Joachim Llambi ist für klare Ansagen bekannt – nicht nur auf dem Tanzparkett. In einem Podcast nimmt sich der „Let’s Dance“-Juror jetzt ein ganz anderes Thema vor und findet dabei deutliche Worte für Politiker in Berlin.
Worüber sich der TV-Star so aufregt, welche Frage ihn nicht loslässt und warum seine Gesprächspartnerin ihm am Ende widerspricht.
Klare Worte im Podcast

Joachim Llambi hat sich in einem Podcast-Gespräch mit deutlichen Worten über deutsche Politiker geäußert. Dabei ging es nicht um Tanzschritte oder Punktewertungen, sondern um eine Frage, die ihn offenbar schon länger beschäftigt: das Verhältnis der Deutschen zu ihrem eigenen Land.
Gastgeberin der Folge ist eine alte Bekannte aus der RTL-Tanzshow. Die Episode trägt den Titel „Joachim Llambi: Zwischen Disziplin, Erfolg und Kritik“ und erschien im Podcast „Bosbach: Freiheit braucht Stimme“. Über das Gespräch berichtete zuerst t-online.
Wer mit Llambi spricht

Llambis Gesprächspartnerin ist Caroline Bosbach, Tochter des langjährigen CDU-Politikers Wolfgang Bosbach. Die beiden kennen sich aus dem Fernsehen: Caroline Bosbach tanzte 2022 selbst bei „Let’s Dance“ – und musste sich damals dem Urteil des strengen Jurors stellen.
Inzwischen sitzt die CDU-Politikerin selbst im Bundestag. Seit 2025 vertritt sie dort den Wahlkreis Rheinisch-Bergischer Kreis. Im Podcast drehte sich das Gespräch um die deutsche Nationalhymne, nationale Identität – und um Politiker der Grünen.
Der Vergleich mit Spanien

Ausgangspunkt für Llambis Überlegungen war der Blick ins Ausland. Spanien wurde im Sommer Fußball-Weltmeister – und im Land herrschten laut Llambi Euphorie und Stolz. Genau das vermisst er in Deutschland:
> „Ich verstehe nicht, warum das nicht in Deutschland geht.“
> – Joachim Llambi im Podcast „Bosbach: Freiheit braucht Stimme“, zitiert nach t-online
Dass die Nachwirkungen von 1945 der Grund dafür sind, bezweifelt der TV-Star. Stattdessen stellt er eine Reihe von Fragen in den Raum:
– Warum ist die Identität seiner Meinung nach weitgehend verloren gegangen?
– Warum singen die Deutschen die Nationalhymne nicht mit?
– Und warum wird das nicht in der Schule gelehrt?
Wörtlich fragte er laut t-online: „Warum singen wir nicht die deutsche Nationalhymne mit.“
„Haben die einen an der Waffel?"

Die Verantwortung sieht Llambi auch bei der Politik. Besonders ein Vorfall ärgert ihn: Grünen-Politiker hätten sich über Deutschlandfahnen in der Nähe des Bundestags beschwert. Seine Reaktion darauf fiel unmissverständlich aus:
> „Haben die einen an der Waffel? Sind die noch ganz dicht?“
> – Joachim Llambi über Grünen-Politiker, zitiert nach t-online
Caroline Bosbach teilte Llambis Erklärung allerdings nicht in allen Punkten. Sie widersprach ihm: Mit Nachwehen des Zweiten Weltkriegs habe das nichts zu tun – schließlich habe Deutschland 2006 ein „Sommermärchen“ erlebt. Bei der Heim-WM damals feierten Millionen Menschen mit Schwarz-Rot-Gold.
Wen meint Llambi?

Auf welche Äußerung sich Llambi genau bezieht, sagte er im Podcast nicht. Laut t-online könnte er Luis Bobga meinen, Bundessprecher der Grünen Jugend. Der hatte nach dem WM-Aus der deutschen Mannschaft für Wirbel gesorgt.
| Was nach dem WM-Aus geschah | Details |
|—|—|
| Ausscheiden | 30. Juni 2026, Sechzehntelfinale gegen Paraguay, nach Elfmeterschießen |
| Bobgas Posts | Hinweis auf mehr häusliche Gewalt bei Sport-Großereignissen, Forderung nach mehr Geld für Frauenhäuser |
| Der Aufreger | Aufruf, die Deutschlandflaggen wieder abzuhängen |
| Die Reaktionen | Viel Kritik und teils heftige Anfeindungen im Netz |
Bobga begründete seine Posts laut echo24 mit Studien, nach denen häusliche Gewalt bei Fußball-Großereignissen zunimmt. Sein Flaggen-Aufruf löste dennoch eine Welle der Empörung aus.
Nicht das erste Mal: Llambi und die Grünen

Mit Kritik an den Grünen hält sich Llambi schon länger nicht zurück. Bereits 2019 schimpfte er auf Instagram über die Deutsche Bahn und den damaligen Grünen-Chef Robert Habeck. Laut Abendzeitung schrieb er damals: „Herr Habeck verschwinden Sie aus der Politik“.
| Joachim Llambi im Steckbrief | |
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| Geboren | 18. Juli 1964 in Duisburg |
| Bekannt als | Juror bei „Let’s Dance“ (RTL) seit der ersten Staffel 2006 |
| Weitere TV-Jobs | Juror bei „Grill den Henssler“ (VOX), Moderator bei „Riverboat“ (MDR) |
| Gesprächspartnerin im Podcast | Caroline Bosbach (CDU), Bundestagsabgeordnete |
Ob seine neuen Aussagen eine Debatte auslösen, bleibt abzuwarten. Klar ist: Wenn Joachim Llambi etwas stört, sagt er es – vor der Kamera wie im Podcast.
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