Putzig statt Punk: Nina Hagen vor über 50 Jahren in DDR-Zeiten – kaum wiederzuerkennen!

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Über ein halbes Jahrhundert liegt zwischen Nina Hagens braven Anfängen in Ost-Berlin und ihrer grellen Punk-Ikone von heute – doch erst jetzt tauchen Fotos auf, die zeigen, wie putzig die spätere „Mother of Punk“ einst wirklich war.

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Das Mädchen hinter dem Mythos

IMAGO / United Archives
IMAGO / United Archives

Zu Beginn der Siebzigerjahre wirkte Nina Hagen fast schüchtern: akkurat frisiert, im adretten Studio-Kleid, den Blick erwartungsvoll auf das Mikrofon gerichtet. Kaum etwas erinnerte an die exzentrische Performerin, die später mit bunten Haaren und heiseren Schreien die Bühnen zerlegen sollte.

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Noch trägt sie hier nicht einmal das charakteristische Make-up – und genau diese Unschuld macht die frisch entdeckten DDR-Aufnahmen so faszinierend. Doch wie verwandelte sich die brave Nachwuchssängerin in eine der lautesten Stimmen des deutschen Rock? Lassen Sie uns weiterreisen …

Eine Künstlerdynastie unter Beobachtung

Image: AI
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Hagen wuchs in einem kreativen Haushalt auf: Mutter Eva-Maria war gefeierte Schauspielerin, Stiefvater Wolf Biermann ein gefeierter, aber regimekritischer Liedermacher. Das machte die Familie automatisch zum Stasi-Ziel. Nina selbst stand früh im Fadenkreuz, ihr Antrag auf die Schauspielschule wurde mit dem Vermerk „Verhindern!“ abgelehnt.

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Die junge Catharina – so ihr bürgerlicher Name – musste sich etwas einfallen lassen, um trotzdem gehört zu werden. Doch welcher Song brachte ihr schließlich den Durchbruch? Gleich erfahren Sie es …

„Du hast den Farbfilm vergessen“ – der Farbschock der DDR

Image: AI
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1974 veröffentlichte sie die schlagerhafte Ohrwurm-Single, die das Grau des Ostens verspottete. Millionen sangen mit, die Staatsführung klatschte noch artig Beifall – ahnte aber nicht, dass Hagens Ironie längst Grenzen sprengte. Auf neuen Fotos sieht man sie im Rundfunkstudio: Zöpfe, Cordkleid, ein schelmisches Lächeln.

Doch eben dieser Hit zog bald die Aufmerksamkeit der Obrigkeit auf sich. Was folgte, war weniger bunt: politischer Druck und ein folgenschwerer Entschluss, von dem die nächsten Bilder erzählen …

Aufbruch in den Westen – und zur Revolution

Image: AI
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Als Biermann 1976 ausgebürgert wurde, solidarisierte sich Nina offen. Die Stasi verstärkte die Repressalien, Hagens Karriere im Osten war vorbei, bevor sie richtig begonnen hatte. Kurzerhand packte sie ihre wenigen Koffer und floh – samt unveröffentlichtem Material – in die Bundesrepublik.

Im Exil tauchte sie in Londons Punkszene ein. Wer dachte, damit ende ihre Geschichte, sollte sich täuschen …

Explosion der Farben – die Geburt der Punk-Priesterin

Image: AI
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London entfachte ein kreatives Inferno: schrille Outfits, Opern-Koloraturen, politischer Zorn – alles in einer Person. Von „TV-Glotzer“ bis „New York / N.Y.“ eroberte Hagen die Charts, während sie 1998 auch noch die Fan-Hymne des 1. FC Union Berlin einsang. Die einst putzige DDR-Heldin war endgültig Pop-Legende.

Doch was macht die Frau, die immer für Überraschungen gut ist, mit 70 Jahren? Gleich wartet die vielleicht größte Pointe …

Ikone mit neuem Glanz – und alten Fotos

Image: AI
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Am 11. März 2025 feierte Nina Hagen ihren 70. Geburtstag – zurück in Berlin, wo alles begann. Die retro Bilder von 1974 gehen inzwischen viral, weil sie den krassen Gegensatz zu ihrer heutigen Bühnenfigur zeigen. Statt Provokation sprechen daraus Wärme, Neugier und erstaunliche Verletzlichkeit.

Gerade diese Gegenüberstellung macht klar: Nina Hagen war nie nur Punk – sie war schon immer ein Gesamtkunstwerk. Und vielleicht ist genau das ihr größtes Geheimnis, das diese neu aufgetauchten Fotos endlich greifbar machen.

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