Simone Ballack öffnete vor laufenden Kameras eine Tür zu längst vergangenen, schmerzhaften Kapiteln. Doch was genau steckt hinter dieser Beichte?
Ein ehrliches Gespräch am Lagerfeuer

Am Lagerfeuer von Ich bin ein Star – Holt mich hier raus! wird es an diesem Abend ungewöhnlich offen. Simone Ballack sitzt mit Eva Benetatou, Ariel und Samira Yavuz zusammen, als das Gespräch auf Männer, Beziehungen und Lebensentscheidungen kommt.
Die 49-Jährige spricht ruhig, reflektiert – und mit einer Offenheit, die ihre Mitcamperinnen sichtlich beeindruckt. Schnell wird klar: Simone blickt auf ein bewegtes Liebesleben zurück und zieht daraus sehr klare Schlüsse.
Zweimal verheiratet, zweimal geschieden

Simone Ballack spart nicht mit Ehrlichkeit. Sie erklärt, dass Beziehungen im Leben mehrfach kommen und gehen können – auch bei ihr. „Es kann auch mehrfach im Leben passieren. Ich bin auch schon zweimal verheiratet und zweimal geschieden.“
Heute sehe sie vieles anders als früher. Sie habe gelernt, dass sie keinen Mann brauche, um vollständig zu sein. „Ich komme super allein klar. Es ist auch wichtig, dass man keinen braucht. Wir sind keine Frauen mehr, die einen Versorger brauchen.“
Ein Satz, der hängen bleibt – und viel über ihre innere Entwicklung verrät.
Schluss mit alten Rollenbildern

Rückblickend beschreibt Simone Ballack, wie sehr sie sich früher angepasst habe. „Früher habe ich das gemacht, was die Männer wollten – immer.“
Diese Phase sei vorbei. Heute stehe sie für Eigenständigkeit und Selbstbestimmung. Trotzdem klingt durch, dass sie Liebe nicht grundsätzlich abgeschrieben hat. Ganz im Gegenteil: Es gibt offenbar einen Mann in ihrem Leben – nur eben nicht öffentlich.
„Keinen öffentlichen, besser nicht immer alles öffentlich stattfinden lassen. Das tut allen gut.“
Spielerfrau? Nicht mit High Heels

Ariel lenkt das Gespräch schließlich auf Simones Ehe mit dem ehemaligen Fußballstar Michael Ballack. Wie war das Leben als Spielerfrau?
Simone reagiert schmunzelnd und räumt mit einem Klischee auf. „Ich bin nicht mit High Heels ins Stadion gegangen, sondern mit drei Kindern. Da waren die High Heels fehl am Platz.“
Dann stellt sie klar: „Das ist bei mir ausgefallen.“ Trotz der Scheidung im Jahr 2012 steht für sie fest, dass sie den Namen Ballack behalten wird. „Den würde ich immer behalten, meine Kinder heißen auch Ballack.“
Warum sie ihren Geburtsnamen nicht zurück will

Auch ihr Mädchenname ist für Simone keine Option mehr. Der Grund ist persönlich und schmerzhaft. „Meine Mutter habe ich zuletzt vor 14 Jahren gesehen. Ich bin mit 15 zu Hause ausgezogen… Es war nie eine enge Verbindung.“
Der Name Ballack sei längst Teil ihrer Identität geworden – nicht nur wegen der Öffentlichkeit, sondern vor allem wegen ihrer Kinder. Simone und Michael Ballack haben drei gemeinsame Söhne, die für sie bis heute oberste Priorität haben.
Liebe, Verlust und bittere Erkenntnisse

Nach der Ehe mit Michael Ballack fand Simone Ballack noch einmal ihr Jugendliebe-Glück mit Andreas Mecky. Der Beginn klingt fast romantisch: „Wir haben einfach mal besoffen geknutscht und dann dachten wir, warum haben wir das nicht schon früher gemacht.“
Doch auch diese Ehe zerbrach. Nach dem tragischen Tod ihres Sohnes Emilio im August 2021 scheiterte die Beziehung endgültig. „Er hat mich nicht verstanden. Es war nicht sein Kind. Keine Kommunikation mehr.“
Ihr Fazit ist nüchtern und endgültig: „Es hat eh nicht gepasst.“ Bereits zuvor hatte sie im Dschungeltelefon offenbart: „Ich wurde auch schon betrogen. Und nicht nur einmal. Alle weiß man wahrscheinlich gar nicht mehr …“
Ein Gespräch, das zeigt, wie viel Leben, Schmerz und Stärke hinter Simone Ballacks ruhiger Art stecken.

