Kaum jemand kennt Wolfgang Petry so privat wie sein Sohn Achim. Ausgerechnet er zeichnet jetzt das Bild eines Stars, der abseits der Bühne offenbar erstaunlich wenig alltagstauglich ist.
Ein Blick hinter die Kulissen

Wolfgang Petry hat mit seinen Hits Musikgeschichte geschrieben. Vor allem in den 1990er-Jahren gehörte der Sänger zu den größten Stars der deutschen Schlagerszene und füllte mit seiner Musik riesige Hallen.
Doch während Petry auf der Bühne jahrelang als selbstbewusster Publikumsliebling auftrat, soll sein Privatleben deutlich weniger modern aussehen. Das verrät ausgerechnet sein Sohn Achim Petry.
Im gemeinsamen Podcast „Drews Cordalis Petry – Kids-Club“ mit Joelina Drews und Lucas Cordalis geht es zunächst um ein alltägliches Thema: Wie werden in Beziehungen eigentlich die gemeinsamen Finanzen geregelt?
Dabei kommt Achim Petry auch auf seine eigenen Erfahrungen und schließlich auf seine berühmten Eltern zu sprechen. Was er über seinen Vater erzählt, dürfte viele Fans überraschen.
Denn Wolfgang Petry soll weder ein eigenes Handy noch eine Kreditkarte besitzen. Bei finanziellen Angelegenheiten verlässt sich der Sänger offenbar stark auf seine Ehefrau Rosie.
Achim Petry beschreibt die Situation mit ungewöhnlich deutlichen Worten – und macht damit klar, wie stark die Aufgaben innerhalb der Ehe offenbar verteilt sind.
„Komplett lebensunfähig ohne meine Mutter“

Im Podcast spricht Achim Petry offen über die Rollenverteilung in seiner Familie. Dabei nimmt er seinen Vater keineswegs aus, sondern beschreibt ziemlich unverblümt, wie abhängig Wolfgang Petry im Alltag offenbar von seiner Ehefrau ist.
Seine Aussage sorgt vor allem wegen der ungewöhnlichen Details für Aufmerksamkeit. „Mein Vater hat keine Kreditkarte, kein Handy, kein Garnichts und wäre komplett lebensunfähig ohne meine Mutter“, erzählt Achim Petry.
Für Fans des Schlagerstars ist das eine überraschende Vorstellung. Wolfgang Petry, der in seiner aktiven Karriere auf den größten Bühnen Deutschlands stand, soll privat also ganz ohne Smartphone und Kreditkarte auskommen.
Eine wichtige Rolle spielt dabei seine Ehefrau Rosie. Mit ihr ist Wolfgang Petry bereits seit mehr als 50 Jahren verheiratet. Offenbar hat sich über die Jahrzehnte eine feste Aufgabenverteilung zwischen den beiden entwickelt.
Während Wolfgang Petry als Musiker im Rampenlicht stand, scheint Rosie viele organisatorische Dinge im Hintergrund übernommen zu haben. Und diese Konstellation ist in der Familie offenbar keineswegs einzigartig.
Auch Achim Petry selbst berichtet von einer ähnlichen Aufteilung in seiner eigenen Ehe. Seine Frau kennt sich demnach mit den gemeinsamen Finanzen besser aus als er.
Doch nicht nur Achim Petry kennt dieses Familienmodell. Auch Joelina Drews erzählt im Podcast von einer ganz ähnlichen Situation aus ihrer eigenen Kindheit.
Auch Joelina Drews kennt diese Rollenverteilung

Im Gespräch wird schnell deutlich, dass die Aufteilung von Aufgaben in Beziehungen bei mehreren Familien ganz ähnlich funktioniert. Auch Joelina Drews berichtet von ihren Eltern Jürgen und Ramona Drews.
Die 30-Jährige erzählt, dass ebenfalls ihre Mutter für die finanziellen Angelegenheiten zuständig gewesen sei. „In dem Fall meiner Eltern ist es auch so, dass meine Mama die Finanzen verwaltet“, sagt Joelina Drews.
Damit beschreibt sie ein Familienmodell, das offenbar auch bei den Petrys bekannt ist. Eine Person kümmert sich um Geld und Organisation, während der andere Partner diese Aufgaben weitgehend abgibt.
Bei Joelina Drews ging die Zuständigkeit ihrer Mutter sogar noch darüber hinaus. Ramona Drews habe sich demnach nicht nur um die Finanzen gekümmert, sondern auch die komplette Planung übernommen.
Lucas Cordalis verfolgt dagegen eine ganz andere Strategie. Der 59-Jährige erklärt im Podcast, dass die finanzielle Situation bei ihm und seiner Ehefrau Daniela Katzenberger vollständig getrennt ist.
Damit kommen im Gespräch gleich mehrere unterschiedliche Modelle zur Sprache. Während bei Wolfgang und Rosie Petry offenbar vieles über die Ehefrau läuft, setzen andere Paare auf finanzielle Eigenständigkeit.
Doch Achim Petry erzählt nicht nur etwas über die Gewohnheiten seines Vaters. Im Podcast gibt er auch Einblicke in seine eigene Kindheit – und dabei wird deutlich, dass Wolfgang Petrys Familienleben nicht immer dem typischen Alltag einer Familie entsprach.
So ungewöhnlich war Achim Petrys Kindheit

Wolfgang Petry war während seiner großen Karriere häufig unterwegs. Konzerte, Termine und Auftritte bestimmten seinen Alltag. Für seinen Sohn bedeutete das, dass seine Eltern nicht immer zu Hause waren.
Achim Petry blickt heute mit etwas Abstand auf diese Zeit zurück und erzählt, dass seine Großeltern dabei eine besonders wichtige Rolle einnahmen. Vor allem seine beiden Großmütter Oma Trude und Oma Emma waren für ihn zentrale Bezugspersonen.
Teilweise habe er sich mit Unterstützung seiner Großeltern sogar weitgehend selbst erzogen. Die Familie lebte zunächst gemeinsam in einer kleinen Zweizimmerwohnung.
Für ein Kind, dessen Vater als erfolgreicher Musiker immer wieder unterwegs war, war das offenbar eine besondere Lebenssituation. Gleichzeitig prägten die Großeltern Achim Petry nachhaltig.
Nach sechs Jahren veränderte sich das Leben der Familie erneut. Die Petrys zogen aus der Stadt aufs Land. Für Achim begann damit ein völlig neuer Abschnitt.
Aus der kleinen Stadtwohnung ging es hinein in eine Umgebung, in der Landwirtschaft und das Leben auf dem Dorf eine wesentlich größere Rolle spielten.
Und genau diese Zeit scheint den Sohn des Schlagerstars bis heute geprägt zu haben.
Vom Stadtleben aufs Land

Mit dem Umzug aufs Dorf lernte Achim Petry eine ganz andere Welt kennen. Statt Großstadt und engem Wohnraum gehörten nun Natur, Landwirtschaft und das Landleben zu seinem Alltag.
Dabei blieb es nicht beim bloßen Zuschauen. Achim Petry kam selbst mit der Landwirtschaft in Kontakt und durfte unter anderem Traktor fahren.
Die Erfahrungen aus dieser Zeit scheinen ihm bis heute in Erinnerung geblieben zu sein. Das Leben auf dem Land hat für ihn offenbar einen besonderen Stellenwert behalten.
So sehr, dass er sich auch als Erwachsener nicht vollständig davon verabschiedet hat. Achim Petry lebt weiterhin in ländlicher Umgebung und ist nach eigenen Angaben lediglich einen Berg weitergezogen.
Damit ist die Verbindung zum Dorfleben geblieben, obwohl sich sein eigenes Leben längst stark verändert hat.
Auch die Verbindung zu seinem Vater Wolfgang Petry besteht weiterhin. Obwohl sich der legendäre Sänger inzwischen weitgehend aus dem großen Rampenlicht zurückgezogen hat, verfolgt er offenbar aufmerksam, was sein Sohn macht.
Eine bestimmte Sendung gehört dabei laut Achim Petry sogar regelmäßig zu Wolfgang Petrys Fernsehabenden.
Wolfgang Petry verfolgt seinen Sohn weiterhin
Trotz seiner langen Karriere und seines Rückzugs aus der großen Öffentlichkeit scheint Wolfgang Petry weiterhin genau mitzuverfolgen, was in der Schlagerwelt passiert.
Besonders interessant ist dabei, dass er laut seinem Sohn regelmäßig die Sendung „Immer wieder sonntags“ schaut. Damit bleibt der Sänger zumindest auf diesem Weg mit der aktuellen Unterhaltungswelt verbunden.
Die Aussagen von Achim Petry zeichnen insgesamt ein überraschend persönliches Bild des Schlagerstars. Auf der Bühne war Wolfgang Petry über Jahre einer der größten Namen des deutschen Schlagers. Privat scheint er dagegen viele Dinge bewusst seiner Ehefrau Rosie zu überlassen.
Dass er laut seinem Sohn sogar kein Handy und keine Kreditkarte besitzt, dürfte dabei wohl zu den ungewöhnlichsten Details gehören, die Fans in jüngster Zeit über den Sänger erfahren haben.
Gleichzeitig zeigt Achim Petrys Geschichte, wie stark ihn seine Familie geprägt hat. Die Großmütter, das Leben auf dem Dorf und die häufigen Abwesenheiten seiner Eltern gehören zu den Erfahrungen, die er bis heute mit sich trägt.
Und obwohl Wolfgang Petry längst ein ruhigeres Leben führt, scheint eines geblieben zu sein: Das Interesse an seiner Familie und insbesondere am Weg seines Sohnes.

