Zuschauer gehen auf die Barrikaden: Stefan Raabs Dschungelshow kassiert heftige Kritik

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Stefan Raab wollte mit seiner neuen Late-Night-Revue zum Dschungelcamp endlich wieder für Jubel sorgen – stattdessen hagelt es in den sozialen Medien Kritik. Was steckt hinter dem Shitstorm, wie reagiert RTL, und bekommt Raab noch die Kurve?

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Raab rechnet ab – und zwar gnadenlos

Image: RTL / Raab Entertainment / Willi Weber
Image: RTL / Raab Entertainment / Willi Weber

Mit einem satirischen Rundumschlag meldet sich Stefan Raab bei RTL zu Wort. Der Entertainer hat eine neue Show gestartet, in der er das Dschungelcamp aufs Korn nimmt – und dabei keinen Zweifel an seiner Abneigung lässt. In der ersten Spezialausgabe bezeichnet er Ich bin ein Star – Holt mich hier raus! unverblümt als „Ekelfernsehen“.

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Die 30-minütige Sendung läuft direkt im Anschluss an Die Stunde danach und soll das Erfolgsformat in insgesamt sechs Folgen satirisch begleiten. Ein Konzept, das polarisieren dürfte – und genau das scheint gewollt.

Spitzer Kommentar von Sonja Zietlow

Image: RTL
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Noch bevor Raab richtig loslegt, kommt ein Seitenhieb aus dem eigenen Haus. Dschungelcamp-Moderatorin Sonja Zietlow kommentiert das neue Projekt trocken:

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„Stefan Raab wird ab heute alles aufarbeiten, was Jan, ich, Olivia Jones und Angela übriggelassen haben.“

Damit ist der Ton gesetzt – ironisch, leicht giftig und mit einem Augenzwinkern. Doch Raab belässt es nicht bei feiner Satire.

Kandidaten im Kreuzfeuer

Image: RTL
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In seiner Sendung geht der 59-Jährige hart mit den aktuellen Campbewohnern ins Gericht. Er spricht den Namen von Reality-Kandidatin Ariel demonstrativ falsch aus, zieht über das Aussehen von Samira Yavuz her und äußert unverhohlenen Ekel gegenüber Schauspieler Stephen Dürr.

Dabei schreckt Raab auch vor Sprüchen unter der Gürtellinie nicht zurück. Sein vernichtendes Gesamturteil über das Format fällt entsprechend scharf aus: Das Dschungelcamp sei „die Endstation für Promis, die zum Tanzen zu blöd sind“.

Rückenwind – oder Druck?

Image:  IMAGO / Sven Simon
Image: IMAGO / Sven Simon

Vor Raabs Sendung moderieren Olivia Jones und Angela Finger-Erben wie gewohnt „Die Stunde danach“. Ihr Kommentar an Raab fällt kurz, aber vielsagend aus: „Mach was draus!“

Für Raab ist das Dschungel-Spezial mehr als nur ein Seitenprojekt. Seit seinem TV-Comeback bei RTL läuft es für ihn quotentechnisch holprig. Seine wöchentliche Show Du gewinnst hier nicht die Million bei Stefan Raab wurde wegen enttäuschender Zuschauerzahlen eingestellt.

Zuschauer reagieren enttäuscht

Image:  IMAGO / Panama Pictures
Image: IMAGO / Panama Pictures

In den sozialen Netzwerken fällt das Echo auf Raabs Dschungel-Satire überwiegend kritisch aus. Auf X und Instagram häufen sich Kommentare wie:

„Jetzt muss der Dschungel Stefan Raab aus dem Quotentief holen.“

Oder: „Stefan Raab war auch schon mal witziger.“

Andere schreiben: „Schade, Stefan … die Gagschreiber sollten nochmal überlegen“ oder urteilen noch härter: „Es war nie Raab, der für Fun gesorgt hat, es war die Redaktion.“ Einige Zuschauer schalteten sogar vorzeitig ab. „Die Gags heute sind so unterirdisch, Nase von Samira, Sprüche über Gil … hab schon weggeschaltet.“

Wie geht es weiter mit Raab?

Image: RTL
Image: RTL

Ob die Dschungel-Spezialausgaben Stefan Raab wieder in die Erfolgsspur bringen, bleibt offen. Fest steht: RTL hält an ihm fest. Die nächste Folge läuft am Mittwochabend um 23.30 Uhr, vier weitere Episoden sind bereits geplant.

Zudem setzt der Sender weiter auf große Bühnen für den Entertainer. Eine neue Samstagabendshow mit Raab und Barbara Schöneberger ist bereits angekündigt und soll im Frühjahr ausgestrahlt werden.

Ob Raabs bissiger Humor dort besser zündet – oder ob sich die Zuschauer weiter abwenden – wird sich zeigen. Fest steht nur: Langweilig wird es mit Stefan Raab auch weiterhin nicht.

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