Abschied mit Ansage: Howard Carpendale enthüllt seine Pläne – Fans reagieren emotional

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Howard Carpendale feiert heute einen runden Geburtstag – und nutzt den Moment, um seinen Abschied von den ganz großen Arenen zu verkünden. Doch wie genau will die Schlager-Ikone ihr letztes Kapitel schreiben?

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Die magische 80 – ein Jubiläum mit Symbolkraft

Image: IMAGO / Bildagentur Monn
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Am 14. Januar wird Howard Carpendale 80 Jahre alt. Eine Zahl, die viele Fans erst einmal stutzen lässt. Denn Carpendale steht noch immer stundenlang auf der Bühne, füllt große Hallen und wirkt körperlich präsent wie eh und je. Altersmilde? Fehlanzeige.

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Und doch markiert dieser Geburtstag einen Wendepunkt. Wenige Wochen später startet der Sänger seine Abschiedstournee. Ein bewusster Schritt, kein abruptes Ende. Für Carpendale ist es ein langsames Zurückfahren – nicht aus Schwäche, sondern aus Klarheit darüber, was er sich selbst künftig noch zumuten will.

Fitness, Zufriedenheit und ein ruhiges Leben

Image:  IMAGO / Gartner
Image: IMAGO / Gartner

Dass er sich mit 80 Jahren überhaupt noch eine große Tour zutraut, kommt nicht von ungefähr. Sport sei sein größtes Hobby, sagte Carpendale kürzlich im Gespräch mit der MDR Schlagerwelt.

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Noch wichtiger sei jedoch seine innere Haltung. „Ich lebe ein sehr zufriedenes Leben inzwischen“, sagt er. Dazu komme eine stabile Partnerschaft. Seit 43 Jahren ist er verheiratet – mit einer Frau, die sein Leben „wunderschön“ mache. Stress entstehe bei ihm heute kaum noch privat, sondern fast ausschließlich beruflich – vor allem durch das viele Reisen.

Abschied von den Tourneen, nicht von der Bühne

Image: IMAGO / Bildagentur Monn
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Genau diese Belastung ist einer der Hauptgründe, warum 2026 Schluss sein soll mit den langen Tourneen. Doch Carpendale betont: Das bedeutet nicht, dass er komplett verschwindet.

Nach seinem Auftritt beim Silvester-Schlagerbooom sagte er im Gespräch mit Florian Silbereisen: „Wenn ich gesund bleiben sollte und wenn die Leute wollen, dann werde ich schon immer wieder mal hier und da auf einer Bühne stehen.“

Ein Abschied mit Hintertür – oder eher ein bewusster Übergang.

Ein Rückzug, den es schon einmal gab

Image:  IMAGO / justpictures.ch
Image: IMAGO / justpictures.ch

Fast vergessen ist heute, dass Carpendale diesen Schritt schon einmal gegangen ist. Im Februar 2003 machte er öffentlich, an Multipler Sklerose erkrankt zu sein. Kurz darauf zog er sich aus dem Musikgeschäft zurück.

Im Dezember desselben Jahres spielte er ein emotionales Abschiedskonzert in der Kölner Arena. Später sagte er im teleschau-Interview, er habe damals das Gefühl gehabt, „es wiederholt sich alles“. Die Auszeit war notwendig – und sie war nicht endgültig. Umso berechtigter ist heute die Frage: Wie final wird dieser Abschied wirklich sein?

Alben, Streaming und ein halber Rückzieher

Image: IMAGO / Christian Schroedter
Image: IMAGO / Christian Schroedter

Auch musikalisch hatte Carpendale zuletzt Abschiedstöne angeschlagen. Mit seinem Studioalbum Let’s Do It Again (2023) erklärte er, keine weiteren klassischen Alben mehr veröffentlichen zu wollen. „Die Zeit der Alben ist vorbei“, sagte er mit Blick auf das Streaming-Zeitalter.

Doch auch hier blieb es nicht ganz dabei. Im Februar erscheint mit Zeitlos ein Jubiläumsalbum mit neu aufgenommenen Hits und einigen neuen Songs. Kein kompletter Rückzug also – eher eine Anpassung an neue Zeiten.

Große Bühne, kleine Feier

Image: IMAGO / Bildagentur Monn
Image: IMAGO / Bildagentur Monn

Während Bühnenjubiläum, Geburtstag, Album und Abschiedstournee öffentlich groß gefeiert werden, bleibt der private Rahmen bewusst klein. Zum runden Geburtstag lädt Carpendale seine Patchworkfamilie ein. „Wir halten es nur für uns, diesen Abend mal zu genießen“, sagte er der MDR Schlagerwelt.

Diese Zurückhaltung ist Programm. Seine Familie sei sein wichtigstes Korrektiv, sagt er selbst: „Meine Familie sorgt dafür, dass ich nie auf die Idee komme, ich wäre etwas Besonderes.“

Vielleicht ist genau das das Geheimnis seiner erstaunlichen Konstanz: ein Künstler, der weiß, wann es Zeit ist loszulassen – ohne wirklich zu gehen.

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