Ein Dschungelschock jagt den nächsten – doch Mirja du Monts plötzlicher Auszug lässt Fans und Experten gleichermaßen rätseln.
Ein Exit, der viele kalt erwischt

An Tag zehn der aktuellen Staffel von Ich bin ein Star – Holt mich hier raus! kam es zu einer Entscheidung, mit der nur wenige gerechnet hatten. Mirja du Mont erhielt beim Zuschauer-Voting die wenigsten Stimmen und musste als dritte Kandidatin das Camp verlassen.
Während zuvor bereits andere Promis gehen mussten, traf dieser Exit viele Fans besonders hart. Denn Mirja galt lange als ruhender Pol, als Kandidatin mit Tiefe und Haltung – nicht als klassische Drama-Figur, aber als feste Größe im Camp.
Gelassenheit statt Enttäuschung

Mirja selbst nahm die Entscheidung bemerkenswert entspannt. Direkt nach der Verkündung im Dschungeltelefon zeigte sie sich fast erleichtert. „Ich bin gar nicht überrascht. Ich freu mich. Ich kann jetzt essen, duschen und meine Kinder anrufen.“
Bekannt war bereits, dass sie vor ihrem Einzug eine klare Ansage ihrer Tochter bekommen hatte – bestimmte Grenzen sollten nicht überschritten werden. Umso mehr wirkte ihr Abgang wie ein bewusster Abschluss statt eines Scheiterns. Für sie schien der Moment gekommen, loszulassen.
Fans geschockt – soziale Medien explodieren

Ganz anders fiel die Reaktion vieler Zuschauer aus. Auf Social Media entlud sich unmittelbar nach der Folge eine hitzige Debatte. Zahlreiche Nutzer zeigten sich fassungslos über den frühen Exit der 50-Jährigen.
„Wie kann Mirja raus sein? Ich hab sie die ganze Zeit als Siegerin gesehen – das Voting ist doch verrückt!“, schrieb eine Userin auf X. Andere betonten ihre menschliche Art: „Mirja war die einzige, die nicht nur Drama, sondern echte Menschlichkeit gezeigt hat – und dann fliegt sie raus?!“
Auch dieser Kommentar machte die Runde: „Schade, Mirja war für mich eine der ehrlichsten und angenehmsten Kandidatinnen. Nicht jeder muss schreien, um unterhaltsam zu sein.“
Die andere Seite – Vorwurf der Langeweile

Doch es gab auch eine ganz andere Lesart. Einige Zuschauer erklärten, sie seien zwar zunächst überrascht gewesen, hätten Mirja im Verlauf der Staffel jedoch zunehmend als zu passiv empfunden.
Kommentare wie „Sie war todeslangweilig und hat nichts erzählt“ oder „Da kam leider nicht viel“ tauchten immer wieder auf. Kritisiert wurde vor allem, dass sie zu wenig eigene Impulse gesetzt habe und eher den Eindruck erweckte, „die Zeit abzusitzen“, statt aktiv Akzente zu setzen.
Nähe zu Ariel als Wendepunkt

Besonders häufig fiel jedoch ein anderer Punkt: Mirjas Nähe zu Ariel. Für viele Zuschauer markierte diese Verbindung einen spürbaren Bruch in der Wahrnehmung.
Mehrere Nutzer erklärten, Mirja sei lange eine Favoritin gewesen – habe jedoch Sympathiepunkte verloren, nachdem sie sich sichtbar auf Ariels Seite gestellt habe. „Mirja war mein Favorit, solange bis sie sich zu viel mit Ariel abgegeben hat“ oder „Als ich gesehen habe, wie sie sich mit Ariel verbündet hat, war sie für mich unten durch“ lauteten typische Reaktionen.
Harte Vorwürfe – Zustimmung zum Exit

Einige Stimmen gingen noch weiter und erhoben schwere Vorwürfe. Auf Instagram wurde Mirja vorgeworfen, problematisches Verhalten nicht klar genug benannt oder sogar stillschweigend unterstützt zu haben.
Aussagen wie „Sie hat das Verhalten von Ariel lachend abgetan“ oder „Sie hat beim Mobbing passiv mitgemacht“ zeigen, wie kritisch ihr Verhalten im Gruppenkontext gesehen wurde. Entsprechend deutlich fiel bei manchen die Reaktion auf ihren Exit aus: „Rausschmiss verdient“ oder „Sowas kommt von sowas“.
Mirja du Monts Abgang zeigt einmal mehr, wie gespalten das Publikum sein kann. Zwischen Wertschätzung für leise Töne und dem Wunsch nach Drama bleibt am Ende eine Erkenntnis: Im Dschungelcamp entscheidet nicht nur Haltung – sondern auch Wahrnehmung.

