Schwere Stunden bei Margot Hellwig: Die Volksmusik-Ikone muss einen besonders schmerzhaften Verlust verkraften.
Ein stiller Schmerz im Hause Hellwig

Margot Hellwig muss einen schweren Verlust verkraften. Ihr kleiner Chihuahua Gustl ist nach kurzer Krankheit gestorben.
Für die 84-Jährige war der Hund weit mehr als nur ein Haustier. Er gehörte fest zu ihrem Alltag und spendete ihr über Jahre hinweg Gesellschaft und Nähe.
Im Interview spricht die Sängerin nun offen über die letzten gemeinsamen Tage – und ihre tiefe Trauer.
Besonders schmerzhaft: Mit Gustls Tod hatte sie offenbar überhaupt nicht gerechnet.
„Ich hätte niemals damit gerechnet“

Im Gespräch mit der Abendzeitung zeigte sich Margot Hellwig sehr bewegt.
„Ich bin sehr traurig und hätte niemals damit gerechnet, dass er mich schon so schnell verlässt“, sagte die Sängerin.
Der kleine Chihuahua lebte seit rund zwei Jahren bei ihr im Südosten von München.
Besonders in den vergangenen Wochen verschlechterte sich sein Zustand jedoch zunehmend.
Gustl hatte schwere Atemprobleme

Nach Angaben der Sängerin litt der kleine Hund zuletzt unter starken gesundheitlichen Problemen.
Er habe große Schwierigkeiten beim Atmen gehabt und ständig gehechelt. Außerdem sei sein Herz geschwächt gewesen.
Nach einer tierärztlichen Untersuchung bekam Gustl sogar spezielle Herzmedikamente.
Doch trotz aller Bemühungen verschlechterte sich sein Zustand immer weiter – sehr zum Schmerz seiner Besitzerin.
„Ich ließ ihn keine Sekunde allein“

Margot Hellwig kümmerte sich bis zuletzt intensiv um ihren kleinen Begleiter.
„Ich habe alles gemacht, damit er am Leben bleibt“, erzählte sie emotional.
Besonders bewegend: Die Sängerin wich ihrem Hund offenbar kaum noch von der Seite. „Ich ließ ihn keine Sekunde mehr allein.“
Am Ende schlief Gustl laut ihrer Schilderung friedlich ein – ein Moment, der sie tief getroffen hat.
Letzte Ruhe im Rosenbeet

Nach dem Tod ihres Hundes organisiert Margot Hellwig nun die Tiertrauerhilfe.
Gustl soll eingeäschert werden und anschließend einen besonderen Platz bekommen: sein Grab im Rosenbeet.
Der Chihuahua stammte ursprünglich aus dem Münchner Tierschutz und wurde auf etwa 15 Jahre geschätzt.
Für die Sängerin war er ein wichtiger Halt im Alltag. Dennoch betont sie, dass sie sich dank Familie und Freunden nicht allein fühle.
Denkt Margot Hellwig schon an einen neuen Hund?

Trotz ihrer Trauer blickt die Sängerin vorsichtig nach vorne. Kurz vor ihrem 85. Geburtstag denkt sie bereits darüber nach, irgendwann wieder einem älteren Hund ein Zuhause zu geben.
„Ich bräuchte einen neuen Kameraden“, erklärte sie offen.
Auch ihre Familie unterstützt diesen Gedanken offenbar. Ihre Söhne hätten ihr zugesichert, sich im Notfall um ein neues Tier zu kümmern.
Zusätzlich hätten Freundinnen bereits angeboten, als Hundesitter einzuspringen. Damit zeigt sich: Die Liebe zu Hunden wird Margot Hellwig wohl auch nach Gustls Tod weiterhin begleiten.

