Wir trauern um eine Schauspielerin, die mit nur wenigen Minuten Screentime Filmgeschichte schrieb.
Kultszene der 80er: Jetzt ist sie tot

Sie war Teil einer der legendärsten Filmszenen der 1980er-Jahre: Eine Studentin sitzt in einem Labor, nimmt an einem scheinbar harmlosen Parapsychologie-Experiment teil – und wird damit Teil von Filmgeschichte.
Nun ist die Schauspielerin hinter dieser ikonischen Szene im Alter von 65 Jahren gestorben. Ihr Tod kommt nur wenige Wochen vor ihrem Geburtstag. Am 1. April wäre sie 66 Jahre alt geworden. Familie und Weggefährten nehmen Abschied von einer Darstellerin, die viele noch heute mit einem Kultfilm verbinden.
Abschied im Kreis der Familie

Die Familie informierte via Facebook über den Tod. In der Mitteilung heißt es:
„Es war eine lange und beschwerliche Reise, die damit endete, dass sie von ihrer Familie umgeben war.“
Weiter schreiben die Angehörigen, sie werde „immer für ihre Lebensfreude und ihre Hingabe an Familie und Freunde in Erinnerung bleiben“.
Und: „Ich weiß, dass sie von oben auf uns alle herabschaut, mit ihrem schönen Lächeln. Ruhe in Frieden, unsere Jenn.“
Eine Karriere zwischen Horror und Kultkomödie

Ihre Karriere begann 1980 mit dem Horrorfilm To All a Goodnight, in dem sie die Hauptrolle der Nancy spielte.
Anschließend war sie in der US-Seifenoper Another World als Sally Frame zu sehen. Auch in Serienklassikern wie Murder, She Wrote, Magnum, P.I. und „Beverly Hills“ trat sie auf. Doch ihre bekannteste Szene sollte erst noch folgen.
Jetzt wird bekannt, wer gestorben ist

Die verstorbene Schauspielerin ist Jennifer Runyon.
Unvergessen bleibt ihr Auftritt im Kultfilm Ghostbusters aus dem Jahr 1984. In der berühmten Eröffnungssequenz nimmt ihre Figur als Studentin an einem Experiment teil – eine Szene mit Bill Murray, Dan Aykroyd und Sigourney Weaver, die bis heute Kultstatus genießt.
Kollegen trauern
Schauspielkollegin Erin Murphy schrieb auf Facebook, sie teile „mit großer Trauer“ die Nachricht vom Tod ihrer Freundin Jennifer Runyon Corman, die nach „einem kurzen Kampf gegen den Krebs“ gestorben sei.
Sie ergänzte:
„Bei manche Menschen weiß man, dass man mit ihnen befreundet sein wird, bevor man sie überhaupt trifft. Sie war eine besondere Frau. Ich werde dich vermissen, Jenn. Meine Gedanken sind bei deiner Familie und deinen wunderschönen Kindern.“
Ein letzter Blick zurück

Auch nach dem Höhepunkt ihrer Karriere blieb Jennifer Runyon dem Film verbunden. 2017 hatte sie ihre letzte Rolle im Horrorfilm „Bloodsucka Jones vs. The Creeping Death“.
Im Dokumentarfilm „Remembering Ghostbusters“ von 2019 sprach sie noch einmal über ihre bekannteste Rolle – jene Szene, die sie für immer mit einem der größten Filmklassiker der 80er verbindet. Nun bleibt die Erinnerung an eine Schauspielerin, deren Lächeln Generationen von Filmfans in Erinnerung bleiben wird.

