Das kommt überraschend: RTL-Legende beendet abrupt TV-Karriere

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Ein Satz, der nachhallt, ein Abschied, der überrascht.

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Ein Abschied mit Ansage

Image: IMAGO / Jan Huebner
Image: IMAGO / Jan Huebner

Thorsten Legat hat offenbar ein neues Kapitel in seinem Leben aufgeschlagen. Der 57-Jährige, der in den vergangenen Jahren regelmäßig in Reality-TV-Formaten zu sehen war, will sich künftig wieder voll auf seine ursprüngliche Leidenschaft konzentrieren: den Fußball.

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Seit einigen Wochen steht Legat als Trainer beim FC Germania Mallorca an der Seitenlinie. Für den ehemaligen Bundesliga-Profi bedeutet die neue Aufgabe offenbar auch, seine Prioritäten neu zu setzen.

Im Gespräch mit RTL machte er deshalb eine deutliche Ansage: „In der Reality-Szene bin ich weg.“

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Der Grund dafür liegt für Legat vor allem in seiner neuen Verantwortung als Cheftrainer. Während Reality-Produktionen oftmals mehrere Wochen dauern und die Teilnehmer dafür entsprechend lange von ihrem normalen Alltag getrennt sind, kann sich Legat solche Abwesenheiten als Trainer nicht mehr vorstellen.

Einen kurzen Auftritt im Fernsehen will er zwar nicht kategorisch ausschließen. Ein kompletter Ausstieg aus dem TV-Geschäft klingt deshalb etwas anders. Doch eines ist für ihn klar: Längere Dreharbeiten gehören offenbar der Vergangenheit an.

Denn auf Mallorca wartet eine sportliche Aufgabe, bei der Legat offenbar keine halben Sachen machen möchte.

Jetzt zählt für ihn nur noch der Fußball

Image: IMAGO / Future Image
Image: IMAGO / Future Image

Für Legat ist die Situation eindeutig. Als Trainer trägt er Verantwortung für eine Mannschaft – und genau diese Verantwortung möchte er ernst nehmen.

„Ich habe eine Verantwortung über meine Jungs“, erklärt der 57-Jährige gegenüber RTL.

Sein beruflicher Schwerpunkt liegt damit wieder dort, wo seine Karriere einst begonnen hat. Der Fußball soll für ihn künftig an erster Stelle stehen. Legat bezeichnet ihn deshalb als seinen „Hauptfokus“.

Ganz vom Fernsehen verabschieden möchte er sich offenbar trotzdem nicht. Einen einzelnen Drehtag kann er sich weiterhin vorstellen. Was für ihn nicht mehr infrage kommt, sind Produktionen, die ihn über Wochen binden.

Das ist auch deshalb bemerkenswert, weil Legat in den vergangenen Jahren zu den bekannten Gesichtern des deutschen Reality-TV gehörte. Nun tauscht er die TV-Kameras wieder gegen Trainingsplatz und Taktiktafel.

Beim FC Germania Mallorca warten dabei durchaus ambitionierte Ziele auf ihn.

Der Verein spielt derzeit in der achten spanischen Liga. Finanziert wird der Klub nach Angaben aus seinem Umfeld momentan über Sponsoren. Langfristig soll es jedoch deutlich höher hinausgehen.

Und der Präsident hat dafür einen erstaunlich konkreten Plan.

Der Verein will schnell nach oben

Image: IMAGO / IMAGO / BOBO
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Der FC Germania Mallorca soll nicht dauerhaft im Amateurfußball der unteren Ligen bleiben. Vereinspräsident Amir Aziz hat gegenüber RTL ein ehrgeiziges Ziel formuliert.

„In den ersten fünf Jahren wollen wir mindestens drei Aufstiege feiern.“

Damit würde der Klub innerhalb vergleichsweise kurzer Zeit mehrere Spielklassen überspringen. Das erklärte Ziel ist die fünfte Liga – und damit der Sprung in den überregionalen Fußball.

Für dieses Vorhaben setzt Germania Mallorca offenbar nicht ausschließlich auf junge Talente. Stattdessen soll der Kader bereits über zahlreiche Spieler verfügen, die Erfahrungen aus höheren deutschen Amateurklassen mitbringen.

Nach Angaben des Vereinspräsidenten kommen die meisten Spieler aus dem Umfeld der Oberliga, Regionalliga oder Verbandsliga.

Für Legat klingt der Plan keineswegs unrealistisch. Der neue Trainer sieht durchaus Möglichkeiten, das ambitionierte Vorhaben umzusetzen.

„Das ist nichts Übertriebenes. Du kannst zweimal nicht aufsteigen und hast immer noch die Chance“, sagt er gegenüber RTL.

Doch die Geschichte hinter Legats Engagement auf Mallorca ist mindestens genauso ungewöhnlich wie das Ziel des Vereins.

Denn eigentlich soll der Trainerjob gar nicht geplant gewesen sein.

Ein überraschender Anruf verändert alles

Wie Legat überhaupt beim FC Germania Mallorca landete, soll laut RTL eher einem Zufall zu verdanken sein. Den entscheidenden Kontakt stellte demnach Aleks Petrovic her.

Petrovic ist ebenfalls durch verschiedene Reality-TV-Formate bekannt geworden und stand dort wiederholt im Mittelpunkt. Beim neu gegründeten Verein übernimmt er laut dessen Internetseite eine wichtige Funktion und wird als Managing und Marketing Director geführt.

Eines Tages habe Petrovic Legat angerufen und ihm die neue Aufgabe vorgeschlagen.

Die erste Reaktion des ehemaligen Fußballers fiel offenbar alles andere als begeistert aus. Legat schilderte gegenüber RTL seine spontane Antwort mit den Worten: „Will der mich verarschen?“

Doch aus der anfänglichen Verwunderung wurde schnell ernsthaftes Interesse.

Noch in derselben Nacht soll Legat seine Entscheidung getroffen haben. Er sagte zu und übernahm die Verantwortung als Cheftrainer.

Damit begann für ihn ein neues Kapitel – und gleichzeitig rückte das Reality-TV immer weiter in den Hintergrund.

Während andere ehemalige Reality-Stars weiterhin von Show zu Show ziehen, will Legat nun offenbar beweisen, dass er auch als Trainer langfristig etwas aufbauen kann.

Doch dafür braucht es mehr als prominente Namen.

Erfahrung soll den Aufstieg ermöglichen

Image: IMAGO / IMAGO / Panama Pictures
Image: IMAGO / IMAGO / Panama Pictures

Beim Aufbau des Teams verfolgt Germania Mallorca offenbar eine klare Strategie. Der Verein möchte auf Spieler setzen, die bereits Erfahrungen in höheren Spielklassen gesammelt haben.

Nach Angaben von Amir Aziz besteht der Kader überwiegend aus Fußballern mit Oberliga-, Regionalliga- oder Verbandsliga-Vergangenheit.

Für einen Klub, der aktuell in der achten spanischen Liga startet, wäre ein solcher Erfahrungsschatz ein deutlicher Vorteil. Gleichzeitig soll genau diese Mischung dabei helfen, die sportlichen Ziele des Vereins schneller zu erreichen.

Der Plan ist ambitioniert: Innerhalb von fünf Jahren sollen mindestens drei Aufstiege gelingen. Am Ende soll die fünfte Liga stehen.

Legat selbst sieht darin kein überzogenes Versprechen. Vielmehr glaubt er, dass der Weg nach oben durchaus machbar ist.

„Das ist nichts Übertriebenes. Du kannst zweimal nicht aufsteigen und hast immer noch die Chance“, erklärt der Trainer.

Damit wird deutlich, dass Legat seine neue Aufgabe offenbar langfristig angehen möchte. Es geht nicht lediglich darum, für einige Wochen auf Mallorca an der Seitenlinie zu stehen.

Der Verein soll wachsen – und Legat soll dabei eine zentrale Rolle spielen.

Vom Reality-Star zurück zum Trainer

Image: IMAGO / Gartner
Image: IMAGO / Gartner

Thorsten Legat hat sich mit seinem neuen Engagement offenbar bewusst für einen anderen beruflichen Schwerpunkt entschieden. Nach Jahren im Reality-TV steht für ihn nun wieder der Fußball im Mittelpunkt.

Seine Aussage „In der Reality-Szene bin ich weg“ klingt entsprechend deutlich. Ganz ausgeschlossen sind einzelne TV-Auftritte zwar nicht, doch längere Produktionen möchte er als Cheftrainer nicht mehr mitmachen.

Der Grund ist für Legat vor allem seine Verantwortung gegenüber der Mannschaft: „Ich habe eine Verantwortung über meine Jungs.“

Beim FC Germania Mallorca wartet gleichzeitig eine große Herausforderung. Der Verein beginnt in der achten spanischen Liga und möchte innerhalb von fünf Jahren drei Aufstiege schaffen. Dafür setzt der Klub auf erfahrene Spieler und eine ambitionierte sportliche Planung.

Auch die ungewöhnliche Entstehungsgeschichte seines Engagements passt zu Legats neuem Kapitel: Ein Anruf von Aleks Petrovic führte letztlich dazu, dass der frühere Fußballprofi noch in derselben Nacht seine Entscheidung traf.

Aus „Will der mich verarschen?“ wurde also ein klares Ja.

Jetzt muss Legat zeigen, ob er seine neue Mannschaft tatsächlich auf dem Weg nach oben begleiten kann. Der nächste Abschnitt seiner Karriere findet jedenfalls nicht vor der Reality-TV-Kamera statt, sondern auf dem Fußballplatz von Mallorca.

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