Wenn die Kameras ausgehen, dreht sich bei Stefan Mross das Adrenalin-Karussell erst richtig: Der „Immer wieder sonntags“-Moderator hat ein spektakuläres Ritual, das seinen Sonntag verwandelt – und Fans wie Kollegen gleichermaßen überrascht.
Dauerstress am Sonntag – und kein Ende in Sicht

Für Stefan Mross beginnt eine intensive Zeit. In den kommenden Monaten heißt es jeden Sonntag: Bühne frei bei Immer wieder sonntags. Die wöchentliche Liveshow fordert volle Konzentration, Präsenz und Nervenstärke. Hinzu kommt der stetige Druck, denn die Konkurrenz schläft nicht. Zuletzt sorgte sogar ein zehnjähriger Nachwuchs-Moderator für Schlagzeilen, der offen auf Mross’ Job hoffte. Doch statt sich davon verunsichern zu lassen, bleibt der 50-Jährige fokussiert. Für ihn ist klar: Wer Woche für Woche live abliefert, braucht einen Ausgleich – und den findet er auf ungewöhnliche Weise.
Abschalten? Für Mross bedeutet das Adrenalin

Nach der Sendung die Füße hochlegen? Nicht bei Stefan Mross. Während andere nach einer Liveshow Ruhe suchen, steuert er bewusst das Gegenteil an. Nervenkitzel statt Sofa. Wie er gegenüber der Neue Post verrät, zieht es ihn nach der Sendung oft direkt weiter – gemeinsam mit Freunden und seiner Partnerin Eva Luginger. Das Ziel liegt praktischerweise gleich um die Ecke: der Europa-Park. Für Außenstehende klingt das nach zusätzlichem Stress, für Mross ist es genau das richtige Ventil.
Von der Bühne direkt in den Freizeitpark

Der Freizeitpark grenzt unmittelbar an das Produktionsgelände in Rust – ein Glücksfall für den Entertainer. Kaum ist die letzte Kamera aus, tauscht er Bühnenlicht gegen Achterbahn. Was ungewöhnlich klingt, folgt einem festen Ritual. „Wir essen etwas Leckeres, schlendern gemütlich durch den Park – und wenn’s passt, geht’s auch mal in die Achterbahn“, beschreibt Mross seinen Sonntagsablauf. Kein durchgetakteter Zeitplan, kein Leistungsdruck. Stattdessen: Bewegung, Genuss und gezielte Adrenalinschübe. Genau diese Mischung scheint für ihn der Schlüssel zu sein, um nach der Show mental abzuschalten.
Entspannung durch Tempo und Höhe

Die Idee dahinter ist simpel: Nach maximaler Anspannung braucht es einen klaren Cut. Für Mross bedeutet Entspannung nicht Stillstand, sondern kontrollierte Action. Der Wechsel aus gutem Essen, Spaziergang und Tempo bringt seinen Kopf frei. „Das fühlt sich jedes Mal wie ein kleiner Urlaub an“, schwärmt der Moderator. Die Achterbahn wird so zum Gegenpol zur Live-Sendung – kurz, intensiv, befreiend. Statt die Gedanken weiter kreisen zu lassen, setzt er auf ein Erlebnis, das alles andere ausblendet.
Rückhalt durch Nähe und Routine

Eine wichtige Rolle spielt dabei auch sein Umfeld. Eva Luginger und Freunde sind Teil dieses Rituals, das Verlässlichkeit schafft. Gerade in einer Phase mit hoher öffentlicher Aufmerksamkeit gibt das Halt. Die Routine nach der Show ist kein Zufall, sondern bewusst gewählt. Sie markiert den Übergang vom öffentlichen Auftritt zurück ins Private. Für Mross ist das entscheidend, um Woche für Woche mit derselben Energie zurückzukehren – trotz Live-Druck, Erwartungen und Schlagzeilen.
Ein Erfolgsrezept jenseits des Offensichtlichen

Während andere über Pausen nachdenken, setzt Stefan Mross auf Bewegung und Mut zum Extrem. Sein Sonntagsritual zeigt, dass Erholung viele Gesichter haben kann. Für ihn ist der Weg von der Bühne auf die Achterbahn kein Widerspruch, sondern Ausgleich. Und vielleicht liegt genau darin sein Erfolgsrezept: Wer sich traut, neue Wege zu gehen, bleibt leistungsfähig – selbst bei vollem Programm. So startet Mross jeden Sonntag neu durch. Mit Adrenalin, guter Laune und dem Gefühl, kurz im Urlaub gewesen zu sein.

