Es war der Satz, der mitten im australischen Regenwald wie ein Donnerschlag einschlug – und Stephen Dürrs Dschungel-Abenteuer in eine völlig neue Richtung lenkte.
Gerüchte, die im Camp die Runde machen

Im Camp von Ich bin ein Star – Holt mich hier raus! brodelte zuletzt ein Thema besonders stark: Zwischen Evanthia Benetatou und Patrick Romer soll es gefunkt haben. Mehrere Mitcamper machten Eva auf den angeblichen Flirt aufmerksam – und plötzlich stand sie im Mittelpunkt hitziger Diskussionen.
Auch Schauspieler Stephen Dürr bekam die Gerüchte mit. Doch eine Bemerkung von ihm sorgte schließlich für besonders viel Aufsehen – vor allem, weil er Evas Auftreten im Bikini thematisierte.
Kritik aus dem Camp – und von außen

Stephens Worte blieben nicht ohne Folgen. Kandidatinnen wie Ariel und Samira Yavuz reagierten irritiert, auch außerhalb des Camps wurde die Aussage kritisch diskutiert.
Der Vorwurf: Stephen habe Evas Aussehen und Kleidung bewertet – und damit eine Grenze überschritten. Kurz darauf musste er selbst das Camp verlassen, nachdem er beim Voting zu wenige Anrufe erhalten hatte. Nun äußert er sich erstmals ausführlich zu der Debatte.
Stephens Unverständnis über den Aufruhr

Auf der Pressekonferenz nach seinem Exit zeigt sich Stephen Dürr sichtlich überrascht von der Heftigkeit der Reaktionen.
„Ach ja, Leute. Also, ich komme hier raus aus dem Dschungelcamp und ach, weiß ich nicht. Nach einer Stunde kommt so ein Ding vorbei. ‚Hey, was hast denn du für ein Problem, dass Frauen im Bikini rumlaufen?‘ Dann sage ich ja. ‚Wieso? Was soll ich denn damit für ein Problem haben?‘ Ich habe damit gar kein Problem.“
Er habe erst im Nachhinein gemerkt, dass seine Aussage anders verstanden worden sei als von ihm beabsichtigt. „Und dann habe ich festgestellt, dass doch viele Dinge verdreht worden sind. Ganz einfach.“
Die Situation, auf die er sich bezog

Stephen erklärt detailliert, wie es zu seiner Bemerkung kam.
„Ja, es ging in meinem kleinen Kommentar um Eva, die mit einem Bikini zum Pool gelaufen ist, zum Weiher, als Patrick gerade da stand und sich heroisch abgeseift hat.“
Der Zeitpunkt habe ihn irritiert. Gerade seien mehrere Camper nach einer besonders unangenehmen Prüfung beim Waschen gewesen. „Allerdings waren gerade all diejenigen da, die sich gerade gewaschen haben von dieser ekligen Prüfung. Und Eva hatte eigentlich in dem Moment da gar nichts zu suchen.“
Er betont jedoch: „Natürlich kann sie da hingehen. Aber was ist das für ein blödes Timing?“
Warum er es als Flirt wahrnahm

In Stephens Wahrnehmung fügte sich die Szene in ein größeres Bild ein.
„Und da sie nach unserem Verständnis da flirty unterwegs war, passte das so ein bisschen zu dem Verhalten von Eva.“
Gedanklich habe er eins zum anderen addiert. „Und da hab ich gesagt: ‚Na, schau her, wenn man in einem Bikini auch noch kommt, um sich zu präsentieren vor dem Interest, dann ist das eben doch auch flirten.‘“
Diese Einschätzung sei spontan gewesen – nicht als moralisches Urteil gedacht.
Klare Abgrenzung und ein deutliches Statement

Zum Abschluss stellt Stephen Dürr unmissverständlich klar, wofür er steht – und wofür nicht.
„Grundsätzlich hat der liebe Stephen Dürr gar nichts, rein gar nichts dagegen, wenn Frauen im Bikini rumlaufen, oben ohne sind und so weiter.“
Besonders wichtig ist ihm dabei seine Rolle als Vater. „Ich habe zwei Töchter und ich bin ein absoluter Verfechter für Frauenrechte und kämpfe dafür.“
Seine Worte sollten keine Bewertung von Evas Körper oder Kleidung sein, sondern eine persönliche Interpretation einer Situation im Camp. Die Diskussion zeigt jedoch einmal mehr, wie sensibel Themen rund um Wahrnehmung, Flirt und öffentliche Bewertung im Dschungelcamp aufgefasst werden – und wie schnell Aussagen eine ganz eigene Dynamik entwickeln.

