Sarah Engels gibt großen Fehler zu

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Ein Satz hatte die Debatte ausgelöst, jetzt folgt die überraschende Kehrtwende: Sarah Engels räumt ein, bei ihrer umstrittenen Aussage daneben gelegen zu haben.

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Plötzliche Einsicht nach heftiger Kritik

Image: IMAGO / STEINSIEK.CH
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Sarah Engels hat sich nach den Diskussionen um ihre früheren Aussagen noch einmal öffentlich geäußert – diesmal deutlich kleinlauter. In einer Instagram-Story gesteht sie offen, dass sie den Begriff Feminismus lange falsch verstanden habe. „Ich wurde bei dem Wort Feminismus einfach total falsch geprägt und offensichtlich zu wenig aufgeklärt.“ Damit reagiert sie auf den Wirbel, den ihre Worte zuvor ausgelöst hatten.

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Besonders bemerkenswert ist dabei, dass sie nicht nur Missverständnisse einräumt, sondern ihre eigene Sichtweise grundsätzlich infrage stellt. Engels macht klar, dass die Kritik etwas in ihr angestoßen habe. Ausgerechnet die öffentliche Debatte scheint also der Auslöser dafür gewesen zu sein, dass sie ihre Position neu sortiert. Doch was genau hat sie nun verstanden? Damit geht es im nächsten Abschnitt weiter.

Aus Kritik wird Selbstkorrektur

Image: IMAGO / STEINSIEK.CH
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In ihrem neuen Statement belässt es Sarah Engels nicht bei einem allgemeinen Bedauern. Sie erklärt vielmehr, dass ihr der Podcast-Beitrag geholfen habe, nachzuvollziehen, warum ihre Formulierungen so viel Unverständnis hervorgerufen haben. Die Sängerin signalisiert damit, dass sie die Reaktionen nicht einfach als überzogen abtut, sondern inzwischen anders einordnet.

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Noch weiter geht sie mit einem Satz, der die ganze Entwicklung auf den Punkt bringt: „dass ich offensichtlich eine Feministin bin“. Genau darin liegt die eigentliche Wendung der Geschichte. Aus einer Distanzierung vom Begriff wird plötzlich eine Annäherung – und damit ein Eingeständnis, dass sie sich selbst womöglich lange falsch gelesen hat. Doch bevor diese Einsicht kam, stand zunächst ein ganz anderer Eindruck im Raum.

Warum ihre Worte so viel Wirbel auslösten

Image: IMAGO / photonews.at
Image: IMAGO / photonews.at

Die Debatte war entstanden, weil Sarah Engels mit ihren Aussagen zum Feminismus bei vielen auf Unverständnis gestoßen war. Ihre Wortwahl hatte offenkundig einen Nerv getroffen und sorgte dafür, dass ihr Verhältnis zu dem Thema öffentlich breit diskutiert wurde. Gerade weil sie in vielen ihrer Aussagen und in ihrer öffentlichen Rolle immer wieder Stärke, Druck und Erwartungshaltungen gegenüber Frauen thematisiert, wirkte die Reaktion auf den Begriff für viele widersprüchlich.

Genau dieser Widerspruch scheint ihr inzwischen selbst bewusst geworden zu sein. Denn ihre neue Einordnung legt nahe, dass sie weniger an den Inhalten des Feminismus zweifelte, sondern eher an dem Bild, das sie davon im Kopf hatte. Das macht die Sache brisanter – und zugleich nachvollziehbarer. Doch damit rückt auch eine andere Frage in den Mittelpunkt: Was sagt das über ihr eigenes Selbstbild aus?

Der entscheidende Satz hinter der Kehrtwende

Image: IMAGO / STAR-MEDIA
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Der vielleicht wichtigste Punkt an ihrem Eingeständnis ist, dass Sarah Engels ihre Werte nicht plötzlich geändert hat. Vielmehr deutet alles darauf hin, dass sie nach eigener Einschätzung schon seit Jahren für genau jene Überzeugungen steht, die sie nun anders benennt. Sie beschreibt also keine komplette Neuausrichtung, sondern eher eine verspätete Erkenntnis über das, wofür sie längst eintritt.

Gerade deshalb wirkt ihre Aussage so aufschlussreich. Wenn jemand erkennt, dass das eigene Handeln und die eigene Ablehnung eines Begriffs nicht zusammenpassen, entsteht daraus oft der entscheidende Moment der Korrektur. Bei Engels scheint genau das passiert zu sein. Doch was bedeutet diese neue Offenheit nun für die Wirkung ihrer Worte nach außen?

Zwischen Reue und neuer Positionierung

 IMAGO / STEINSIEK.CH
IMAGO / STEINSIEK.CH

Mit ihrem Statement versucht Sarah Engels sichtbar, die Wogen zu glätten. Sie räumt einen Fehler ein, formuliert selbstkritisch und zeigt Bereitschaft, dazuzulernen. Das dürfte für viele Beobachterinnen und Beobachter der wichtigste Unterschied zur ersten Reaktion sein: Diesmal verteidigt sie sich nicht nur, sondern benennt klar, wo ihr Denkfehler gelegen habe.

Gleichzeitig ist diese Reue auch eine Form der Neupositionierung. Wer öffentlich erklärt, einen Begriff missverstanden zu haben und sich nun selbst damit identifiziert, sendet ein starkes Signal. Genau das macht die Sache so spannend: Aus einer umstrittenen Aussage wird plötzlich ein Moment der öffentlichen Korrektur. Doch die eigentliche Pointe dieser Geschichte steckt im letzten Schritt.

Am Ende steht ein überraschendes Eingeständnis

 IMAGO / Oliver Langel
IMAGO / Oliver Langel

Die größte Überraschung ist nicht, dass Sarah Engels Kritik einsteckt – sondern dass sie ihr am Ende recht gibt. Statt bei ihrer früheren Haltung zu bleiben, zieht sie nun selbst das Fazit, dass sie den Begriff Feminismus falsch eingeordnet habe. „Obwohl ich eigentlich seit Jahren genau diese Werte lebe.“ Dieser Satz macht klar, worin für sie heute der eigentliche Fehler lag: nicht in ihren Grundüberzeugungen, sondern in ihrer bisherigen Deutung des Begriffs.

Damit löst sich auch die Spannung auf, die über der ganzen Debatte lag. Sarah Engels will nicht länger gegen ein Etikett anreden, das sie nach eigener Erkenntnis längst selbst erfüllt. Aus dem Streit über eine Aussage wird so eine späte Selbstkorrektur – und genau das ist die eigentliche Wendung dieser Geschichte.

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