Polizei ermittelt gegen Bert Wollersheim

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Ein Vorfall auf der Reeperbahn sorgt derzeit für Wirbel um Bert Wollersheim.

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Aufregung um eine Nacht auf St. Pauli

Image: IMAGO / Gartner
Image: IMAGO / Gartner

Nach einer Sommerparty auf der Hamburger Reeperbahn gibt es Ärger um Bert Wollersheim. Der frühere Rotlichtkönig besuchte am 8. Juli die Feier von Dragqueen Olivia Jones.

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Nach der Party soll es zunächst Streit um Taxikosten gegeben haben. Einige Tage später traf Wollersheim den Fotografen Heiko Weßling laut „Bild“ erneut in einer Bar.

Dort eskalierte der Konflikt offenbar. Weßling erstattete anschließend Anzeige wegen Beleidigung und Bedrohung gegen Wollersheim. Die Polizei bestätigte Ermittlungen. Bis zu einem rechtskräftigen Abschluss gilt die Unschuldsvermutung.

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Rückfahrt vom East Hotel sorgt für Ärger

Image: IMAGO / Eventpress
Image: IMAGO / Eventpress

Bert Wollersheim und seine Partnerin Natalie Strehlau, genannt Angel, waren am Abend der Sommerparty im nahegelegenen East Hotel untergebracht.

Für die Hinfahrt zur Feier zahlten sie laut Wollersheim nicht einmal sechs Euro. Für die Rückfahrt rief Fotograf Heiko Weßling dem Paar ein Taxi.

Doch genau diese Fahrt wurde später zum Auslöser des Streits. Wollersheim wunderte sich über den Preis, der am Ende deutlich höher gewesen sein soll als auf dem Hinweg.

Wollersheim fühlt sich abgezockt

Image: IMAGO / Funke Foto Services
Image: IMAGO / Funke Foto Services

Bert Wollersheim sagte rückblickend: „Am Ende verlangte der Fahrer 25 Euro. Ich habe gehört, wie er dem Fahrer gesagt hatte, ich sei prominent, und dachte, vielleicht bekommt er jetzt noch zehn Euro ab.“

Damit unterstellt er Weßling, den Fahrer auf seine Prominenz hingewiesen zu haben. Wollersheim vermutete offenbar, dass dadurch der höhere Preis zustande gekommen sein könnte.

Für ihn war die Sache damit nicht erledigt. Der Ärger über die Taxifahrt blieb offenbar hängen – bis zum erneuten Treffen in Hamburg.

Fotograf weist Vorwurf zurück

Heiko Weßling schildert die Situation anders. Er habe dem Taxifahrer lediglich gesagt, dass Wollersheim ein prominenter Kunde sei.

Der Fahrer sollte sich Mühe geben. Weßling erklärte: „Was ich nicht wusste, war, dass er im East Hotel untergebracht ist und es eine Kurzstrecke war. Dann hätte ich sie auch zu Fuß begleitet.“

Aus seiner Sicht war die Aktion also gut gemeint. Doch bei Wollersheim kam sie offenbar ganz anders an.

Wiedersehen in Bar eskaliert

Image: IMAGO / Oliver Langel
Image: IMAGO / Oliver Langel

Vergangene Woche trafen Bert Wollersheim und Heiko Weßling in einer Bar in Hamburg erneut aufeinander. Dort stellte Wollersheim den Fotografen zur Rede.

Er sagte: „Ich habe ihm gesagt, was für ein mieses Ding das war, den Fahrer auf mich anzusetzen. Ich habe gesagt: Verarsch mich nicht noch mal.“

Weßling wirft Wollersheim vor, ihn als „Arschloch“ bezeichnet zu haben. Das bestätigte Wollersheim. Außerdem soll der Begriff „blöder Penner“ gefallen sein. Weßling betont, er habe es doch „nur nett“ gemeint.

Anzeige nach hitzigem Wortwechsel

Auch Heiko Weßling wurde im Streit deutlich. Er sagte zu Wollersheim: „Bleib doch einfach in deinem scheiß Düsseldorf, vielleicht kennst du da alle Taxifahrer, die dich nicht abzocken.“

Laut Weßling soll Wollersheim ihn außerdem gefragt haben, ob er ihm „auf die Fresse hauen“ solle. Danach erstattete der Fotograf Anzeige.

Wollersheim selbst reagierte darauf gelassen. Er sagte: „Das ist einfach nur albern.“ Und weiter: „Ein Arschloch ist einfach ein Arschloch.“

Während seiner Rotlichtzeiten habe man solche Dinge noch unter sich geregelt, ohne Anzeige. Für Weßling war das offenbar keine Option. Nun beschäftigen sich die Ermittler mit dem Streit, der mit einer kurzen Taxifahrt begann.

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