TV-Karriere vorbei? „Bares für Rares“-Star Horst Lichter widmet sich neuem Job

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Horst Lichter überrascht seine Fans mit einem neuen Job. Was das zu bedeuten hat, erfährst du hier.

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Horst Lichter packt an

Image:  IMAGO / Horst Galuschka
Image: IMAGO / Horst Galuschka

Seit Sommer 2025 trägt Horst Lichter nicht nur Fernsehanzug, sondern auch Feuerwehrjacke. Der 64-Jährige ist offiziell Mitglied der Freiwillige Feuerwehr Dormagen. „Ich bin ganz offiziell Mitglied geworden, das ging dann auch über den Bürgermeister. Ich habe Feuerwehrjacke und Helm zu Hause, alles, was dazugehört“, erzählte er der „Rheinischen Post“.

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Für viele Fans überraschend – für Lichter selbst jedoch konsequent. Denn der Moderator steht seit Jahren für Bodenständigkeit und Engagement. Jetzt zeigt er, dass er nicht nur im TV moderieren, sondern im Ernstfall auch mit anpacken will.

„Man kann auch mal selbst anpacken“

Bekannt ist Lichter vor allem als Gesicht der ZDF-Erfolgsshow Bares für Rares, die er seit 2013 moderiert. Dort spricht er häufig über gesellschaftlichen Zusammenhalt – und über die Bedeutung des Ehrenamts.

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„Wir leben ja eigentlich in einer Gesellschaft, die eines am besten kann: nämlich motzen, maulen, sich beklagen. Aber man kann auch mal selbst anpacken“, sagt er.

Für ihn ist das keine leere Floskel. Schon als Kind habe er gelernt, Verantwortung zu übernehmen. „Ich bin ein Arbeiterkind vom Dorf. Ich fege auch bei mir die Straße selbst.“ Diese Haltung prägt ihn bis heute – und führte ihn nun zur Feuerwehr.

Vorbereitung auf den Ernstfall

Bevor er offiziell eintrat, frischte Lichter sein Wissen in Erste-Hilfe-Kursen auf. Theorie und Praxis gehören dazu – schließlich geht es im Ernstfall um Menschenleben.

„Ich möchte helfen, wenn’s drauf ankommt“, betont er. Mit Helm, Jacke und Dienstausweis ist er nun vollständig ausgestattet.

Dass ein prominentes Gesicht in die Feuerwehr eintritt, sorgt natürlich für Aufmerksamkeit. Doch für Lichter steht nicht das Image im Vordergrund, sondern die Aufgabe. Er will Teil eines Teams sein, das im Notfall bereitsteht – ohne Glamour, aber mit Verantwortung.

Die „Feuerwehr-Familie“

Inzwischen fühlt sich Lichter bei seiner neuen „Feuerwehr-Familie“ angekommen. Im vergangenen Sommer lud er rund 60 Kameradinnen und Kameraden zu einem Grillfest in seinen Garten ein.

Gemeinschaft wird großgeschrieben – und genau das beeindruckt ihn besonders. „Ich muss sagen: Ich fühle mich sehr wohl in der Gemeinschaft. Und mich beeindruckt, dass auch Jugendliche und einige Damen bei der Feuerwehr mit anpacken.“

Hier zählt Teamgeist statt Prominenz. Jeder übernimmt Verantwortung, jeder trägt seinen Teil bei.

Begeisterung auch in den sozialen Medien

Die Feuerwehr Dormagen zeigt sich stolz über ihr prominentes Mitglied. Unter einem Instagram-Post hieß es: „Willkommen in der Dormagener Blaulichtfamilie!“

Auch privat bekommt Lichter Unterstützung. Sein Sohn Christopher Lichter kommentierte öffentlich: „Ich bin stolz auf dich, Papa!“

Solche Worte dürften den Moderator besonders freuen. Denn trotz aller TV-Erfolge bleibt für ihn Familie ein zentraler Wert – genauso wie Zusammenhalt und Solidarität.

Mehr als nur ein Hobby

Für Horst Lichter ist die Feuerwehr kein PR-Gag und kein kurzfristiges Projekt. Es ist Ausdruck seiner Haltung.

Während er im Fernsehen mit Charme und Humor begeistert, zeigt er im Ehrenamt eine andere Seite: verlässlich, hilfsbereit, bodenständig.

„Ich möchte helfen, wenn’s drauf ankommt“ – dieser Satz bringt es auf den Punkt. Und vielleicht ist genau das die Botschaft, die über Dormagen hinaus wirkt: Nicht nur reden, sondern handeln.

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