Peter Wackel hat genug und äußert sich zu einer heftigen Debatte, die derzeit ganz Deutschland beschäftigt.
Zwischen Heimatgefühl und Aufregung

Die Diskussion um verbotene Party- und Schlagersongs auf der Erlanger Bergkirchweih sorgt weiter für Aufsehen. Nun meldet sich auch Peter Wackel persönlich zu Wort – und findet dabei deutliche Worte.
In einem Interview bei Sat.1 Bayern machte der Sänger klar, dass er die aktuelle Debatte überhaupt nicht nachvollziehen könne.
Auslöser ist eine Liste, die laut den „Nürnberger Nachrichten“ an die Wirte der Bergkirchweih verschickt worden sein soll. Darauf stehen offenbar Songs, die auf dem Volksfest künftig unerwünscht seien.
Gerade für Künstler wie Peter Wackel sorgt das nun für heftige Reaktionen.
Diese Songs sollen auf der Bergkirchweih unerwünscht sein

Hintergrund der Diskussion ist laut Bericht der Vorwurf sogenannter „gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit“.
Betroffen sein sollen unter anderem Songs von Mickie Krause, Peter Wackel und weitere bekannte Partyklassiker.
Peter Wackel blickte im Interview dabei auf seine jahrzehntelange Verbindung zur Bergkirchweih zurück.
„Ich bin wirklich über 20 Jahre aktiv aufgetreten, in fast allen Bierkellern und das geht schon seit einigen Jahren so“, erklärte der Sänger.
Bestimmte Songs seien offenbar schon länger immer wieder Thema bei den Verantwortlichen gewesen.
Peter Wackel erinnert sich an frühere Verbote

Im Gespräch mit Sat.1 Bayern schilderte Peter Wackel, dass einzelne Titel von ihm bereits in der Vergangenheit kritisch gesehen worden seien.
So sagte er: „Da wurde mir mal ‚Party, Palmen, Weiber und ’n Bier‘ verboten.“
Auch sein Song Schwarze Natascha sei offenbar problematisch gewesen.
„‚Schwarze Natascha‘ wurde mir doch sehr nahe gelegt, das nicht mehr zu singen“, erklärte der Partysänger weiter.
Für Peter Wackel scheint die aktuelle Diskussion deshalb keineswegs überraschend zu kommen – allerdings hält er die Entwicklung offenbar für völlig überzogen.
„Ich find es wirklich ein Unding“

Besonders kritisch sieht Peter Wackel offenbar die Tatsache, dass inzwischen konkrete Listen mit unerwünschten Songs erstellt werden.
Im Interview sprach er von „einer Liste der nicht erwünschten Lieder“ und machte deutlich: „Ich find es wirklich ein Unding.“
Außerdem warf er den Verantwortlichen vor, sich wie „Moralapostel“ zu präsentieren.
Trotz der Diskussion bekomme er über Freunde und seine Mutter weiterhin mit, dass die betroffenen Songs auf der Bergkirchweih trotzdem gespielt würden.
Genau darüber freue er sich sogar ausdrücklich.
Peter Wackel verteidigt seine Partyhits

Für Peter Wackel gehören viele der kritisierten Songs längst zur deutschen Party- und Musikkultur.
Deshalb könne er die aktuellen Diskussionen kaum nachvollziehen. Besonders deutlich wird der Sänger bei seiner Einschätzung der Verbotsdebatte.
Er nennt sie „unmöglich“ und spricht sogar von „einfach sehr peinlich solchen Verboten“.
Außerdem argumentiert er, dass sich in vielen älteren Liedern Textstellen finden ließen, die heute diskutiert werden könnten.
Dabei nennt er unter anderem Songs von Roland Kaiser oder Peter Maffay aus früheren Jahrzehnten.
Sein klares Fazit lautet: „Es ist Kulturgut genauso wie die Erlanger Bergkirchweih.“
Auf Mallorca bleibt Peter Wackel weiterhin gefragt

Unabhängig von der aktuellen Debatte bleibt Peter Wackel auf Mallorca weiterhin einer der bekanntesten Party-Stars.
Beim Voting der „Schlager.de“-Community zum Ballermann-Hit 2026 erreichte sein Song Inselfieber den vierten Platz.
Der Titel gehört seit Jahren fest zum Repertoire im Bierkönig und sorgt auch in dieser Saison wieder regelmäßig für Stimmung.
Den ersten Platz im Voting sicherte sich übrigens Oli.P mit Flugzeuge im Bauch – 2026 Version.
Trotz aller Diskussionen zeigt sich also: Partyhits wie die von Peter Wackel bleiben für viele Fans weiterhin fester Bestandteil der Feierkultur.

