„Dumm gefühlt“: Summer Terenzi teilt schockierende Beichte aus ihrer Kindheit

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Ein sehr persönliches Geständnis von Summer Terenzi sorgt jetzt für Aufsehen: Die 20-Jährige spricht so offen wie nie über eine Schulzeit, die sie tief verunsichert hat.

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Ein stiller Kampf im Klassenzimmer

Image: IMAGO / Gartner
Image: IMAGO / Gartner

Nach außen war es wohl nur eine alltägliche Situation im Unterricht, für Summer selbst aber wurde sie zu einem Schlüsselmoment. In der Doku „Born Famous“ erinnert sie sich daran, wie sie in der vierten Klasse bei einem Diktat noch rang, während die anderen längst fertig waren. Besonders schmerzhaft: das Gefühl, von den Mitschülern bemerkt und womöglich belächelt zu werden.

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Dieser Moment setzte sich offenbar tief fest. „Das erste Mal, als ich mich dumm gefühlt habe, war in der vierten Klasse“, berichtet sie rückblickend. Damals hatte sie noch keine Erklärung für das, was mit ihr los war – und genau das machte die Lage für sie so belastend. Gleich wird deutlich, warum Summer ihre Schwierigkeiten so lange falsch einordnete.

Warum Summer ihre Probleme nicht verstand

Image: IMAGO / Future Image
Image: IMAGO / Future Image

Für Summer war als Kind nicht greifbar, was hinter ihren Herausforderungen steckte. Sie schildert, dass ihr niemand erklärt habe, warum Buchstaben für sie nicht einfach still auf dem Papier standen, sondern sich gefühlt bewegten oder vertauschten. Ohne Einordnung blieb bei ihr nur ein harter Schluss über sich selbst.

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So beschreibt sie ihre damalige Wahrnehmung mit erschütternder Offenheit: „Mir hat keiner erklärt, dass es nicht normal ist, dass sich die Buchstaben bewegen oder vertauschen. Für mich war das immer so: ‚Alter, ich bin dumm’“. Gerade dieser Satz zeigt, wie tief die Verunsicherung saß. Doch Summer blieb mit diesem Gefühl nicht allein – und vor allem ihre Mutter hatte einen ganz anderen Blick auf die Situation. Genau darum geht es als Nächstes.

Sarah Connor widerspricht entschieden

Image: IMAGO / Eibner
Image: IMAGO / Eibner

Sarah Connor macht in der Doku unmissverständlich klar, dass ihre Tochter sich völlig zu Unrecht klein gemacht hat. Für sie stand fest, dass nicht Summers Fähigkeiten das Problem waren, sondern die Umstände, unter denen sie lernen musste. Die Sängerin ordnet das Erlebte ihrer Tochter deshalb sehr deutlich ein.

Mit Blick auf Summers Selbstzweifel sagt sie: „Das stimmt natürlich überhaupt nicht. Sie hat einfach nur anders gelernt.“ Gleichzeitig beschreibt Sarah die Zeit an der Berliner Schule als extrem schwierig. Dort habe es kaum Verständnis für Legasthenie gegeben, ebenso wenig wie die Unterstützung, die Summer gebraucht hätte. Wie sehr sie darunter litt, wird auf der nächsten Seite noch deutlicher.

Die Schulzeit wurde zur Belastungsprobe

Image: IMAGO / Future Image
Image: IMAGO / Future Image

Offenbar war die Situation für Summer in Berlin irgendwann kaum noch auszuhalten. Laut ihrer Mutter erlebte sie dort „eine ziemliche Höllenzeit“. Der Schulalltag wurde für die Nachwuchsmusikerin also nicht nur anstrengend, sondern emotional zu einer echten Dauerbelastung.

So groß war der Frust, dass Summer am liebsten alles hingeworfen hätte. Trotzdem kam es nicht zum Abbruch, denn Sarahs Ehemann bestand darauf, dass sie ihren Abschluss macht. Diese Entscheidung sollte sich später als wichtig erweisen – denn erst ein Ortswechsel brachte die ersehnte Wende. Wie dieser Neustart aussah, zeigt der nächste Abschnitt.

London wurde für Summer zum Wendepunkt

Die entscheidende Veränderung kam mit dem Wechsel an ein Musikinternat in London. Dort traf Summer offenbar auf Lehrkräfte, die sich auf ihre Legasthenie einstellten, sich Zeit nahmen und sie gezielt unterstützten. Statt Überforderung stand plötzlich Förderung im Mittelpunkt.

Am Ende konnte sie ihren Abschluss in Bereichen wie Musik, Musikproduktion und Theater machen. Damit, so erklärt sie, könne sie sich zwar nicht an jeder Universität bewerben, aber an jeder Musikuniversität. Dass ausgerechnet London zur neuen Chance wurde, hängt auch mit einer familiären Inspiration zusammen – und die führt direkt zur letzten, wichtigsten Erkenntnis.

Endlich ein neues Bild von sich selbst

Image: IMAGO / Eventpress
Image: IMAGO / Eventpress

Die Idee für England kam Summer demnach, als ihr älterer Bruder Tyler zum Studium nach London ging. Dieser Schritt setzte bei ihr offenbar den Wunsch frei, ebenfalls neu anzufangen. Für Sarah Connor war zugleich schmerzhaft mitanzusehen, wie sehr ihre Tochter in Berlin unter der Situation litt und sich selbst immer weiter infrage stellte.

Umso bedeutender ist das Fazit, das Summer heute aus dieser Zeit zieht. Denn erst an der neuen Schule änderte sich ihr Blick auf sich selbst grundlegend. „Ich habe zum ersten Mal an dieser Schule das Gefühl gehabt, dass ich auch schlau bin.“ Genau dieser Satz löst am Ende auf, worum es in Summers Geschichte wirklich geht: nicht um Scheitern, sondern um den langen Weg zurück zu Selbstvertrauen.

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