Thorsten Legat feiert Gil Ofarim als echten Kämpfer im Dschungelcamp – trotz aller Kontroversen!
Thorsten Legat meldet sich zu Wort

Wenn Thorsten Legat spricht, hört die Dschungelcamp-Welt genau hin. Der frühere Fußballprofi kennt das Format wie kaum ein anderer: Zweimal war er selbst Kandidat bei Ich bin ein Star – Holt mich hier raus! – und weiß, was es braucht, um im australischen Busch zu bestehen.
Im Interview mit RTL nimmt Legat die diesjährigen Stars genau unter die Lupe. Dabei wird schnell klar: Seine Einschätzungen unterscheiden sich deutlich von der Stimmung vieler Zuschauer. Besonders ein Kandidat rückt dabei überraschend positiv in seinen Fokus – jemand, der im Camp polarisiert und draußen für hitzige Diskussionen sorgt. Für Thorsten Legat ist genau dieser Mann jedoch ein ernstzunehmender Anwärter auf die Krone.
Gil Ofarim – unterschätzt im Camp

Während viele Fans Gil Ofarim kritisch sehen, schlägt Thorsten Legat ungewohnt anerkennende Töne an. „Er hat so viel Biss“, lobt der Ex-Kicker den Sänger. Eine Aussage, die überrascht – denn Gil gilt eher als ruhiger, zurückhaltender Teilnehmer.
Besonders eine Szene hat Legat beeindruckt: die gescheiterte Dschungelprüfung gemeinsam mit Eva Benetatou und Ariel. Ariel verweigerte die Teilnahme aus moralischen Gründen – die Prüfung platzte. Für Thorsten zeigt genau dieser Moment, wie ernst Gil seine Rolle nimmt.
„Er wollte unbedingt für das Team mehr Sterne holen, weil Ariel alles verweigert hat“, erklärt Legat. Für ihn ist das kein kleines Detail, sondern ein klares Zeichen von Einsatzbereitschaft und Verantwortungsgefühl.
Still, aber gefährlich nah an der Krone

Thorsten Legat ordnet Gil Ofarim als einen „stillen Vertreter“ ein – jemanden, der nicht laut poltert, sondern über Handlungen wirkt. Gerade diese Eigenschaft könne im Dschungelcamp entscheidend sein. Denn wer dauerhaft aneckt, verliere schnell Rückhalt bei Mitcampern und Publikum.
Trotz der Kontroversen rund um seine Person glaubt Legat: Für Gil ist noch alles möglich. Der ehemalige Nationalspieler betont, dass sich das Blatt im Camp jederzeit wenden könne. Charakter, Haltung und Teamgeist würden langfristig schwerer wiegen als kurzfristige Sympathien.
Dass Gil mit seiner Teilnahme sogar Boykottaufrufe ausgelöst hat, blendet Legat nicht aus – misst dem aber weniger Bedeutung bei. Für ihn zählt vor allem, wie sich ein Kandidat im Camp selbst schlägt. Und dort sieht er bei Gil Qualitäten, die viele unterschätzen.
Kritik an der Authentizität anderer Camper

Nicht jeder Promi kommt bei Thorsten Legat gut weg. Im Gegenteil: Viele Kandidaten seien aus seiner Sicht zu sehr mit Selbstdarstellung beschäftigt. Er vermisst Ehrlichkeit, Ecken und Kanten – und vor allem echte Emotionen.
Legat spricht offen aus, was er denkt: Einige Camper wirkten unauthentisch, spielten Rollen und hätten das Format nicht wirklich verstanden. Für einen Sieg reiche es nicht, clever zu taktieren oder sich beliebt zu machen. Der Dschungel sei gnadenlos ehrlich – und entlarve früher oder später jede Maske.
Gerade deshalb misst Legat den Prüfungen und dem Verhalten im Team so große Bedeutung bei. Wer dort kneift oder sich hinter anderen versteckt, habe aus seiner Sicht kaum Chancen, am Ende ganz oben zu stehen.
Das Erfolgsrezept aus Legats Sicht

Thorsten Legat fasst klar zusammen, worauf es im Dschungel wirklich ankommt: „Geh an deine Grenzen, spring über deinen Schatten und versuche, als Teamplayer zu agieren und nicht gegen das Team.“
Für ihn sind es genau diese Momente, in denen sich Charakter zeigt. Prüfungen seien weniger Mutproben als mentale Tests. „Anhand einzelner Camper sieht man halt, wer Charakter hat, wer ein starkes Mindset hat und wer sich überwinden kann.“
Diese Kriterien legt er konsequent an – unabhängig von Popularität oder medialem Ruf. Wer leidet, kämpft und trotzdem fürs Team da ist, sammelt Pluspunkte. Und genau hier sieht er Gil Ofarim überraschend weit vorne.
Weitere Favoriten und ein offenes Rennen

Neben Gil nennt Thorsten Legat noch zwei weitere Namen, die für ihn echtes Siegerpotenzial haben: Hardy Krüger jr. und Simone Ballack. Beide hätten bislang Bodenständigkeit, Ruhe und Durchhaltevermögen gezeigt – Eigenschaften, die im Camp Gold wert seien.
Für Legat steht fest: Das Rennen um die Dschungelkrone ist völlig offen. Sympathien können kippen, Favoriten scheitern, Underdogs aufholen. Gerade deshalb sei Vorsicht geboten, Kandidaten zu früh abzuschreiben.
Sein Fazit wirkt wie eine Warnung an Publikum und Mitcamper gleichermaßen: Wer leise kämpft, kann am Ende ganz laut gewinnen. Und genau deshalb sollte man Gil Ofarim – trotz aller Diskussionen – weiter ganz genau im Blick behalten.

