Ein Profi fehlt im neuen Let’s-Dance-Cast – und meldet sich tief bewegt zu Wort.
Ein vertrautes Gesicht fehlt plötzlich
Wenn Ende Februar die neue Staffel von Let’s Dance startet, müssen sich die Zuschauer auf eine ungewohnte Situation einstellen. Einer der bekannten Profitänzer ist in diesem Jahr überraschend nicht dabei: Alexandru Ionel.
Nach drei aufeinanderfolgenden Staffeln fehlt der 31-Jährige erstmals im Cast. Umso auffälliger ist der Kontrast: Seine Ehefrau Patricija Ionel wurde erneut von RTL verpflichtet und steht weiterhin auf dem Tanzparkett.
Für viele Fans kommt diese Konstellation unerwartet. Das Ehepaar galt zuletzt als feste Größe der Show. Nun müssen sie erstmals getrennte Wege gehen – zumindest vor der Kamera.
Offene Worte im Podcast

Über sein Aus sprach Alexandru Ionel nun im gemeinsamen Podcast „A bis Z“ mit Tanzkollege Zsolt Sándor Cseke, der in der 19. Staffel wieder dabei sein wird. Zsolt machte keinen Hehl aus seinen Gefühlen und bezeichnete Alexandrus Fehlen als „eine traurige Nachricht“. Er werde ihn „sehr vermissen“, sagte er offen.
Auch Alexandru selbst zeigte sich sichtlich getroffen. „Es ist echt eine komische Nachricht. Ich bin auch traurig. Ich bin auch sehr, sehr traurig“, erklärte er. Besonders schmerzlich sei für ihn, dass er nun nicht nur ohne seine Frau, sondern auch ohne seinen engen Freund Zsolt Teil der Show ist.
Die emotionale Verbundenheit der Tänzer wurde in diesem Gespräch deutlich – fernab von Glitzer und Showbühne.
Mehr als nur Tanzen
Alexandru Ionel blickt wehmütig auf die gemeinsame Zeit bei „Let’s Dance“ zurück. Er habe es immer „cool“ gefunden, gemeinsam mit seiner Frau und seinen Kollegen an der Show mitzuwirken – vor allem bei den aufwendigen Openings.
Gerade in der vergangenen Staffel sei der Zusammenhalt besonders groß gewesen. Seine Promi-Tanzpartnerin Marie Mouroum und die von Zsolt betreute Selfiesandra hätten sich hervorragend verstanden, sodass die Teams viel Zeit miteinander verbrachten.
Mit der Stuntfrau Marie Mouroum erreichte Alexandru 2025 den fünften Platz – seine bislang beste Platzierung in der Show. Umso bitterer fühlt sich das Aus in diesem Jahr für ihn an.
Akzeptanz statt Verbitterung

Trotz aller Enttäuschung versucht Alexandru Ionel, nach vorne zu schauen. „Es ist, wie es ist. Man kann nicht immer alles im Leben haben“, sagt er nüchtern.
Der Profitänzer ist im Hauptberuf Zahnarzt und Vater von drei Kindern, die er gemeinsam mit Patricija großzieht. Die neu gewonnene Zeit wolle er nun bewusst nutzen und seine Energie in andere Projekte lenken.
„Man muss sein Leben strukturieren“, erklärt er. Es gehe darum, abzuwägen, womit man langfristig Geld verdienen wolle, was für die Kinder sinnvoll sei – und wie lange man ein Format wie „Let’s Dance“ überhaupt gemeinsam machen könne. Spätestens mit dem Schulstart der Kinder ändere sich vieles grundlegend.
Auch Patricija hadert mit der Situation
Auch für Patricija Ionel ist die Situation alles andere als leicht. Sie hatte bereits offen gesagt, dass es für sie eine große Herausforderung sei, erstmals ohne ihren Mann in der RTL-Tanzshow anzutreten.
In einem emotionalen Statement zeigte sie sich enttäuscht, gleichzeitig aber auch dankbar, erneut Teil der Show zu sein. Für sie bedeutet die Teilnahme in diesem Jahr einen Spagat zwischen beruflicher Freude und privatem Vermissen.
Neben Alexandru fehlt in dieser Staffel ein weiteres bekanntes Gesicht: Christina Hänni. Auch sie äußerte offen, dass sie darüber „wirklich traurig“ sei – und stellte klar, dass ihr Fehlen nichts mit einer erneuten Schwangerschaft zu tun habe.
Das sagt RTL zur Auswahl der Profis
RTL selbst äußerte sich gegenüber der Schweizer Zeitung Blick zur Auswahl der Profitänzer. Der Sender erklärte: „Unsere ‚Let’s Dance‘-Familie ist mittlerweile sehr groß, sodass wir nicht jedes Jahr alle Profis mitnehmen können.“
Gleichzeitig betonte RTL, dass eine Nicht-Teilnahme kein endgültiges Aus bedeute. „Welche Profis tanzen, hängt in jeder Staffel zum Beispiel auch davon ab, welche Prominenten dabei sind. Es muss insgesamt passen.“
Für Alexandru Ionel bleibt damit zumindest die Hoffnung auf eine Rückkehr. Bis dahin nutzt er die Pause, um neue Prioritäten zu setzen – und zeigt, dass auch hinter dem Rampenlicht des Tanzparketts Entscheidungen getroffen werden müssen, die das echte Leben betreffen.

