Ein Überraschungssieg, ein knappes Lob – und ein Wiedersehen mit alten Gefühlen: Das Rennen um den ESC 2026 bringt nicht nur musikalische, sondern auch menschliche Spannung ins Spiel.
Sarah fährt nach Wien – und plötzlich meldet sich ihr Ex zu Wort

Sarah Engels hat den deutschen Vorentscheid für den Eurovision Song Contest gewonnen und wird Deutschland am 16. Mai in Wien vertreten. Damit ist sie schlagartig wieder im Mittelpunkt – nicht nur wegen ihres Songs, sondern auch wegen der vielen Reaktionen aus der Promi-Welt.
Und ausgerechnet eine Stimme sorgt jetzt besonders für Aufmerksamkeit: Pietro Lombardi, ihr Ex-Mann und Vater ihres ersten Sohnes. Viele hatten erwartet, dass er sich gar nicht äußert oder zumindest ausweichend bleibt. Doch nun hat er sich in einem RTL-Interview klar positioniert – und dabei einen Ton angeschlagen, den nicht jeder vermutet hätte.
Denn statt Stichelei oder Distanz klingt plötzlich etwas anderes durch: Respekt.
„Nichts Schlechtes“ – Pietro wirkt ungewöhnlich fair

Im Interview mit RTL macht Pietro Lombardi deutlich, dass er Sarah Engels für ihren ESC-Auftritt keine schlechten Wünsche mitgibt. Er stellt klar, dass er ihr grundsätzlich nichts Negatives mit auf den Weg geben will – und wirkt dabei überraschend gelassen.
Er sagt, er wünsche Sarah „nichts Schlechtes“ für ihren Auftritt. Und mehr noch: Er betont, dass er sich sogar für sie freue. Genau das lässt viele aufhorchen, weil in der Öffentlichkeit bei Ex-Paaren oft eher Frost als Fairness erwartet wird.
Doch Pietro bleibt nicht bei allgemeinen Worten. Er geht sogar auf Sarahs Talent ein – und liefert ein Kompliment, das kaum Interpretationsspielraum lässt.
„Gute Stimme“ – und der klare Rat: einfach machen

Pietro Lombardi wird im Interview noch konkreter und spricht über Sarah Engels als Sängerin. Dabei fällt ein Satz, der wie eine öffentliche Anerkennung klingt – ohne Wenn und Aber.
Er sagt: „Sie hat eine gute Stimme, das kann man nicht kleinreden. Das ist super, dass sie da mitmachen kann.“ Damit legt er den Fokus auf das, was beim ESC am Ende zählt: Performance, Stimme, Präsenz.
Außerdem rät er ihr, sich nicht verrückt machen zu lassen. Sarah solle beim ESC „einfach ihr Ding machen“ – der Rest liege ohnehin bei den Zuschauern. Das klingt weniger nach Show-Statement und mehr nach einem pragmatischen Blick: Du kannst liefern, aber bewerten wird Europa.
Und während Pietro über Sarah spricht, rückt automatisch ihre gemeinsame Vergangenheit wieder ins Licht.
DSDS-Liebe, Hochzeit, Alessio – und dann die Trennung

Sarah Engels und Pietro Lombardi lernten sich 2011 bei „Deutschland sucht den Superstar“ kennen – in genau der Staffel, die ihn später zum Sieger machte. Aus dem TV-Kennenlernen wurde schnell eine echte Beziehung, die damals viele Fans mitverfolgten.
Zwei Jahre später folgte die Hochzeit, 2015 kam ihr gemeinsamer Sohn Alessio zur Welt. Doch das Familienbild hielt nicht dauerhaft: 2016 trennte sich das Paar. Seitdem waren beide privat wie beruflich ihren eigenen Weg gegangen – und dennoch bleibt die Verbindung über ihr Kind bestehen.
Dass Pietro jetzt öffentlich so ruhig und respektvoll über Sarahs ESC-Start spricht, wirkt vor diesem Hintergrund wie ein bewusst gewählter Ton: weniger Vergangenheit, mehr Gegenwart.
Doch während Sarah nun Richtung Wien steuert, macht Pietro gleichzeitig klar: Für ihn selbst wäre der ESC nichts.
ESC? Nein. Pietro träumt von „Sing meinen Song“

Gleichzeitig stellt Pietro Lombardi im Interview klar, dass er selbst keine Ambitionen hat, beim Eurovision Song Contest anzutreten. Er klingt dabei nicht neidisch, sondern eher so, als wüsste er genau, was zu ihm passt – und was nicht.
Sein Wunsch liege schon länger woanders: Er träume seit mehreren Jahren davon, bei „Sing meinen Song – Das Tauschkonzert“ auf Vox dabei zu sein. Eine Einladung habe er bislang aber nicht erhalten. Damit schiebt er das Thema ESC für sich beiseite und lenkt den Blick auf ein anderes Format, das musikalisch ganz anders funktioniert: weniger Wettbewerb, mehr Austausch.
Und während dieser Traum noch offen ist, steht ein anderes Projekt für ihn bereits ganz konkret vor der Tür – und das hat es in sich.
„Comedy“ und Gesang: Pietro kündigt Live-Auftritt mit Pocher an
Noch bevor der ESC überhaupt startet, hat Pietro Lombardi selbst einen Termin, der Aufmerksamkeit verspricht: Am 26. März tritt er gemeinsam mit Oliver Pocher erstmals live bei „Die Pochers! Frisch recycelt“ in Köln auf.
Über den geplanten Abend sagt Pietro: „Es wird Comedy sein, ich werde auch singen, und wir sprechen einfach über unser Leben. Wir haben Spaß und das ist das, was die Leute lieben“. Das klingt nach einer Mischung aus Bühnen-Talk, Show und Musik – und vor allem nach einer neuen Art, sich dem Publikum zu zeigen.
Unterm Strich entsteht damit ein spannender Kontrast: Sarah Engels geht auf die ganz große ESC-Bühne – und Pietro setzt parallel auf Entertainment live vor Publikum. Und zumindest in einem Punkt wirkt er dabei erstaunlich klar: Für Sarah wünscht er keine Störgeräusche – sondern, dass sie einfach durchzieht.

