Torsten Höllerich, der einzige Sohn von Schlager-Ikone Roy Black, bricht erstmals sein langes Schweigen und enthüllt, wie ein vermeintliches Vermögen in Rekordzeit zerrann. Was als goldene Zukunft begann, endete in Existenzangst – und genau das macht seine Geschichte so brisant wie tragisch.
Die überraschende Beichte

Als Torsten Höllerich in einem Sommerinterview 2025 plötzlich die Summe nannte, stockte vielen Fans der Atem: „Ich bekam rund 400 000 DM.“ Für einen Teenager Anfang der 1990er war das eine fast unvorstellbare Summe – und zugleich der Preis dafür, den Vater mit nur 14 Jahren zu verlieren. Bis heute hatte niemand genau gewusst, wie hoch Torstens Anteil wirklich war.
Doch die eigentliche Überraschung folgte gleich darauf: Von dem Erbe ist mittlerweile nichts mehr übrig. Wieso und wohin das Geld floss, will Torsten nun schonungslos offenlegen.
Lass uns einen Blick auf die komplette Aufteilung werfen …
Wie sich 1,2 Mio. DM in Luft auflösten

Nach Roy Blacks plötzlichem Tod 1991 wurde sein Vermögen zu gleichen Teilen unter Sohn Torsten, Bruder Walter und Tochter Nathalie aufgeteilt. Aus den stolzen 1,2 Mio. DM blieben jedem gut 400 000 DM – umgerechnet knapp 205 000 Euro. Für Torsten klang das nach finanzieller Sicherheit, doch die Realität sah anders aus: Ein Teenager ohne Erfahrung, dafür mit großen Träumen, hatte plötzlich Zugang zu viel Geld.
Schon die ersten Entscheidungen deuteten an, dass das Kapital nicht lange reichen würde: Luxusreisen, schnelle Autos und großzügige Geschenke gehörten zum Alltag des frisch gebackenen Erben.
Doch der größte Brocken stand noch bevor …
Das Restaurant-Abenteuer auf Ibiza

Gemeinsam mit seinem Onkel wagte Torsten 1997 den Schritt ins Gastronomie-Business. Ein Szene-Restaurant auf Ibiza sollte das Leben dauerhaft finanzieren. Acht Sommer lang liefen Cocktails, Partys und Promi-Besuche – aber auch hohe Pacht, Personalkosten und eine ständig sinkende Marge.
Am Ende blieb nur ein magerer Verkaufserlös. Die gut gemeinte Investition hatte den Großteil des Erbes verschlungen und ließ Torsten erstmals spüren, wie schnell Geld verdampfen kann.
Dennoch war er überzeugt: Ein neues Leben in Übersee würde alles richten …
Neustart in Kolumbien – mit immer kleiner werdender Reserve

2005 zog Torsten nach Medellín. Anfangs lebte er vom Restkapital und kaufte mehrere kleine Immobilien. Doch der Wandel des Markts, ein gescheitertes Bauprojekt und eine schwierige Scheidung ließen das Finanzpolster final schrumpfen. Heute lebt er von Dolmetscher-Jobs, Übersetzungen und rund 2 000 Euro Tantiemen pro Jahr – zu wenig, um monatelange Flauten aufzufangen.
„Manche Monate weiß ich nicht, ob ich die 200 Euro Miete stemmen kann“, gesteht er. Die einstige Mallorca-Sonne war endgültig von kolumbianischem Alltagsgrau verdrängt.
Was denkt Torsten über all das, und bereut er seine Entscheidungen? …
Freiheit statt Sicherheit – und der hohe Preis

Torsten sagt klar: „Ich möchte keine Sekunde missen.“ Die Welt umrunden, Abenteuer bestehen, Promis treffen – all das sei ihm wichtiger gewesen als konservatives Sparen. Er wählte Freiheit, nicht Sicherheit. Doch er gibt zu, dass die Konsequenzen hart sind: keine Rücklagen, keine Rente, täglicher Kampf ums Geld.
Seine Erkenntnis: „Wenn man jung ist, fühlt sich Geld unendlich an. Aber es wächst nicht nach, wenn man es nur ausgibt.“ Die bittere Wahrheit eines Mannes, der heute mit bescheidensten Mitteln lebt, während die Musik seines Vaters nach wie vor Millionen begeistert.
Welche Lehre zieht er daraus – und welche Botschaft richtet er an die Fans seines Vaters? …
Das Vermächtnis von Roy Black und die Lektion für uns alle

Torsten appelliert an alle Erben und Glücksritter: „Träume groß – aber plane noch größer.“ Er wünsche sich, dass sein Schicksal andere davor warnt, Erbschaften zu unterschätzen. Gleichzeitig möchte er das Lebenswerk seines Vaters geehrt wissen: „Hört seine Lieder, behaltet das Schöne im Herzen – und macht es besser als ich.“
Damit schließt sich ein bewegender Kreis: Roy Black bleibt unvergessen, doch Torstens Geschichte zeigt, dass selbst das glänzendste Erbe ohne Weitsicht verglühen kann. Eine Mahnung, die weit über die Schlagerwelt hinaus hallt – und uns alle daran erinnert, wie vergänglich selbst große Summen sind.
Damit endet unser Blick hinter die Kulissen, doch die Musik spielt weiter …

