Als Minderjähriger: Maxi Arland bekam unmoralisches Angebot

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Ein lange verdrängter Moment aus jungen Jahren rückt Maxi Arland plötzlich in ein anderes Licht. Der Schlagerstar spricht über eine Begegnung, die ihn bis heute nicht loslässt – und die damals eine Grenze überschritt, obwohl er noch minderjährig war.

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Ein Erlebnis, das nachhallt

Image: IMAGO / IMAGO / APress
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Maxi Arland ist heute 45 Jahre alt und seit Jahrzehnten eine bekannte Größe in der Schlagerwelt. Schon als Kind stand er auf der Bühne und wuchs damit praktisch im Rampenlicht auf.

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Gemeinsam mit seinem Vater Henry und seinem Bruder Hansi trat er früh vor Publikum auf. Doch der frühe Ruhm brachte nicht nur schöne Erinnerungen mit sich.

In einem Interview mit „Freizeit Blitz“, über das die „Abendzeitung München“ berichtet, spricht Maxi Arland nun über eine Erfahrung aus seiner Jugend, die ihn bis heute beschäftigt.

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Ein Mann aus der Kirche suchte Nähe

 IMAGO / HOFER
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Wie Maxi Arland erzählt, soll sich damals ein katholischer Priester sehr für ihn interessiert haben. Der Mann sei Mitglied in seinem Fanclub gewesen und habe nahezu jedes Konzert besucht.

Laut „Abendzeitung München“ soll es hinter der Bühne zu verbalen Annäherungsversuchen gekommen sein. Der Priester habe immer wieder das Gespräch gesucht.

Für den damals noch minderjährigen Sänger wurde die Situation offenbar zunehmend unangenehm. Denn irgendwann soll der Mann mit einem sehr konkreten Vorschlag auf ihn zugekommen sein.

„Der wollte unbedingt mein Firmpate werden“

Image: IMAGO / Gartner
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Maxi Arland erinnert sich an das Angebot mit deutlichen Worten. Er sagt: „Ich hatte mal einen katholischen Priester, der wollte unbedingt mein Firmpate werden.“

Dann soll der Mann ihm Geld und eine Wohnung angeboten haben. Arland zitiert ihn so: „Wenn ich dein Firmpate werden darf, dann kriegst du 20.000 Mark und eine Wohnung in München von mir.“

Für den jungen Musiker und sein Umfeld war offenbar sofort klar, dass dieses Angebot nicht infrage kam. Arland ließ sich nicht darauf ein.

Arland lehnte sofort ab

Image: IMAGO / IMAGO / STAR-MEDIA
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Der Schlagerstar sagt rückblickend: „Da haben wir sofort gesagt, das geht gar nicht.“

Für ihn war die Sache eindeutig. Er betont: „Das war tatsächlich ein unmoralisches Angebot.“

Auch wenn der Vorfall lange zurückliegt, scheint er Maxi Arland bis heute nicht loszulassen. Gerade weil er damals noch jung war und bereits viel Aufmerksamkeit bekam, blickt er heute sehr kritisch auf solche Situationen zurück.

Warnung an junge Künstler

Maxi Arland glaubt, dass seine Erfahrung kein Einzelfall war. Deshalb richtet er nun auch eine klare Warnung an junge Menschen, die früh im Rampenlicht stehen.

Er sagt: „So was gab es immer schon, und gibt es noch Kinderstars heute? Da kann ich nur sagen: Obacht!“

Damit macht er deutlich, wie wichtig Vorsicht und ein schützendes Umfeld für junge Künstler sind. Denn Erfolg, Fans und öffentliche Aufmerksamkeit können auch Menschen anziehen, deren Absichten fragwürdig sind.

Seit den Neunzigern auf der Bühne

Maxi Arland begann seine Karriere Anfang der Neunzigerjahre. Damals trat er mit seinem Vater Henry und seinem Bruder Hansi als Instrumental-Trio in der ZDF-„Volkstümlichen Hitparade“ auf und gewann den Wettbewerb.

Zu diesem Zeitpunkt war er gerade einmal zwölf Jahre alt. Sein Durchbruch als Solokünstler folgte 2002, als er beim deutschen Vorentscheid des Grand Prix der Volksmusik mit „Ich hör Chopin“ Platz eins belegte.

Ab 2004 wurde er dann mit der ARD-Samstagabendshow „Musikantendampfer“ einem noch größeren Publikum bekannt. Sieben Jahre lang präsentierte er die Sendung – und wurde endgültig zum Publikumsliebling.

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