Schonungslos ehrlich: Anna-Maria Zimmermann stellt sich ihrem langjährigen Trauma – dieser Schritt berührt viele Fans

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Der erste Schwung nach 15 Jahren Stille: Schlager-Star Anna-Maria Zimmermann hat sich ihrem wohl größten Dämon gestellt – dem Trauma ihres Helikopterabsturzes.

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Ein Schritt, der größer ist als jede Piste

Image: IMAGO / Bildagentur Monn
Image: IMAGO / Bildagentur Monn

Für Anna-Maria Zimmermann bedeutet dieser Moment weit mehr als ein sportliches Comeback. Nach rund 15 Jahren hat die 37-jährige Schlagersängerin eine Angst überwunden, die ihr Leben lange geprägt hat: Sie stand wieder auf Skiern.

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Bekannt wurde Zimmermann durch Hits wie 1000 Träume weit, doch hinter der fröhlichen Bühnenpräsenz verbarg sich jahrelang ein Trauma. Der Auslöser liegt im Jahr 2010 – ein tragischer Hubschrauberabsturz, der nicht nur ihren Körper, sondern auch ihre Seele tief verletzte. Dass sie nun wieder eine Skipiste hinunterfuhr, ist deshalb ein persönlicher Meilenstein.

Der Unfall, der alles veränderte

Image:  IMAGO / Eibner
Image: IMAGO / Eibner

Auf dem Weg zu einem Auftritt kam es 2010 zu dem folgenschweren Unglück. Der Hubschrauber, in dem Anna-Maria Zimmermann saß, stürzte ab. Sie überlebte – doch der Preis war hoch. Schwere innere Verletzungen, zahlreiche Knochenbrüche und eine dauerhafte Lähmung ihres linken Arms prägen ihr Leben bis heute.

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Über ihre Narben sagte sie kürzlich selbstironisch, sie sehe aus wie Zorro. Doch die sichtbaren Spuren erzählen nur einen Teil der Geschichte. Auch innerlich habe der Absturz tiefe Wunden hinterlassen, wie sie nun offen gegenüber der Bild berichtet.

Die Warnung, die sich eingebrannt hat

Image: IMAGO / BOBO
Image: IMAGO / BOBO

Besonders eine Aussage aus jener Zeit verfolgte sie jahrelang. „Mein Unfallchirurg hatte damals meinen Arm mit großer Mühe wieder zusammenflicken können. Das hat ihn stundenlange Arbeit gekostet“, erinnert sich Zimmermann.

Dann kam die eindringliche Warnung, die ihr Verhältnis zum Skisport nachhaltig zerstörte. Der Arzt habe unmissverständlich gesagt: „Fällst du noch mal auf den Arm, schneide ich ihn dir oben ab!“

Ein drastischer Satz – und einer, der sich festsetzte. Skifahren war für sie von diesem Moment an tabu.

Eine Liebe, die lange unerreichbar blieb

Die Konsequenzen dieser Angst spürte Zimmermann über Jahre. „Ich habe mich nie wieder getraut, auf eine Skipiste zu gehen. Das hat mich sehr traurig gemacht, denn ich liebe den Skisport über alles“, sagt sie rückblickend.

Besonders schmerzhaft wurde es Anfang 2025. Ihre beiden Söhne Matti (7) und Sepp (4) standen erstmals selbst auf Skiern. Während sie ihnen zusah, wurde ihr schmerzlich bewusst, was sie verpasste. „Das tat mir innerlich sehr weh“, gesteht sie. Die Angst hielt sie zurück – obwohl das Herz längst wieder losfahren wollte.

Der Entschluss, sich der Angst zu stellen

Doch irgendwann reifte eine Entscheidung. Bei einem Skiurlaub in Winterberg fasste Anna-Maria Zimmermann neuen Mut. Sie lieh sich Skier, setzte einen Helm auf – und stellte sich ihrer größten sportlichen Angst.

Der erste Schwung war mehr als nur Bewegung. „Das war ein erhebender Moment“, erzählt sie. Jeder Meter auf der Piste bedeutete ein Stück Freiheit, ein Stück Rückgewinnung von Vertrauen – in ihren Körper und in sich selbst.

„Es fühlte sich alles so wunderbar an“

Als sie unten ankam, war klar: Dieser Schritt war richtig. „Es fühlte sich alles so wunderbar an wie früher“, beschreibt Zimmermann das Gefühl nach der Abfahrt.

15 Jahre nach dem Unfall hat sie sich ein Stück Lebensfreude zurückerobert. Nicht, weil die Angst verschwunden ist – sondern weil sie gelernt hat, ihr zu begegnen. Der Moment auf den Skiern steht symbolisch für etwas Größeres: den Mut, sich nicht von einem Trauma definieren zu lassen.

Und genau darin liegt ihre stärkste Botschaft.

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