Kult-Musiker verstirbt mit 94 Jahren

- Advertisement -

Ein weltberühmter Klang, ein Hauch von Filmgeschichte und jetzt eine Nachricht, die Fans mit einem Mal innehalten lässt: Hinter einem der bekanntesten Saxofon-Momente der Popkultur steht plötzlich Trauer.

- Advertisement -

Ein Sound, den fast jeder sofort erkennt

Image: IMAGO / imagebroker
Image: IMAGO / imagebroker

Die Musikwelt trauert um einen Künstler, dessen Werk Millionen Menschen kennen – auch wenn viele seinen Namen nie bewusst wahrgenommen haben. Mit wenigen Tönen schuf er einen Klang, der bis heute weltweit sofort erkannt wird.

- Advertisement -

Seine Melodie wurde zum Markenzeichen einer der berühmtesten Filmfiguren überhaupt. Nun ist der Musiker im Alter von 94 Jahren gestorben.

Fans und Wegbegleiter verabschieden sich von einem Mann, dessen Einfluss weit über den Jazz hinausreichte.

- Advertisement -

Ein kurzer Moment schrieb Musikgeschichte

Image: AI
Image: AI

Manchmal reichen nur wenige Sekunden, um Geschichte zu schreiben. Genau das gelang dem Musiker mit einem legendären Saxofon-Solo, das bis heute als eines der bekanntesten der Filmwelt gilt.

Die Aufnahme entstand erstaunlich schnell. Rückblickend erinnerte sich der Künstler daran, wie unkompliziert die Studiosession verlief – und wie ungewöhnlich die Reaktion der übrigen Musiker war.

Diese Erinnerungen begleiten sein musikalisches Vermächtnis bis heute.

Sein Talent war in unzähligen Welthits zu hören

Image: AI
Image: AI

Ob Jazz, Rhythm and Blues, Rock oder Filmmusik – der Musiker fühlte sich in vielen Genres zu Hause. Als gefragter Studiomusiker arbeitete er mit einigen der größten Namen der Musikgeschichte zusammen und prägte zahllose Aufnahmen.

Obwohl er häufig im Hintergrund blieb, war sein Spiel für viele Produktionen unverzichtbar. Seine Kollegen wussten genau, welchen Unterschied sein Saxofon machen konnte.

Er selbst blickte mit einem Augenzwinkern auf seine Arbeit zurück.

Jetzt ist klar, um wen die Welt trauert

Image: IMAGO / mptv
Image: IMAGO / mptv

Die Rede ist von Plas Johnson. Der amerikanische Tenorsaxofonist starb bereits am 15. Juli im Alter von 94 Jahren in Granada Hills bei Los Angeles.

Weltberühmt wurde Johnson durch das legendäre Saxofon-Solo im „The Pink Panther Theme“ von Henry Mancini aus dem Jahr 1963. Die Aufnahme entstand laut Johnson in kürzester Zeit. Später erinnerte er sich: „Wir haben nur zwei Takes gemacht, glaube ich.“

Über die Reaktion im Studio sagte er außerdem: „Und das will etwas heißen. Die applaudieren nie für irgendetwas.“

Eine außergewöhnliche Karriere im Hintergrund

Plas Johnson wurde am 21. Juli 1931 in Donaldsonville im US-Bundesstaat Louisiana geboren. Schon als Kind spielte Musik in seiner Familie eine große Rolle.

1954 zog er nach Los Angeles und entwickelte sich dort zu einem der gefragtesten Studiomusiker seiner Zeit. Er arbeitete unter anderem mit Frank Sinatra, Nat King Cole, Ella Fitzgerald und Barbra Streisand zusammen.

Auch auf dem legendären Beach-Boys-Album „Pet Sounds“ ist sein Saxofon zu hören. Über seine Arbeit sagte Johnson einmal selbstbewusst: „Meine Soli schienen die Platte immer noch eine Stufe höher zu heben.“

Emotionale Abschiedsworte seiner Weggefährten

Nach seinem Tod bestätigte ein Familienmitglied die traurige Nachricht in den sozialen Medien. Dort hieß es: „Mein Cousin, Herr Plas Johnson, ist verstorben.“ Außerdem schrieb der Angehörige: „Ruhe in Frieden, Cousin.“

Auch Jazz-Pianist Billy Mitchell verabschiedete sich mit bewegenden Worten: „Wir haben nicht nur einen außergewöhnlichen Musiker verloren, sondern auch einen wahrhaft freundlichen und liebenswürdigen Gentleman. Plas Johnson wird uns sehr fehlen. Möge er in Frieden ruhen.“

Mit Plas Johnson verliert die Musikwelt einen Künstler, dessen unverwechselbarer Saxofonklang Film- und Musikgeschichte geschrieben hat – und dessen berühmteste Melodie wohl noch viele Generationen begleiten wird.

- Advertisement -

Neuste Artikel