ARD-Zuschauer fassungslos: Promis blamieren sich bei „Gefragt – Gejagt“

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Schon zu Beginn lag Spannung in der Luft: Beim Promi-Special von „Gefragt – Gejagt“ sollte eigentlich der Spaß im Vordergrund stehen – doch stattdessen sorgten ausgerechnet die prominenten Kandidatinnen und Kandidaten für reichlich Stirnrunzeln.

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Der Abend beginnt – und der Frust lässt nicht lange auf sich warten

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Nach der Fußball-WM zeigt die ARD wieder frische Folgen von „Gefragt – Gejagt“. Am 25. Juli gab es sogar eine XXL-Ausgabe mit prominenten Gästen – und das für den guten Zweck.

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Doch nicht alle Zuschauer waren von der Leistung der Stars begeistert. Auf Social Media machten sich schnell kritische Stimmen breit.

Viele fanden, dass einige Promis die Sendung nicht ernst genug genommen hätten. Besonders ärgerlich für manche Fans: Am Ende kam aus Sicht einiger Zuschauer nur eine eher überschaubare Spendensumme zusammen.

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Neue Regeln in der XXL-Ausgabe

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Die Sonderausgabe von „Gefragt – Gejagt“ hatte einige besondere Regeln. Jedes Team bekam zwei Jägerinnen oder Jäger zur Auswahl.

Die Promis durften entscheiden, wer aus der Quiz-Elite zuerst antritt. Außerdem konnten sie bestimmen, welcher Profi im Finale gegen sie spielt.

Eigentlich sollte das für zusätzliche Spannung sorgen. Doch viele Zuschauer beschäftigten sich weniger mit den neuen Regeln – und mehr mit dem Auftreten der prominenten Kandidaten aus Musik, Film und Fernsehen.

Zuschauer wittern fehlende Ernsthaftigkeit

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Auf Instagram und Facebook wurde schnell Kritik laut. Eine Zuschauerin schrieb: „Es ist zwar für eine gute Sache, aber dafür nehmen es die meisten Promis leider nicht ernst. Hampeln rum, reden irgendeinen Quatsch, der gar nichts mit der Sendung zu tun hat, vergessen zu drücken etc.“

Damit sprach sie aus, was offenbar mehrere Fans dachten. Der Verdacht: Einige Promis waren mental nicht durchgehend bei der Sache.

Auch die Spendensumme wurde diskutiert. Ein Facebook-Nutzer kommentierte: „Eine Sendezeit von über drei Stunden. Was kam für den guten Zweck zusammen? 3500 Euro. Überschaubarer Betrag.“

Johannes B. Kerner überzeugt als Ausnahme

Image: IMAGO / STEINSIEK.CH
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Ganz ohne Lichtblick blieb die XXL-Ausgabe aber nicht. Besonders Johannes B. Kerner konnte viele Zuschauer überzeugen.

Er bestritt das Finale für seine Gruppe allein und gewann. Damit zeigte er, dass auch in einer Promi-Ausgabe echtes Quizwissen und Konzentration gefragt sind.

Bei anderen Teilnehmern fiel das Urteil des Publikums deutlich härter aus. Einige Auftritte sorgten eher für Kopfschütteln als für Begeisterung. Gerade weil es um Spenden ging, erwarteten viele Zuschauer offenbar mehr Ernsthaftigkeit.

Evelyn Burdecki gerät besonders in die Kritik

NDR / Uwe Ernst
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Vor allem Evelyn Burdecki bekam im Netz deutliche Kritik ab. Schon in der Schnellraterunde unterliefen ihr mehrere Fehler, auch ihr Duell konnte sie nicht gewinnen.

Hinzu kam ihre aufgedrehte Art, die bei manchen Zuschauern nicht gut ankam. Ein Nutzer schrieb: „Evelyn hat wohl nicht gewusst, dass es um Spenden geht. Da kann man sich auch mal zusammenreißen.“

Auch andere Promi-Kandidatinnen wurden kritisiert. Ein Kommentar lautete: „Frau Niehaus, Frau Moschner und Frau Burdecki haben ganz offensichtlich nicht verstanden, dass es nicht um Selbstvermarktung geht, sondern um Geld für gute Zwecke.“

Fans freuen sich auf normale Kandidaten

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Nach der XXL-Ausgabe zeigten sich einige Fans erleichtert, dass bald wieder reguläre Kandidaten im Studio stehen.

Ein Zuschauer schrieb: „Bin ich froh, dass am Montag normale Kandidaten wieder im Studio teilnehmen. Ich mag diese Sendung, nur was diese Prominenz immer abliefert…“

Die Promi-Folge sollte eigentlich Unterhaltung und Spenden für einen guten Zweck verbinden. Doch bei Teilen des Publikums blieb vor allem der Eindruck hängen, dass einige Stars zu sehr auf Show und zu wenig auf das Spiel konzentriert waren. Für die ARD-Quizfans scheint klar: Bei „Gefragt – Gejagt“ zählt am Ende nicht Promi-Status, sondern Wissen, Tempo und voller Einsatz.

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