Die Nervosität wächst bei den Fans von Helene Fischer.
Große Sorge vor einem heißen Konzertabend

Wenn Helene Fischer am Freitag und Samstag, dem 26. und 27. Juni, im Rhein-Energie-Stadion in Köln auftritt, dürfte nicht nur die Show für Gesprächsstoff sorgen. Auch das Wetter wird für die Fans zur echten Herausforderung.
Für beide Konzerttage werden Temperaturen von bis zu 39 Grad erwartet. Damit stehen die rund 100.000 Zuschauerinnen und Zuschauer, die insgesamt bei den beiden Stadionkonzerten erwartet werden, vor einer besonderen Belastungsprobe.
Die Stadionproduktion von Helene Fischer ist ohnehin ein großes Ereignis. Doch diesmal rücken neben Bühne, Musik und Outfits auch ganz praktische Fragen in den Fokus: Wie kommt man sicher an? Was darf man mitnehmen? Und wie schützt man sich vor der Hitze?
Neue Getränkeregel wegen extremer Temperaturen

Wegen der angekündigten Hitze gelten für die Konzerte angepasste Regeln. Das Stadionmanagement informierte auf Facebook darüber, dass Besucherinnen und Besucher Wasser mitbringen dürfen.
Erlaubt sind pro Person bis zu einem Liter Wasser in Tetrapacks. Für viele Fans dürfte das eine wichtige Nachricht sein. Denn bei Temperaturen nahe der 40-Grad-Marke ist ausreichendes Trinken besonders wichtig.
Normalerweise gelten bei Großveranstaltungen oft strenge Regeln zur Mitnahme von Getränken. Doch angesichts der Wetterlage wird hier offenbar reagiert. Wer zum Konzert kommt, sollte die Regel genau beachten und auf die passende Verpackung achten. Glasflaschen oder ungeeignete Behälter dürften weiterhin problematisch sein.
Anreise mit dem Auto wird nicht empfohlen

Auch bei der Anreise gibt es klare Hinweise. Wegen des erwarteten hohen Verkehrsaufkommens raten die Betreiber dringend davon ab, mit dem eigenen Auto zum Stadion zu fahren.
Stattdessen sollen Besucherinnen und Besucher möglichst öffentliche Verkehrsmittel nutzen. Ein praktischer Vorteil: Die Eintrittskarten gelten im KVB- und VRS-Gebiet als Fahrschein. Damit können Fans ohne zusätzliche Ticketkosten zum Stadion und wieder zurückfahren.
Gerade bei großer Hitze und vollen Straßen kann eine entspannte Anreise entscheidend sein. Wer lange im Stau steht oder weit laufen muss, startet möglicherweise schon erschöpft in den Konzertabend. Deshalb dürfte der ÖPNV für viele die bessere Wahl sein.
Stehplatzfans sollen Schattenbereiche nutzen

Besonders wichtig sind die Hinweise für Stehplatzbesucherinnen und -besucher. Wer möglichst weit nach vorne möchte, stellt sich bei Konzerten oft schon früh an. Bei der erwarteten Hitze könnte genau das allerdings riskant werden.
Das Stadionmanagement empfiehlt deshalb, die schattigen Bereiche der Stadionumläufe zu nutzen. Fans sollten sich nicht unnötig früh in der prallen Sonne aufstellen, um den Kreislauf zu schonen.
Gerade bei langen Wartezeiten können hohe Temperaturen schnell zur Belastung werden. Wer Helene Fischer live erleben möchte, sollte deshalb nicht nur an den besten Platz denken, sondern auch an die eigene Gesundheit. Schatten, Pausen und ausreichend Wasser können an diesen Konzerttagen entscheidend sein.
Trinkwasserspender und kleine Helfer gegen die Hitze
Auf dem Stadiongelände sollen zusätzlich Trinkwasserspender zur Verfügung stehen. Damit bekommen die Fans eine weitere Möglichkeit, sich während des Konzertbesuchs mit Wasser zu versorgen.
Auch kleine Handfächer oder Ventilatoren sind erlaubt. Solche Hilfsmittel können bei großer Hitze helfen, zumindest etwas Abkühlung zu bekommen. Wichtig ist jedoch, dass sie klein und unproblematisch bleiben.
Beim Sonnenschutz sollten Besucherinnen und Besucher ebenfalls genau hinschauen. Große Spraydosen sollen nicht mitgeführt werden. Wer Sonnencreme nutzen möchte, sollte deshalb besser zu kleineren und erlaubten Varianten greifen. Ein heller Kopfschutz kann zusätzlich helfen, die direkte Sonneneinstrahlung besser auszuhalten.
So wird der Konzertbesuch trotz 39 Grad sicherer
Die Kölner Helene-Fischer-Konzerte werden für viele Fans ein großes Sommerhighlight. Doch die angekündigten Temperaturen machen deutlich: Gute Vorbereitung ist diesmal fast genauso wichtig wie die Vorfreude auf die Show.
Wasser im erlaubten Tetrapack, öffentliche Verkehrsmittel, Sonnenschutz, leichte Kleidung und Schattenpausen können den Unterschied machen. Besonders Stehplatzfans sollten nicht unterschätzen, wie belastend ein langer Konzerttag bei fast 39 Grad werden kann.
Helene Fischer dürfte im Rhein-Energie-Stadion wieder eine große Produktion liefern. Für die Zuschauerinnen und Zuschauer heißt es diesmal aber auch: kühlen Kopf bewahren. Wer die Hinweise beachtet, erhöht die Chance, den Abend nicht nur spektakulär, sondern auch möglichst sicher und entspannt zu erleben.

