Bill Kaulitz präsentiert der Öffentlichkeit seine erste große Liebe

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Bill Kaulitz öffnet ein Kapitel, das lange nachwirkte – und spricht so offen wie selten über eine Liebe, die ihn tief geprägt hat. In einem sehr persönlichen Moment blickt der Tokio-Hotel-Star auf einen Mann zurück, der für ihn einst alles bedeutete.

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Die Erinnerung an eine prägende Liebe

Netflix
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In der finalen Folge ihrer Netflixserie „Kaulitz & Kaulitz“ wird es für Tom und Bill Kaulitz besonders emotional. Die Zwillinge reisen zurück an den Ort, an dem für sie alles begann.

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Mit 15 Jahren hatten sie ihren großen Durchbruch, verließen plötzlich die Schule, gingen auf Tour und blickten kaum noch zurück.

Zwanzig Jahre später holen sie nun etwas nach, das ihnen damals entgangen ist: ihren Abschlussball. In Magdeburg treffen sie auf ihre alte Klasse – und Bill auf einen Menschen, der ihm früher besonders viel bedeutete.

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Bill hofft auf Sören

Image: IMAGO / imago/Agentur Matthias Wehnert
Image: IMAGO / imago/Agentur Matthias Wehnert

Bill und Tom stoßen das Klassentreffen selbst an und lassen es organisieren. Schon vorher ist Bill deutlich anzumerken, wie viel ihm dieser Abend bedeutet.

Er sagt: „Ich bin so aufgeregt deswegen. Ich kann es kaum abwarten.“ Doch eine Person ist ihm dabei besonders wichtig.

Bill erklärt: „Vor allem hoffe ich, dass Sören kommt. Das ist mir das Wichtigste.“ Sören war nicht einfach nur ein früherer Mitschüler. Für Bill war er seine erste große Liebe.

Eine heimliche Jugendliebe

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Bill erinnert sich offen an seine Gefühle von damals. Zu dieser Zeit hatte er sich noch nicht öffentlich zu seiner Homosexualität bekannt.

Über Sören sagt er: „Sören war meine erste große Liebe, in den war ich wirklich ganz ganz doll verliebt. Und ich glaube, Sören weiß das selbst nicht mal so genau.“

Ein Paar waren die beiden jedoch nie. Sören war damals mit Bills bester Freundin Manuela zusammen. Trotzdem gab es offenbar besondere Momente zwischen ihnen.

„Dummheiten gemacht“

Image: IMAGO / BREUEL-BILD
Image: IMAGO / BREUEL-BILD

Bill deutet in der Serie an, dass zwischen ihm und Sören damals mehr Nähe war, als andere vielleicht wussten. Er sagt: „Aber wenn Manuela nicht geschaut hat, dann haben Sören und ich ….“

Dann bricht er ab, lacht und ergänzt mit vielsagendem Blick: „Dummheiten gemacht.“

Zunächst sieht es allerdings so aus, als würde Bill Sören gar nicht wiedersehen. Trotz persönlicher Nachricht sagt Sören das Klassentreffen ab. Er könne das nicht, er traue sich nicht. Für Bill ist das ein sichtbarer Dämpfer.

Plötzlich steht Sören doch vor ihm

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Dann passiert doch noch die Überraschung. Sören taucht plötzlich auf – ganz leger in Kapuzenpulli und Cap.

Bill und Sören laufen aufeinander zu und fallen sich in die Arme. Immer wieder umarmen sie sich. Der Moment wirkt nicht gestellt, sondern ehrlich und tief bewegt.

Bill sagt später: „Als er dann da stand, das hat mich so überrascht. Da habe ich null mit gerechnet. Ich habe wirklich bei der Begrüßung gedacht, ich muss kurz weinen. Und ich hatte auch das Gefühl, er weint so ein bisschen. Er hat mich so fest umarmt. Und das war so liebevoll und emotional. Das war eine der schönsten Umarmungen, die ich je hatte.“

„Da war noch ganz viel Liebe da“

Image: IMAGO / Bildagentur Monn
Image: IMAGO / Bildagentur Monn

Auch Sören ist von dem Wiedersehen berührt. Er sagt: „Wir haben uns so lange gedrückt, das hat sich so ewig angefühlt – und gleichzeitig so kurz.“

Dass er Bills Jugendliebe war, wusste er offenbar nicht. Sören erklärt: „Mit Bill hatte ich von Anfang an einen krass engen Draht. (…) Als er gemeint hat, ich sei seine Jugendliebe, war ich erstmal perplex, weil ich das nie so auf dem Schirm hatte. Das war für mich sehr überraschend.“

Dann gibt er zu: „Da gab es auch mal ein Bussi, ja klar.“ Für ihn war es „das schönste Wiedersehen in meinem Leben, bis jetzt.“

Bill fasst den Abend schließlich mit einem Satz zusammen, der zeigt, wie viel von damals geblieben ist: „Da war noch ganz viel Liebe da. Die geht vielleicht auch nie weg, wenn man als junger Mensch so eine Verbindung hatte, jemanden so mochte.“

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