Ein harmlos gemeinter TV-Moment hat für Günther Jauch plötzlich ein heftiges Echo ausgelöst. Der Moderator bekommt heftig Gegenwind.
Wirbel um Günther Jauch bei „Wer wird Millionär?“

Günther Jauch sorgt mit Aussagen in der aktuellen Ausgabe von Wer wird Millionär? für heftige Diskussionen.
Während eines Gesprächs mit Kandidatin Annabelle Robbins, die sich für die Stadttaubenhilfe engagiert, machte der Moderator deutlich, dass er wenig Sympathie für Tauben hegt.
Was zunächst als lockerer Studio-Moment begann, löste anschließend deutliche Reaktionen im Netz aus.
Besonders Tierschützer meldeten sich schnell zu Wort.
„Ratten der Lüfte“ sorgt für Empörung

Im Gespräch bezeichnete Günther Jauch die Tiere als „Ratten der Lüfte“.
Außerdem machte er deutlich, dass er Menschen, die Tauben füttern, grundsätzlich kritisch sehe.
Später jubelte er sogar lautstark über eine Antwortoption mit dem Namen „Taubentöter“, was im Studio für Gelächter sorgte.
Doch außerhalb des Studios kamen diese Aussagen deutlich schlechter an.
Viele Zuschauer empfanden die Bemerkungen als respektlos gegenüber Tieren und Tierschützern.
Influencer Malte Zierden reagiert sofort
Besonders deutlich äußerte sich Malte Zierden.
Der Influencer, der sich seit längerem für Tauben einsetzt, veröffentlichte auf Instagram ein Video für seine mehr als eine Million Follower.
Darin zeigt er die umstrittenen Szenen – verkleidet als Taube.
Seine klare Botschaft an den Moderator: „Nein, Herr Jauch, einfach nein.“
Ein Satz, der inzwischen vielfach geteilt wird.
Warum Tauben für ihn missverstanden sind

Malte Zierden erinnerte daran, dass Tauben früher eng mit Menschen verbunden waren.
Sie transportierten Briefe, galten als treue Helfer und wurden sogar in Kriegszeiten eingesetzt.
Er macht deutlich: Nicht die Tiere hätten sich verändert – sondern der Mensch habe sie verdrängt und zurückgelassen.
Für ihn sind heutige Stadttauben deshalb „nur obdachlose Haustiere“, die unter einem schlechten Ruf leiden.
Direkte Botschaft an Günther Jauch
Trotz seiner Kritik fand Malte versöhnliche Worte.
Er erklärte: „Herr Jauch, ich finde Sie wirklich toll und genau deshalb fühlen sich Ihre Worte so falsch an.“
Damit zeigt er, dass es ihm nicht um persönlichen Angriff geht, sondern um den Umgang mit den Tieren.
Er befürchtet, dass prominente Aussagen wie diese Vorurteile verstärken und Hass auf Tauben weiter normalisieren könnten.
Angebot mit besonderem Ziel

Zum Schluss machte der Influencer dem Quizmaster sogar ein ungewöhnliches Angebot.
Er wolle selbst als Kandidat bei „Wer wird Millionär?“ antreten – und für den Taubenschutz spielen.
Den kompletten Gewinn würde er Taubenprojekten und Vereinen spenden. Mit Humor fügte er hinzu, dass es vielleicht am Ende nur 500 Euro würden.
Fest steht: Die Debatte um Günther Jauchs Aussagen hat ein Thema neu entfacht, das viele lange übersehen haben – den Umgang mit den ungeliebten Stadtvögeln.

