Roy Blacks Sohn geht mit diesem Geständnis an die Öffentlichkeit

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Nach Jahren voller Krisen, Geldsorgen und privater Rückschläge steht Torsten Höllerich offenbar vor einem neuen Kapitel.

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Ein Leben fern vom Glanz

Image: IMAGO / IMAGO / teutopress
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Torsten Höllerich wurde in München geboren, lebte die vergangenen zwei Jahrzehnte jedoch weit entfernt von Deutschland – in Kolumbien.

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Dort baute sich der Sohn von Roy Black ein neues Leben auf. Er heiratete, wurde Vater eines Sohnes und musste nach dem Ende der Ehe einen schweren persönlichen Einschnitt verkraften.

Nach dem Ehe-Aus verlor er das Sorgerecht für sein Kind. Später erlitt er einen Nervenzusammenbruch. Nun steht Torsten Höllerich vor einer großen Entscheidung: Er will zurück nach Deutschland.

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Das Erbe seines Vaters ist aufgebraucht

Image: IMAGO / IMAGO / STAR-MEDIA
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Roy Black, der bürgerlich Gerhard Höllerich hieß, hatte seinem Sohn damals ein Erbe hinterlassen. Es soll sich um rund 400.000 D-Mark gehandelt haben – also etwa 200.000 Euro.

Doch dieses Geld ist inzwischen aufgebraucht. In Südamerika schlug sich Torsten Höllerich zuletzt mit Übersetzungen und Gelegenheitsjobs durch.

Jetzt will der 50-Jährige noch einmal ganz von vorne beginnen. In einem Interview mit „Bild“ sagt er: „Ich fange mit 50 noch einmal komplett bei null an.“

Emden soll seine neue Heimat werden

Für seine Rückkehr nach Deutschland hat Torsten Höllerich bereits ein mögliches Ziel im Blick. Er möchte nach Emden in Niedersachsen ziehen.

Dort lebt sein bester Freund, der ihn zunächst aufnehmen will. Noch in diesem Jahr soll die Rückkehr stattfinden.

Für Höllerich wäre es ein großer Schritt zurück in ein Land, das zwar seine Heimat ist, in dem er aber seit vielen Jahren kein festes Leben mehr führt. Der Neuanfang dürfte daher nicht leicht werden.

Kaum familiärer Rückhalt in Deutschland

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Familiäre Unterstützung hat Torsten Höllerich in Deutschland offenbar nur wenig. Sein Onkel Walter Höllerich, der in Oberbayern eine Fischzucht betreibt, hat ihn seit mehr als 35 Jahren nicht mehr gesehen.

Walter Höllerich sagte, er kenne seinen Neffen „nur aus der Zeitung oder von seinem Handyfoto, wenn wir mal telefonieren“.

Auch von den Rückkehrplänen zeigte er sich überrascht. Er erklärte: „Das kommt für mich überraschend, ich muss jetzt mal schauen, wie ich mit der Situation umgehe.“

Kaum Kontakt zur Halbschwester

Auch zu seiner Halbschwester Nathalie gibt es offenbar keinen engen Kontakt. Sie stammt aus Roy Blacks Beziehung mit Carmen Böhning.

Torsten Höllerich traf sie nach eigenen Angaben nur ein einziges Mal: bei der Beerdigung ihres Vaters im Jahr 1991. Damals war Nathalie noch ein Baby.

Über sie sagt er: „Sie ist in der Familie ihrer Mutter aufgewachsen und hat offenbar nicht den Wunsch, Kontakt zur Familie Höllerich aufzunehmen.“ Damit scheint auch diese familiäre Verbindung eher distanziert zu sein.

Das Grab seines Vaters zieht ihn zurück

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Ein weiterer Grund für Torsten Höllerichs Rückkehr liegt in Deutschland: das Grab seines Vaters. Roy Black wurde im Oktober 1991 tot in seiner Fischerhütte aufgefunden.

Für seinen Sohn ist die Nähe zu diesem Ort offenbar wichtig. Nach vielen Jahren in Kolumbien will er nun wieder in Deutschland Fuß fassen.

Trotz aller Schwierigkeiten blickt Torsten Höllerich nach vorne. Er sagt: „Ich weiß, dass das nicht einfach wird, aber ich freue mich auf diesen Neuanfang.“ Für ihn beginnt damit mit 50 Jahren ein neues Kapitel – ohne großes Sicherheitsnetz, aber mit Hoffnung.

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