Not-OP bei Jacob Sisters-Star Eva: Die Details schockieren

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Ein Routinecheck, ein unerwarteter Befund – und plötzlich kämpft eine Schlager­ikone nicht um den perfekten Ton, sondern um den nächsten Herzschlag.

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Eigentlich ging es nur ums Knie – dann kam die Diagnose, die alles drehte

Image: IMAGO / BREUEL-BILD
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Das hatte sich Eva Jacob ganz anders vorgestellt. Die 82-Jährige wollte sich eigentlich nur für eine längst fällige Knie-Operation durchchecken lassen – ein planbarer Eingriff, Routine, nichts Dramatisches. Doch genau bei dieser Voruntersuchung kam der Schock: Ärzte entdeckten ein Loch in ihrem Herzen.

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Statt Knie-OP und Terminplanung hieß es plötzlich: Prioritäten ändern, sofort handeln. Aus einem „wir schauen mal“ wurde innerhalb kürzester Zeit eine Situation, in der das Herz im Mittelpunkt stand – und nicht mehr das Knie. Für viele klingt das wie ein Albtraum: Man geht wegen eines Problems ins Krankenhaus und erfährt, dass es noch etwas viel Größeres gibt.

Und genau das macht diese Geschichte so heftig: Es war nicht geplant. Es kam „nebenbei“ ans Licht – und zwang zu einer schnellen Entscheidung.

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Minimalinvasiv statt große OP: Der Zugang ging über die Leiste

Image: IMAGO / APress
Image: IMAGO / APress

Am 19. Januar wurde Eva Jacob in der Frankfurter Uniklinik operiert – und zwar minimalinvasiv. Das bedeutet: kein großer Schnitt am Brustkorb, sondern ein schonenderer Zugang. Laut Bericht erfolgte der Weg über die Leiste bis zum Herzen.

Für viele klingt das fast unglaublich, aber genau solche Verfahren sind in der modernen Medizin möglich: Über Blutgefäße gelangen Ärzte zum Herzen und können dort bestimmte Defekte behandeln, ohne den Körper stärker zu belasten als nötig. In Evas Fall ging es darum, das Loch in der Herzscheidewand zu verschließen.

Das Dramatischste daran: Die Knie-Sache, wegen der sie ursprünglich dort war, wurde plötzlich zur Nebensache. Denn wenn das Herz nicht stimmt, wird alles andere unwichtig.

Schweinegewebe am Herzen – und plötzlich wird aus Medizin ein Gesprächsthema

Image: AI
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Bei der Operation wurde das Loch in der Herzscheidewand mit Schweinegewebe verschlossen. Das klingt für viele erst einmal überraschend, ist aber ein bekanntes Verfahren: Neben synthetischen Materialien wird bei solchen Eingriffen auch biologisches Gewebe genutzt. Verwendet wird dabei Gewebe aus dem Herzbeutel oder den Herzklappen von Schweinen.

Allein diese Vorstellung sorgt bei vielen für Staunen – und genau deshalb bleibt dieses Detail so hängen. Es ist diese Mischung aus Hightech-Medizin und einem Material, das man im Alltag ganz anders einordnet. Für Eva Jacob selbst wurde es später sogar zum Anlass, mit Humor auf die Situation zu reagieren.

Denn kurz nach dem Eingriff meldete sie sich – und ihre Worte wirken wie ein Befreiungsschlag.

Erleichterung nach dem Eingriff – und ein Spruch, den keiner erwartet

Kurz nach der Operation zeigte sich Eva Jacob erleichtert. Sie sagte der „Bild“: „Ich fühle mich besser. Ich bin wieder fit.“ Ein Satz, der nach so einem unerwarteten Herzfund wie eine echte Erleichterung klingt.

Doch dann kommt der Moment, der viele zum Schmunzeln bringt: Eva reagierte mit Humor auf das eingesetzte Material und sagte: „Ich habe jetzt Teile vom Schwein in mir. Mein Herz schlägt wieder im Takt. Oink, oink. Ich hoffe, ich muss nicht grunzen“.

Dieser Spruch ist typisch für Menschen, die mit Lebensenergie durch schwierige Phasen gehen: Statt nur Angst zu zeigen, macht sie einen Witz – und nimmt der Sache zumindest emotional ein Stück Schwere. Gerade weil es um das Herz geht, wirkt diese Leichtigkeit umso bemerkenswerter.

Jacob Sisters: Die erste Girlgroup – und ein Leben auf großen Bühnen

Eva Jacob gehört zu den Jacob Sisters, einem Quartett aus Sachsen, das in den Sechzigerjahren seine Karriere startete. Sie gelten als erste Girlgroup der deutschsprachigen Unterhaltungsmusik – ein Titel, der bis heute nachhallt.

Bekannt wurden die Schwestern unter anderem durch den Hit „Gartenzwerg-Marsch“ und durch Auftritte in Shows wie „Zum Blauen Bock“. Dazu kamen internationale Stationen, bei denen sie in Las Vegas und New York auftraten – sogar gemeinsam mit Stars wie Louis Armstrong und Sammy Davis Jr.

Ein Markenzeichen, das viele bis heute mit ihnen verbinden: ihre weißen Pudel, die sie bei Auftritten begleiteten und den Gesamteindruck unverwechselbar machten. Neben Eva gehörten auch Rosi, Johanna und Hannelore zur Gruppe.

Ein Familienkapitel voller Abschiede – und ein Herz, das jetzt wieder „im Takt“ ist

So glamourös die Bühnenzeit der Jacob Sisters auch war: Das Kapitel ist heute auch von Verlusten geprägt. Von den vier Schwestern leben inzwischen nur noch zwei. Hannelore Jacob starb bereits 2008 – an einem Herzversagen. Johanna Jacob starb 2015 an den Folgen eines Schlaganfalls.

Gerade vor diesem Hintergrund wirkt es besonders eindringlich, dass bei Eva Jacob nun ebenfalls ein Problem am Herzen entdeckt wurde – und dass es rechtzeitig behandelt werden konnte. Aus einer Routineuntersuchung für das Knie wurde ein Eingriff, der womöglich entscheidend war.

Und am Ende bleibt dieses Bild: Eine 82-Jährige, die nach einer minimalinvasiven Herz-OP nicht nur erleichtert ist, sondern sogar scherzen kann – und damit zeigt, wie viel Kraft in ihr steckt.

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