Wolfgang Bahro startet ins Jahr 2026 mit einer Doppelportion Glück – beruflich wie privat überschlagen sich die Ereignisse.
Erfolg auf allen Ebenen

Privat wie beruflich läuft es derzeit rund für einen der bekanntesten TV-Bösewichte Deutschlands. Wolfgang Bahro, seit Jahrzehnten als intrigante GZSZ-Figur Dr. Jo Gerner bekannt, zeigt nun eine ganz neue Seite. Der Schauspieler übernimmt eine zentrale Rolle im RTL-Krimi Haveltod – Ein Potsdam-Krimi und schlüpft dort in die Rolle eines Profilers, der einem Serienmörder auf der Spur ist. Ein Tapetenwechsel, der beweist: Bahro kann weit mehr als nur Serienfiesling.
Zweifaches Opa-Glück

Doch nicht nur auf dem Bildschirm gibt es Grund zur Freude. Auch privat erlebt der Berliner gerade ein echtes Hoch. Erst vor wenigen Monaten wurde Wolfgang Bahro zum zweiten Mal Großvater. Sein Sohn David Bahro und dessen Ehefrau sind erneut Eltern geworden und schenkten ihm einen weiteren Enkelsohn. „Seit vergangenem Jahr habe ich sogar schon zwei Enkelkinder“, erzählt Bahro stolz. Ein neues Kapitel, das sein Leben spürbar bereichert.
Der Kult-Bösewicht legt die Maske ab

Seit über 30 Jahren verkörpert Bahro bei Gute Zeiten, schlechte Zeiten den eiskalten Strippenzieher Dr. Jo Gerner. Für den neuen Krimi ließ er diese Rolle nun zumindest zeitweise hinter sich. Statt Intrigen und Machtspielen stehen Ermittlungsarbeit und psychologisches Feingefühl im Vordergrund. Für Bahro eine spannende Herausforderung – und ein Beweis dafür, dass er auch abseits der Daily Soap überzeugt.
Ein ganz besonderer Keller

Sein größtes Glück findet Bahro jedoch oft fernab von Filmsets – im eigenen Keller. Dort lagert sein ganzer Stolz: eine Sammlung von über 3000 Spielzeug- und Actionfiguren. Was einst mit einem einzelnen Schlumpf begann, ist heute ein wahres Museum. Von „Star Wars“ über „Star Trek“ bis hin zu Charlie Chaplin und Michael Jackson – alles ist vertreten. Besonders sein ältester Enkel (vier Jahre alt) liebt diesen Ort. „Opa, wir gehen jetzt in den Keller“, heißt es dann – angeblich, um Darth Vader „Guten Tag“ zu sagen.
Rituale zwischen Opa und Enkel

Der lebensgroße Darth Vader ist dabei nur der offizielle Anlass. In Wahrheit wollen Opa und Enkel gemeinsam spielen. „Das ist natürlich nur ein Vorwand“, schmunzelt Bahro. Oft werden ganze Kisten voller Figuren nach oben getragen und ausgiebig bespielt. Diese gemeinsamen Rituale sind dem Schauspieler heilig – sie stehen für Nähe, Zeit und ungeteilte Aufmerksamkeit. Dinge, die ihm heute besonders wichtig sind.
Ein ehrlicher Blick zurück

Im Krimi „Haveltod“ wird auch das schwierige Verhältnis zwischen Vater und Sohn thematisiert. Parallelen zum echten Leben? Bahro sagt offen: „Machtkämpfe gibt es bei uns nicht.“ Dennoch habe sein Sohn ihm einmal ehrlich gesagt, dass er sich in seiner Kindheit mehr gemeinsame Zeit gewünscht hätte. Damals steckte Bahro mitten im Karriereaufbau. Heute ist das Verhältnis eng – und der Stolz unausgesprochen präsent. „David sagt es nicht, aber er lächelt immer, wenn jemand ein Autogramm will.“ Ein stilles Zeichen von Anerkennung – und für Wolfgang Bahro wohl der schönste Applaus überhaupt.

