Gerade einmal wenige Tage ist Baby Tessa alt, da teilt Profitänzerin Renata Lusin schon eine Nachricht, die ihre Fans zwischen Sorge und Erleichterung schwanken lässt.
Ein geschwisterliches Déjà-vu

Noch während die frischgebackene Zweifach-Mama ihre sanften Kuscheleinheiten mit Tessa genießt, erinnert sie ein schmerzhaftes Gefühl an die Zeit mit Erstgeborener Stella. Kaum zu Hause, bemerkt eine Stillberaterin dieselben Anzeichen: Das Zungenbändchen der Neugeborenen ist verkürzt, das Trinken fällt schwer.
Das Déjà-vu trifft Renata unerwartet. Bei Stella hatte sie sich nach der schweren Geburt in Geduld geübt – diesmal will sie nicht erneut wochenlang ringen und hofft, schneller Hilfe zu finden, bevor die Schmerzen eskalieren.
Schnelle Entscheidung
Ohne zu zögern, setzt sich die 38-Jährige mit Stillberaterin Lena Müller in Verbindung. Diese hatte ihr bereits 2024 durch die schwierigen ersten Wochen geholfen und kennt die besondere Familiensituation.
Gemeinsam verabreden sie einen Termin in der Praxis des Spezialisten Dr. Darius Moghtader. Dort soll das kleine Häutchen gelöst werden, damit Baby Tessa bald ohne Anstrengung trinken kann und Renata nicht wieder dieselbe Leidenszeit erlebt.
Der winzige Eingriff
In Oppenheim erfährt Renata, dass eine sogenannte Frenotomie meist ohne Vollnarkose erfolgt: Ein kurzer Schnitt mit Schere oder Laser, kaum Blut, kein Schmerzgedächtnis für so junge Säuglinge. Beruhigt legt sie ihre Tochter in die geübten Hände des Arztes.
Der Eingriff verläuft routiniert. Schon nach Augenblicken ist alles vorbei, und Tessa darf wieder zu ihrer Mutter. Für Renata ist es ein Moment des Aufatmens – doch er weckt auch Erinnerungen an längst vergangene Sorgen.
Erinnerungen an damals
Renata denkt an die schwierige Stillzeit mit Stella zurück, die sie einmal als „extrem schwer“ beschrieb. Das wunde Gefühl der ersten Tage hat sich eingeprägt und flammt beim leisesten Ziepen sofort auf.
Als Tessa kurz nach der Operation gierig zu trinken beginnt, erinnert sich die Tänzerin an die Qual der Anfangszeit: „Die gleichen Schmerzen wie bei Stella. Kauen anstatt saugen.“ Diesmal zieht sie die Reißleine: „Ich wollte nicht mehr lange leiden wie bei Stella.“
Botschaft an andere Eltern

Auf Instagram veröffentlicht Renata einen langen Erfahrungsbericht. Ihr Ziel: Tabus brechen und Betroffene ermutigen, früh nach Lösungen zu suchen. Gleichzeitig betont sie mit Nachdruck: „Bin kein Arzt und gebe hier nur meine Erfahrung weiter, ohne Aufzwingung oder Ähnliches.“
Sie beschreibt, wie wichtig eine gute Nachsorge und regelmäßige Kontrollen sind, um mögliche Folgen wie Schlaf- oder Sprechstörungen zu verhindern. Ihr Post wird tausendfach geteilt – offenbar treffen ihre Worte einen Nerv in der Eltern-Community.
Ein erleichtertes Familienglück
Wenige Tage nach der Frenotomie ist Tessa munter, nimmt gut zu und kuschelt sich zufrieden in Mamas Arme. Renata strahlt – sie kann „glücklich weiter stillen“, wie sie schreibt, und spürt, dass diesmal alles anders wird.
Das Happy End lässt die Spannung weichen: Die kleine Familie kann nun das Kennenlernen unbeschwert genießen. Und die Fans? Die bleiben bis zuletzt dran, um zu erfahren, dass aus anfänglicher Angst neues Vertrauen gewachsen ist – ein Gefühl, das stärker ist als jede Sorge.

