Ein Feuerwerk der Emotionen begleiteten das Staffel-Comeback von „Grill den Henssler“ – und im Mittelpunkt stand niemand anderes als Joachim Llambi, dessen Jury-Einstand die Fangemeinde spaltete.
Comeback bei VOX – doch diesmal ist nicht Henssler das große Gesprächsthema

Am Sonntagabend meldete sich „Grill den Henssler“ zurück im VOX-Programm – und schon beim Start war klar: Diese Staffel fühlt sich anders an. Der Grund ist nicht nur das Comeback selbst, sondern vor allem die neue Jury, die direkt für Reibung sorgt.
Denn über Jahre war Reiner Calmund eine feste Größe der Show. Er war die Konstante, der Wohlfühl-Faktor, der bei aller Bewertung oft auch mit Charme und Humor auffing. In der vergangenen Staffel verabschiedete er sich – und nun sitzt ein Mann auf seinem Platz, der für viele Zuschauer sofort ein anderes Klima ankündigt.
Joachim Llambi ist da. Und damit ziehen Härte, Strenge und „Let’s Dance“-Vibes in eine Kochsendung ein – zumindest fühlt es sich für viele so an.
Premiere für Llambi: Promi-Gerichte, Henssler-Druck und ein neues Jury-Gefüge

In seiner ersten Sendung bekam Joachim Llambi direkt volles Programm. Er bewertete nicht nur die Kochkünste von Steffen Henssler, sondern auch die Gerichte der prominenten Herausforderer: Leyla und Mike Heiter, Lilly Becker und Jochen Schropp.
Eigentlich ist Llambi ein bekanntes TV-Gesicht – aber eben als strenger Juror bei „Let’s Dance“. Genau deshalb war die Spannung groß: Wie wird er sich in einer Kochshow geben? Bleibt er der messerscharfe Kritiker – oder zeigt er sich lockerer, vielleicht sogar überraschend entspannt?
Nach der Ausstrahlung kam schnell die Antwort. Denn während Llambi auf dem Jury-Stuhl Urteile verteilt, muss er danach selbst eines aushalten: das Urteil der Zuschauer. Und das fällt – wie so oft im Netz – nicht gerade einheitlich aus.
„Super unsympathisch“: Einige Zuschauer wenden sich direkt ab

In den sozialen Medien zeigen sich die Reaktionen auf Llambis Debüt extrem gemischt – und teils sehr deutlich. Manche Zuschauer schreiben, dass sie die Sendung wegen dieser Besetzung künftig nicht mehr schauen wollen. Ein Fan formuliert es drastisch: „Mit Joachim Llambi als Jury verliert die Sendung mich als Zuschauer. Super unsympathisch“.
Und er bleibt mit dieser Meinung nicht allein. Ein weiterer Kommentar klingt wie ein Warnsignal an die Macher: „Ich glaube, den Lambi in die Jury zu holen, war keine gute Idee“. Andere gehen noch direkter auf seine Wirkung ein und empfinden ihn als „völlig überheblich“.
Damit wird klar: Für einen Teil des Publikums ist Llambi nicht „frischer Wind“, sondern ein Störfaktor. Und der nächste Vorwurf ist noch heikler – weil er nicht nur seine Art betrifft, sondern seine Rolle selbst.
Kompetenz-Debatte: Darf Llambi überhaupt Koch-Juror sein?

Neben Sympathie und Tonfall geht es in manchen Kommentaren schnell um eine Grundsatzfrage: Hat Joachim Llambi überhaupt die fachliche Grundlage, um eine Kochshow zu bewerten? Vor allem auf Facebook wird ihm von einigen Nutzern genau das abgesprochen – sie unterstellen eine fehlende Kompetenz für den Job als Juror in einem kulinarischen Format.
VOX betonte daraufhin sinngemäß, dass es bei „Grill den Henssler“ eben nicht nur um Sterne-Küche gehe, sondern auch um Unterhaltung. Und genau damit wird klar, wie der Sender die neue Jury offenbar versteht: nicht als reines Fachgremium, sondern als Mischung aus Bewertung, TV-Persönlichkeit und Show-Dynamik.
Llambi selbst liefert dazu eine einfache, sehr typische Erklärung. Er sagt über sich im Gespräch mit dem Sender: „Ich esse sehr gerne und stehe auch selbst ab und zu in der Küche.“
Doch während die einen darüber den Kopf schütteln, gibt es gleichzeitig eine zweite Gruppe, die völlig anders reagiert.
„Positiv überrascht“: Andere feiern genau das, was viele stört

Nicht jeder sieht Joachim Llambi als Problem. Im Gegenteil: Einige Zuschauer reagieren überraschend begeistert – und schreiben, sie hätten ihn in diesem Format ganz anders erlebt als erwartet.
Ein Kommentar bringt das auf den Punkt: „Bin positiv überrascht über den Herrn Lambi. Richtig sympathisch“. Auch andere loben die neue Besetzung und sprechen von einer „tollen Jury“, auf die sie sich in den kommenden Folgen freuen.
Genau das macht diese Reaktion so spannend: Dieselbe Person löst komplett gegensätzliche Eindrücke aus. Für die einen ist er zu hart, zu viel, zu dominant – für die anderen sorgt er endlich für Kante, Klartext und eine neue Dynamik.
Und damit steht die Staffel schon nach Folge 1 unter einem besonderen Vorzeichen.
Neue Jury, neue Lager: „Grill den Henssler“ wird jetzt zur Geschmackssache

Nach Llambis erstem Auftritt ist klar: Die neue Jury polarisiert – und das stärker, als viele erwartet hätten. Mit Reiner Calmund ging ein vertrautes Element, mit Joachim Llambi kommt ein Typ, der automatisch provoziert: durch seine Bekanntheit, seinen Stil und die Erwartung, dass er auch hier „streng“ sein wird.
Ob das der Show langfristig schadet oder sogar hilft, hängt am Ende vom Publikum ab. Denn es gibt bereits zwei Lager: Die einen fühlen sich abgestoßen und schreiben „überheblich“, „unsympathisch“, „keine gute Idee“. Die anderen loben ihn, sind „positiv überrascht“ und feiern die neue Jury-Konstellation.
Unterm Strich ist das vielleicht genau der „neue Wind“, den VOX wollte: mehr Reibung, mehr Diskussion, mehr Gesprächsstoff – und damit eine 22. Staffel, über die man nicht nur wegen der Gerichte redet, sondern wegen der Leute am Tisch.

