Schock-Meldung: Dschungelcamp-Kandidat erlitt Herzstillstand

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Ein Serienliebling wagt den Sprung in den australischen Busch – doch die wahrhaft gefährlichste Prüfung seines Lebens hat er schon hinter sich.

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Die größte Herausforderung kommt erst noch

Image: RTL
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Wenn Prominente ins australische Dschungelcamp ziehen, sprechen viele von der „härtesten Prüfung im deutschen Fernsehen“. Hunger, Schlafmangel, Ekelprüfungen – all das gilt als extreme Belastung. Doch bei einem der diesjährigen Teilnehmer wirkt diese Herausforderung fast nebensächlich. Denn das, was er in seinem Leben bereits überstanden hat, geht weit über jede TV-Prüfung hinaus.

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Hinter der Entscheidung, sich dem Abenteuer Busch zu stellen, steckt nicht nur Neugier oder Lust auf Grenzerfahrungen. Es ist auch die Geschichte eines Mannes, der schon einmal ganz unten war – und sich Schritt für Schritt zurückgekämpft hat.

Als plötzlich alles zerbrach

Image: AI
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Es gab eine Zeit, in der ihm das Leben regelrecht entglitt. Eine zerbrochene Beziehung, berufliche Einschnitte und der Tod eines engen Freundes trafen ihn fast gleichzeitig. Die Folge war eine tiefe innere Leere. „Ich war so einsam“, sagte er später rückblickend.

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In dieser Phase suchte er Halt am falschen Ort. Alkohol wurde zum ständigen Begleiter – und verstärkte die Abwärtsspirale. Was zunächst nach Betäubung aussah, entwickelte sich zu einer ernsthaften Gefahr. Eine Gefahr, die ihn beinahe das Leben kostete.

Der Tag, der alles veränderte

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Ein bestimmtes Datum brannte sich für immer in sein Gedächtnis ein. Nach einer feuchtfröhlichen Feier geriet ein Trinkspiel außer Kontrolle. Am Ende landete er mit unglaublichen 3,4 Promille im Krankenhaus. Dort erlitt er einen Herzstillstand – und war dem Tod näher als je zuvor.

Drei Stunden lang kämpften Ärzte um sein Leben. Später bezeichnete er diesen Moment als seinen persönlichen Wendepunkt. „Ein schlimmes Erlebnis. Das am Ende ein Erweckungsmoment für mich war“, erklärte er einmal. Ausgerechnet dieser Absturz wurde zum Beginn eines neuen Weges.

Jetzt wird klar, um wen es geht

Image: IMAGO / Gartner
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Der Mann, der heute offen über diese Zeit spricht, ist Stephen Dürr. Der 51-jährige Schauspieler zieht in diesem Jahr in Ich bin ein Star – Holt mich hier raus! – doch seine größte Prüfung liegt längst hinter ihm.

Über den dramatischen Alkoholabsturz schrieb Dürr bereits 2004 in seinem Buch Zurück im Leben. Der Vorfall ereignete sich am 17. Februar 1998 nach einer Feier zum Serienstart von In aller Freundschaft in Leipzig. Ein Moment, der sein Leben grundlegend veränderte.

Zurück ins Leben und neue Ziele

Image: RTL
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Nach der Rettung fand Stephen Dürr Schritt für Schritt zurück. Raus aus der Trauer, raus aus der suizidalen Phase, hinein in ein stabileres Leben. Heute steht er wieder fest im Alltag, mit neuen Projekten und klaren Perspektiven.

Erst kürzlich veröffentlichte er sein Romandebüt Arctic Blizzard – einen Militär-Thriller über einen Marinepiloten, der während eines NATO-Manövers in geopolitische Konflikte um die Arktis gerät. Schreiben wurde für ihn zu einer weiteren Form der Verarbeitung – und des Neuanfangs.

Keine Angst vor dem Dschungel

Image:  IMAGO / Future Image
Image: IMAGO / Future Image

Wie blickt er nun auf das Dschungelcamp? Erstaunlich gelassen. „Ich habe richtig Bock drauf, auch auf alle Prüfungen. Das ist so das krasseste Format, was es im deutschen Fernsehen gibt“, sagte er vor seinem Einzug. Angst habe er keine.

Was ihm dennoch zu schaffen machen könnte, weiß er genau: „Schlafmangel. Dazu kommt, dass es wenig zu essen gibt. Und dann: Wenn Leute nerven.“ Rückhalt bekommt er von seiner Familie – Ehefrau Katharina und die beiden Töchter fiebern mit. Für Stephen Dürr ist der Dschungel kein Sturz ins Ungewisse, sondern ein weiterer Beweis dafür, wie stark er geworden ist.

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