Finanz-Schock bei Matthias Reim: So viel Kohle kostete dem Schlagersänger sein Liebes-Aus

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Ein alter Herzschmerz, ein unerwarteter Geldabfluss und ein Schlagerstar, der plötzlich wieder mit seiner Vergangenheit konfrontiert wurde: Bei Matthias Reim holte ihn ein Kapitel ein, das längst abgeschlossen schien.

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Späte Rechnung nach dem Beziehungsende

Image: IMAGO / imago/Future Image
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Für Matthias Reim wurde eine längst vergangene Trennung Jahre später noch einmal richtig teuer.

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2013 zerbrach die Ehe des Schlagerstars mit seiner damaligen Frau Sarah Stanek. Die Scheidung ließ allerdings noch einige Jahre auf sich warten. Was Reim damals offenbar nicht ahnte: Die Trennung würde ihm später einen hohen Steuerbescheid bescheren.

Das Finanzamt forderte schließlich eine fünfstellige Summe von dem Sänger. Der Grund lag ausgerechnet darin, dass er seine Trennung nicht rechtzeitig gemeldet hatte.

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Dieses Foto löste die Trennung aus

Image: IMAGO / STAR-MEDIA
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Der Beginn der Geschichte liegt im Jahr 2013.

Damals erschien ein Foto, das Matthias Reim gemeinsam mit seiner heutigen Ehefrau Christin Stark bei einem Mittagessen in Berlin zeigte. Veröffentlicht wurde die Aufnahme von der „Bild“-Zeitung.

Kurz darauf kam es zur endgültigen Trennung von Sarah Stanek.

Sie zog aus Reims Villa aus, während Christin Stark bei dem Sänger einzog. Zu diesem Zeitpunkt war Reim allerdings noch mit Sarah verheiratet.

Die offizielle Scheidung erfolgte erst 2017.

Ein entscheidendes Detail hatte Reim offenbar übersehen

Obwohl die Ehe noch mehrere Jahre bestand, lebten Matthias Reim und Sarah Stanek nach der Trennung nicht mehr als Paar zusammen.

Genau dieser Umstand wurde später steuerlich entscheidend.

Reim meldete die endgültige Trennung nach eigener Aussage nicht beim Finanzamt. Dadurch wurde er weiterhin in einer Steuerklasse geführt, die für verheiratete Paare gilt.

Für den Sänger sollte sich das Jahre später als teurer Fehler herausstellen.

2021 kommt der Brief vom Finanzamt

Image: IMAGO / Panthermedia
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Acht Jahre nach der Trennung erhielt Matthias Reim plötzlich Post vom Finanzamt.

2021 wurde er zur Nachzahlung von Steuern aufgefordert. Als Begründung verwies die Behörde laut Reim ausgerechnet auf den damaligen „Bild“-Artikel.

Der Sänger schilderte gegenüber „Bild“: „Als Grund gab man den ‚Bild‘-Artikel an, der beweisen würde, dass ich seitdem nicht mehr mit meiner Ehefrau zusammen gewesen wäre.“

Damit war für das Finanzamt klar: Reim hätte bereits seit der Trennung steuerlich anders eingestuft werden müssen.

35.000 Euro Steuer-Nachzahlung

Image: IMAGO / pictureteam
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Die Neuberechnung hatte es in sich.

Am Ende kam eine Steuerlast von 35.000 Euro zusammen. Reim ließ die Forderung zunächst überprüfen – doch das Ergebnis dürfte ihn wenig erfreut haben.

Denn nach der Prüfung stellte sich heraus: Das Finanzamt lag tatsächlich richtig.

Reim erklärte: „Leider hatte das Finanzamt recht.“

Der Grund: Bei einer endgültigen Trennung kann die günstigere steuerliche Behandlung für Verheiratete wegfallen, auch wenn die Ehe auf dem Papier noch besteht.

Scheidung erst Jahre später – doch steuerlich war die Ehe längst vorbei

Für Matthias Reim bedeutete die Geschichte eine teure Lektion.

Obwohl er und Sarah Stanek erst 2017 offiziell geschieden wurden, war ihre Ehe steuerlich bereits nach der endgültigen Trennung anders zu behandeln.

Reim hätte nach eigener Darstellung also schon deutlich früher mit der höheren Steuerklasse rechnen müssen.

So wurde eine private Entscheidung aus dem Jahr 2013 Jahre später noch einmal zum finanziellen Thema. 35.000 Euro musste der Schlagerstar letztlich nachzahlen – ausgelöst durch eine Trennung, die er dem Finanzamt nicht gemeldet hatte.

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