Die Nachricht sorgt für Sprachlosigkeit: Das Kult-Paar aus „Bauer sucht Frau“ ist wohl getrennt. Doch was hat es damit auf sich?
Getrennt seit Januar

Sie gelten als eines der beliebtesten Paare aus „Bauer sucht Frau“: Landwirt Josef (65) und Narumol (60). Umso größer ist jetzt das Stirnrunzeln bei den Fans – denn die beiden sind aktuell getrennt. Zumindest räumlich. Narumol ist seit Anfang Januar in ihrer Heimat Thailand – und das Besondere: ohne Ticket zurück.
Josef gibt offen zu, wie sehr ihn das mitnimmt. In „Das neue Blatt“ sagt er: „Ich vermisse sie sehr. Und ich hoffe, dass es nicht mehr so lange dauert, bis sie wieder nach Hause kommt“.
Doch wer jetzt an Ehekrise oder Streit denkt, liegt offenbar daneben. Hinter der Trennung steckt etwas anderes – und das überrascht.
Hof, Haus, Stall: Josef übernimmt alles – aber nicht ganz allein
Während Narumol in Asien ist, läuft der Alltag in Bayern ganz normal weiter – mit allem, was dazugehört: Haus, Hof und ein moderner Stall mit vielen Tieren. Josef stemmt das meiste selbst, doch er bekommt Unterstützung aus der Familie.
Stieftochter Jenny (26) ist aktuell zu Hause, weil sie sich nach den Prüfungen ihres Agrarwirtschaftsstudiums in der Heimat erholt. Und auch Tochter Jorafina (14) packt mit an – allerdings erst nach der Schule.
Josef klingt dabei weder dramatisch noch hilflos, eher pragmatisch. Er sagt: „Ich komme gut allein zurecht. Aber ich bin froh, dass die Mädels mich unterstützen“.
Trotzdem bleibt die große Frage: Wann kommt Narumol zurück? Genau da wird es spannend – weil Josef selbst es nicht genau weiß.
Kein Ehe-Krach: Josef verrät den echten Grund für Narumols Thailand-Reise

Dass Narumol ohne festes Rückreisedatum in Thailand ist, klingt für viele erst mal nach Alarm. Doch Josef macht klar: Es steckt kein Beziehungszoff dahinter. Stattdessen verrät er, dass Narumol beruflich unterwegs ist – und zwar gleich doppelt.
Josef sagt: „Meine Frau hat für ein Reality-Format gedreht und stand fürs ‚Traumschiff‘ vor der Kamera“.
Das erklärt, warum die Reise nicht nur „Heimatbesuch“ ist, sondern offenbar ein Job-Trip. Gleichzeitig erklärt es auch, warum Josef nicht mitgeflogen ist: Irgendwer muss zu Hause alles am Laufen halten – und genau das macht er.
Josef bleibt auf dem Hof – die Arbeit lässt keinen Spielraum
Josef hätte Narumol offenbar gern begleitet. Doch das war nach seiner Darstellung nicht machbar, weil auf dem Hof Verantwortung wartet – inklusive Stallarbeit und Tierversorgung.
Er wirkt dabei wie jemand, der sich nicht „mal eben“ rausziehen kann. Landwirtschaft ist für ihn nicht Job, sondern Lebensrhythmus – und genau deshalb denkt er laut Bericht auch noch nicht an den Ruhestand.
Aber ein Gedanke scheint bei ihm fest zu stehen: Wenn irgendwann wirklich Ruhe einkehrt, will er sie nicht allein genießen – sondern mit Narumol. Und genau damit bekommt die aktuelle Trennung einen anderen Klang: nicht „auseinander“, sondern „durchhalten“.
„Wir kämpfen manchmal“ – aber Josef klingt alles andere als resigniert
Auch wenn Josef Narumol vermisst, klingt er nicht so, als würde er an der Beziehung zweifeln. Im Gegenteil: Er beschreibt ihr gemeinsames Leben grundsätzlich positiv – aber eben nicht als Märchen ohne Arbeit.
Er sagt: „Wir haben ein wunderbares Leben. Auch wenn wir manchmal um unser Glück kämpfen müssen“.
Dieser Satz wirkt wie ein kleiner Blick hinter das TV-Image. Nicht perfekt, nicht geschniegelt – aber echt. Und vielleicht ist genau das der Grund, warum das Paar seit Jahren so viele Fans hat: weil es nicht nur um Romantik geht, sondern um Alltag, Familie und Zusammenhalt.
Und dann ist da noch der Rückblick, der zeigt, wie lange diese Geschichte schon läuft.
Ein TV-Märchen mit Bestand: Kennengelernt 2009, geheiratet 2010
Josef und Narumol haben sich 2009 in der fünften Staffel von „Bauer sucht Frau“ kennengelernt – und wurden schnell zum Fan-Liebling. Nur ein Jahr später gaben sie sich in Oberbayern das Jawort, und diese Ehe hat bis heute Bestand.
Dass Narumol nun mehrere Wochen in Thailand ist, wirkt deshalb für viele wie ein kleiner Schockmoment – aber nach allem, was Josef sagt, geht es nicht um Trennung im Herzen, sondern um Abstand durch Termine.
Unterm Strich bleibt ein bittersüßer Zwischenstand: Josef hält zu Hause die Stellung, die Töchter helfen, Narumol arbeitet in Thailand – und ein Satz hängt über allem: „Ich vermisse sie sehr.“

