Gerichts-Drama um Pocher und Düren: Jetzt packt die Ex-Freundin des Comedians aus – Aussage sorgt für Aufsehen

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Ein Promi-Prozess wie aus dem Drehbuch: Vor dem Landgericht Köln prallen seit Mittwoch Oliver Pocher und Christian Düren aufeinander – und plötzlich steht auch eine Pocher-Ex im Zeugenstand.

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Ein Prozess mit Sprengkraft

Image: IMAGO / Oliver Langel
Image: IMAGO / Oliver Langel

Der Rechtsstreit zwischen Oliver Pocher und Christian Düren hat am Mittwoch eine neue, brisante Phase erreicht. Vor dem Landgericht Köln ging es erneut um ein sensibles Thema: ein privates Video, das einen heftigen Streit zwischen Pocher und seiner Ex-Frau Amira Aly zeigen soll.

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Im Raum steht der Vorwurf, Düren habe dieses Material genutzt, um Pocher gezielt zu schaden. Der Fall zieht immer weitere Kreise – denn inzwischen wurden auch prominente Zeugen aus der Fernsehbranche in das Verfahren hineingezogen.

Annemarie Carpendale sagt per Video aus

Image: IMAGO / Eibner
Image: IMAGO / Eibner

Am Mittwochnachmittag wurde Annemarie Carpendale per Videoschalte als Zeugin gehört. Die Moderatorin ist seit Jahren Kollegin von Düren bei ProSieben und war in der Vergangenheit selbst mit Oliver Pocher liiert – eine Konstellation, die ihrer Aussage besonderes Gewicht verleiht.

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Vor Gericht erklärte sie laut Bild, sie kenne das umstrittene Video nicht persönlich, habe jedoch davon gehört. Wörtlich sagte sie, sie „kenne das Video nicht, aber habe davon gehört“.

Klare Abgrenzung von Christian Düren

Image: IMAGO / Panama Pictures
Image: IMAGO / Panama Pictures

In ihrer Aussage machte Carpendale zudem deutlich, dass Christian Düren ihr zwar von dem Video erzählt habe, sie selbst jedoch keinen konkreten Einblick erhalten habe. Sie betonte ausdrücklich: „Aber ich kenne niemanden aus dem weiteren ProSieben-Umfeld, der es gesehen hat.“

Gleichzeitig zog sie eine klare Linie in Bezug auf ihr Verhältnis zu Düren. Die beiden seien „Arbeitskollegen, aber keine Freunde“ gewesen. Private Treffen außerhalb des beruflichen Kontexts, etwa auf einen Kaffee, habe es nie gegeben. Diese Aussage sollte offenbar unterstreichen, dass keine enge persönliche Nähe bestand, die eine Weitergabe sensibler Inhalte begünstigt hätte.

Auch Produzent Uebelhack kennt das Video nicht

Image: AI
Image: AI

Nach Annemarie Carpendale wurde der TV-Produzent Pierre Uebelhack als weiterer Zeuge zugeschaltet. Auch er bestätigte vor Gericht, das Video selbst nie gesehen zu haben. Seine Aussage war eindeutig: „Ich habe das Video nie gesehen.“

Zwar erinnerte sich Uebelhack an ein Treffen mit Christian Düren in Köln. Bei diesem Gespräch habe Düren das angebliche Video erwähnt und beschrieben – mehr jedoch nicht. Eine Vorführung oder Weitergabe habe es nicht gegeben, so der Produzent. Damit bestätigte auch er indirekt, dass das Material offenbar nur im kleinen Kreis thematisiert, aber nicht verbreitet worden sei.

Schwere Vorwürfe und klare Gegenwehr

Image:  IMAGO / Panama Pictures
Image: IMAGO / Panama Pictures

Oliver Pocher wirft Christian Düren vor, ihn mit dem privaten Video erpresst und dadurch seine beruflichen Möglichkeiten beschädigt zu haben. Bereits im November 2025 war der Comedian erstmals vor Gericht erschienen, um diese Anschuldigungen öffentlich zu machen.

Düren weist die Vorwürfe entschieden zurück. Er betont, er habe lediglich mit seiner Partnerin über das Video gesprochen, es „bald gelöscht“ und „an niemanden weitergeleitet“. Diese Version hatte er bereits am ersten Prozesstag vertreten – und bleibt dabei. Für das Gericht steht nun Aussage gegen Aussage, gestützt durch Zeugenaussagen ohne direkten Videokontakt.

Entscheidung rückt näher

Image:  IMAGO / Ulrich Hufnagel
Image: IMAGO / Ulrich Hufnagel

Die zuständige Kammer kündigte an, ihre Entscheidung voraussichtlich am 4. Februar zu verkünden. Dann soll sowohl über die Zivilklage von Oliver Pocher als auch über die Frage entschieden werden, ob Christian Düren dem Comedian tatsächlich geschadet haben könnte.

Bis dahin bleibt der Fall hochspannend. Prominente Namen, sensible private Inhalte und schwere Vorwürfe sorgen für großes öffentliches Interesse. Klar ist schon jetzt: Unabhängig vom Urteil hat der Prozess tiefe Einblicke in die Mechanismen hinter den Kulissen der TV-Welt geliefert – und dürfte noch lange Gesprächsthema bleiben.

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