusst mehr als nur ein Trainingsclip. Christina Hänni versteht ihn als Ermutigung. Sie schreibt, dass Influencer das Narrativ von Körperbildern stark beeinflussen. Genau deshalb wolle sie auch „alberne oder unvorteilhafte Sachen“ zeigen – selbst auf die Gefahr hin, dafür kritisiert zu werden.
Diese Offenheit hebt sie von vielen ab. Statt Perfektion setzt sie auf Authentizität. Ein Ansatz, der bei ihren Fans gut ankommt und eine wichtige Erinnerung liefert: Realität sieht oft anders aus als Instagram-Feeds.
Pause, Comeback und frühes Aus

Nach der Geburt der gemeinsamen Tochter mit ihrem Ehemann Luca Hänni im Juni 2024 hatte sich Christina bewusst eine Auszeit genommen. Erst 2025 kehrte sie zu „Let’s Dance“ zurück.
Der sportliche Erfolg blieb dabei überschaubar. Gemeinsam mit Comedian Osan Yaran schied sie bereits in der ersten Runde aus. Ein Rückschlag – doch offenbar nicht der Maßstab, an dem sie sich derzeit misst.
Ein anderer Blick auf Erfolg
Statt Pokalen oder Platzierungen steht für Christina Hänni aktuell etwas anderes im Vordergrund: das eigene Körpergefühl und mentale Wohlbefinden. Ihr Trainingsvideo zeigt keinen Endpunkt, sondern einen Zwischenstand.
Die Botschaft dahinter ist leise, aber klar: Fortschritt ist individuell. Nach Schwangerschaft, Pause und neuen Lebensrealitäten braucht es Zeit – auch für Profis. Und manchmal ist es der größte Erfolg, sich selbst wieder ein Stück näherzukommen.

