Bushidos neuester Millionendeal endet mit einer überraschenden Abfuhr – ein deutscher Rap-Titan trifft auf die harte Realität der Luxus-Industrie.
Luxusleben auf neuem Niveau

Dass Bushido zuletzt finanziell aus dem Vollen schöpft, ist kein Geheimnis mehr. Erst vor Kurzem sorgte der Rapper mit einer spektakulären Immobilie für Schlagzeilen: Eine Luxusvilla im Münchner Nobelvorort Grünwald – Kaufpreis angeblich 32,9 Millionen Euro. Damit lebt Bushido nun Tür an Tür mit prominenten Nachbarn, darunter Stars des FC Bayern München. Grünwald gilt als eine der teuersten Wohngegenden Deutschlands – exklusiver geht es kaum.
Millionen allein für Nebenkosten

Ob Bushido die Villa gekauft oder gemietet hat, ist offiziell nicht bestätigt. Klar ist jedoch: In beiden Fällen fließen enorme Summen. Beim Kauf würden allein Makler- und Kaufnebenkosten wohl über drei Millionen Euro verschlingen. Selbst als Mietobjekt soll das Anwesen mit rund einer Million Euro Jahresmiete zu Buche schlagen. Für den Rapper offenbar kein Problem: Branchenkenner gehen davon aus, dass Bushido allein in den vergangenen sechs Monaten 15 bis 20 Millionen Euro netto verdient haben dürfte.
Zurück in Deutschland – mit Plan

Mit der Villa ist auch eine grundsätzliche Entscheidung gefallen: Bushido kehrt zurück nach Deutschland. Gemeinsam mit seiner Familie will er künftig etwa die Hälfte des Jahres hier verbringen, die restliche Zeit weiterhin in Dubai. Hinter dieser Aufteilung dürften nicht nur private Gründe stehen, sondern auch steuerliche Überlegungen. Klar ist: Ein neues Leben in Deutschland will eingerichtet werden – inklusive Alltag, Infrastruktur und natürlich passender Fahrzeuge.
Der Traum vom Porsche platzt

Genau hier wird es überraschend. Auf einem Konzert in Stuttgart erzählte Bushido seinem Publikum von einem kuriosen Erlebnis: Er wollte für seine Frau einen Porsche kaufen – Preis: rund 370.000 Euro. Doch offenbar gestaltete sich der Autokauf schwieriger als erwartet. Ein Konzertbesucher berichtet, dass Bushido fast eine Stunde seines zweistündigen Auftritts mit Geschichten füllte – darunter auch diese.
„Wenn ihr kein Auto verkaufen wollt …“

Laut Bushido sei es ihm nicht gelungen, bei Porsche einen Ansprechpartner zu finden, der ihm tatsächlich weiterhelfen wollte. Selbst der Versuch, den technischen Support einzuschalten, verlief im Sand. Frustriert soll der Rapper schließlich aufgegeben haben. Seine Reaktion zitierte der Besucher so: „Wenn ihr kein Auto verkaufen wollt, dann lassen wir es halt bleiben.“ Die erwähnten 370.000 Euro seien damit schlicht nicht ausgegeben worden. Sogar im Publikum fragte Bushido scherzhaft, ob jemand bei Porsche arbeite und ihm ein Auto verkaufen könne – vergeblich.
Geld da – Auto woanders?
@huntercoach_inside Wir dürfen den Kunden nicht aus den Augen verlieren. Egal auf welcher Ebene #fooryoupage #unternehmer #joblife #bushido ♬ Originalton – Der Kevin
Dass Bushido sich den Luxuswagen problemlos leisten kann, steht außer Frage. Umso erstaunlicher wirkt die Geschichte. Ob es sich um ein Missverständnis, organisatorische Hürden oder bewusste Zurückhaltung seitens des Herstellers handelte, bleibt offen. Fest steht: Sollte Porsche tatsächlich kein Interesse gehabt haben, dürfte Bushido seine Millionen anders investieren – vielleicht bei einem Konkurrenten. Eines zeigt die Episode jedoch deutlich: Selbst mit prall gefülltem Konto läuft nicht immer alles nach Plan.

