Ulrike von der Groeben hat in einem aktuellen Podcast erstmals offenbart, wie das Verhältnis zu ihrem langjährigen „RTL aktuell“-Partner Peter Kloeppel wirklich aussieht – und damit eine liebgewonnene TV-Legende ins Wanken gebracht.
Ein TV-Duo schreibt Geschichte

Über Jahrzehnte galten sie als eines der verlässlichsten Gesichter der deutschen Nachrichtenlandschaft: Ulrike von der Groeben und Peter Kloeppel prägten RTL aktuell wie kaum ein anderes Moderationsduo. Mehr als 30 Jahre standen sie gemeinsam vor der Kamera – und verabschiedeten sich im August 2024 sogar zeitgleich in den Ruhestand.
Viele Zuschauer gingen davon aus, dass aus dieser jahrzehntelangen Zusammenarbeit zwangsläufig auch eine enge private Freundschaft entstanden sein müsse. Doch genau mit dieser Annahme räumt Ulrike von der Groeben nun auf.
Ein überraschend ehrlicher Einblick

In der aktuellen Folge des Podcasts M wie Marlene – Wie gelingt das Leben? spricht die 68-Jährige mit Marlene Lufen offen über ihre Zeit bei RTL – und überrascht mit ungewohnt klaren Worten.
Lufen wollte einen Blick hinter die Kulissen werfen und fragte neugierig nach besonderen Momenten mit Peter Kloeppel. Die Antwort fiel unerwartet nüchtern aus. „Es ist völlig verrückt, eigentlich gar nicht. Und je mehr man da nachbohrt, desto mehr entzaubert man das, was mit uns war“, erklärt von der Groeben offen.
Kollegial – aber nicht privat verbunden

Dann folgt die vielleicht deutlichste Aussage des Gesprächs: „Wir waren ja außerhalb der Arbeitszeit nicht in dem Sinne befreundet.“
Ein Satz, der viele Zuschauer überraschen dürfte. Tatsächlich hätten Ulrike von der Groeben und Peter Kloeppel privat kaum Zeit miteinander verbracht.
Ein einziges Mal habe man sich zum Tennisspielen getroffen – mehr nicht. „Aber dann war es auch gut“, sagt sie rückblickend. Keine regelmäßigen Treffen, keine gemeinsamen Abende, kein enger privater Austausch. Die Verbindung der beiden blieb im Wesentlichen auf den Arbeitsplatz beschränkt.
Zwei Lebensstile, die kaum unterschiedlicher sein könnten

Einen Grund für diese Distanz sieht Ulrike von der Groeben vor allem in den völlig unterschiedlichen Lebensgewohnheiten. „Ich bin ein Nachtmensch. Ich gehe gerne abends raus oder treffe mich mit Freunden. \[…\] Ich feiere abends gerne, ich trinke mein Bier“, beschreibt sie sich selbst.
Peter Kloeppel hingegen habe einen ganz anderen Rhythmus gehabt – ruhiger, strukturierter, weniger gesellig am Abend. Zwei Persönlichkeiten, die beruflich perfekt harmonierten, privat aber schlicht andere Prioritäten setzten.
Nähe durch den Alltag – nicht darüber hinaus

Hinzu kam, dass sich beide ohnehin fast täglich gesehen haben. „Da haben wir auch viel gesprochen. Aber ganz viel natürlich auch über den Job, über die Sendung.“ Persönliche Themen seien dabei nicht ausgeschlossen gewesen. „Klar, ich weiß viel über seine Familie, über seine Frau und seine Tochter Gina“, erzählt von der Groeben.
Doch genau dort habe die Grenze gelegen. „Aber dann war es auch gut.“ Die berufliche Nähe ersetzte keine private Freundschaft – und das sei für beide völlig in Ordnung gewesen.
Stolz auf ein gemeinsames Kapitel
Podcast-Gastgeberin Marlene Lufen zeigt großes Verständnis für diese Offenheit. Sie ordnet das Duo als festen Bestandteil der deutschen TV-Geschichte ein und sagt anerkennend: „Ich finde, das ist was ganz Tolles. Da kannst du auch stolz drauf sein.“
Ulrike von der Groeben stimmt zu: „Ja, da bin ich auch stolz drauf.“
Ohne Verklärung, ohne Nostalgie – aber mit großem Respekt vor einer Zusammenarbeit, die über Jahrzehnte getragen hat. Ein Beweis dafür, dass Nähe vor der Kamera nicht zwingend Freundschaft im Privaten bedeuten muss – und dass genau darin vielleicht das Erfolgsgeheimnis dieses besonderen TV-Duos lag.

