Anwalt von Gil Ofarim gibt preis: So viel Schmerzensgeld muss der Sänger zahlen

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Gil Ofarim schwitzt nicht nur im australischen Dschungel, sondern auch unter der Last eines ungeklärten Skandals. Während Millionen vor den Bildschirmen rätseln, warum der Sänger im Camp auffällig schweigsam bleibt, brodelt hinter den Kulissen eine juristische Bombe.

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Seit Tagen im Fokus der Aufmerksamkeit

Image: RTL
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Seit mittlerweile 13 Tagen lebt Gil Ofarim im Camp von Ich bin ein Star – Holt mich hier raus!. Doch nicht Hunger, Prüfungen oder Lagerfeuergespräche sorgen für die meiste Aufmerksamkeit – sondern ein Thema, das den Musiker seit Jahren begleitet.

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Seine Mitcamper zeigen immer wieder großes Interesse am sogenannten Davidstern-Skandal. Antworten bekommen sie jedoch kaum. Ofarim blockt konsequent ab – was bei vielen Zuschauern für Unverständnis sorgt.

Der Anwalt spricht Klartext

Image: IMAGO / STAR-MEDIA
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Für neue Klarheit sorgt nun ausgerechnet nicht Gil selbst, sondern sein Anwalt Alexander Stevens. Der Jurist, der Ofarim im Leipziger Verfahren vertreten hatte, meldete sich am späten Mittwochnachmittag in einem Instagram-Livestream zu Wort.

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Dabei lieferte er deutlich mehr Informationen, als sein Mandant bisher im australischen Busch preisgegeben hatte – und erklärte erstmals offen, warum Ofarim im Camp eisern schweigt.

„Wir Anwälte haben ihm einen Maulkorb verpasst

Image: RTL
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Stevens machte unmissverständlich klar, dass das Schweigen keine Strategie des Sängers selbst sei.

„Wir Anwälte haben ihm einen Maulkorb verpasst“, erklärte er offen. Der Grund: „Weil ein solcher hochkomplexer, juristischer Sachverhalt nicht in den Dschungel gehört.“

Damit widerspricht der Jurist dem Eindruck, Ofarim wolle sich bewusst drücken oder Verantwortung vermeiden. Vielmehr gehe es darum, laufende oder abgeschlossene juristische Fragen nicht in einem Reality-TV-Format auszubreiten.

Rückblick auf den Skandal

Image:  IMAGO / Christian Ohde
Image: IMAGO / Christian Ohde

Zur Einordnung: Im Jahr 2021 hatte Gil Ofarim öffentlich behauptet, ein Mitarbeiter eines Leipziger Hotels habe ihn aus antisemitischen Gründen abgewiesen. Die Ermittlungen ergaben jedoch keine Belege für diesen Vorwurf.

Die Staatsanwaltschaft erhob daraufhin Anklage wegen falscher Verdächtigung und Verleumdung. Im November 2023 räumte Ofarim vor Gericht ein, dass die Vorwürfe nicht zutrafen. Das Verfahren wurde gegen Zahlung einer Geldauflage eingestellt – ohne Schuldspruch.

40.000 Euro Schmerzensgeld

Image: RTL
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Ein bislang wenig bekannter Punkt wurde nun ebenfalls öffentlich: Laut Alexander Stevens musste Gil Ofarim zusätzlich 40.000 Euro Schmerzensgeld an den betroffenen Hotelmitarbeiter zahlen.

Diese finanzielle Belastung erklärt laut Stevens, warum die Teilnahme am Dschungelcamp für den Musiker mehr ist als ein medialer Neuanfang. „Das Dschungelcamp kann für Gil Fluch und Segen zugleich sein“, so der Anwalt.

Warum die Show für Ofarim entscheidend ist

Image: RTL
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Stevens wird deutlich, wenn es um die finanzielle Dimension geht. „Er hätte das Geld ohne die Show niemals aufbringen können.“

Durch die Teilnahme an der RTL-Show werde Gil Ofarim zwischen 250.000 und 300.000 Euro verdienen. Ein Betrag, der nicht nur wirtschaftlich relevant ist, sondern auch erklärt, warum er trotz der öffentlichen Kritik den Schritt in den australischen Busch gewagt hat.

Damit bekommt das Schweigen im Camp eine neue Perspektive: Nicht als Ausflucht – sondern als juristische Notwendigkeit in einer Situation, die für Gil Ofarim weitreichende Folgen hatte und weiterhin hat.

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