Bei Dschungelshow: Hat RTL DAS getan, um Sonja Zietlow bloßzustellen?

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Eine unbedachte Regie-Panne wirft plötzlich ein grelles Licht auf die sonst so souveräne Dschungel-Moderatorin – und entfacht eine Debatte, die längst als beendet galt.

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IBES sorgt weiter für Wirbel

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Mehr als zwei Wochen nach dem Finale von Ich bin ein Star – Holt mich hier raus! reißt die Diskussion nicht ab.

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Vor allem das „Nachspiel“, moderiert von Jan Köppen und Sonja Zietlow, sorgt für neue Kritik.

Im Mittelpunkt steht erneut Dschungelkönig Gil Ofarim – und die Frage, wie kritisch mit seinen Aussagen umgegangen wurde.

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Vorwürfe der Parteilichkeit

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Schon während der Staffel hatten viele Zuschauer den Eindruck, Sonja Zietlow zeige Sympathien für Ofarim.

Gleichzeitig wirkte ihr Umgang mit Kandidatin Ariel auf manche distanziert.

Kritiker bemängelten, widersprüchliche Aussagen Ofarims seien nicht ausreichend eingeordnet oder hinterfragt worden.

Jan Köppen zeigt Selbstkritik

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Beim „Nachspiel“ schlug Jan Köppen nachdenklichere Töne an.

Er räumte ein, sich über sein eigenes Verhalten zu ärgern und in bestimmten Momenten nicht kritisch genug nachgehakt zu haben.

Diese Selbstreflexion kam bei vielen Zuschauern gut an – sie werteten sie als klares Signal.

Neue Vorwürfe gegen Zietlow

Brisant sind Berichte aus einem Instagram-Livestream mit Samira Yavuz, Ariel und Stephen Dürr.

Demnach soll Zietlows Mikrofon zeitweise versehentlich offen gewesen sein. Einige Gäste behaupten, man habe gehört, wie sie sich über Applaus für Ariel geärgert habe.

Diese Vorwürfe sind jedoch nicht offiziell bestätigt.

Wurde zu viel herausgeschnitten?

Image:  IMAGO / Horst Galuschka
Image: IMAGO / Horst Galuschka

Mehrere Beteiligte kritisierten im Livestream, dass viele Aussagen nicht ausgestrahlt worden seien.

Eine RTL-Sprecherin erklärte dazu gegenüber t-online, bei Aufzeichnungen werde deutlich mehr gesprochen als letztlich gesendet. Man verdichte dramaturgisch – nicht nach Sympathie, sondern nach redaktioneller Relevanz.

Eine Staffel mit besonderer Brisanz

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Die 19. Staffel war von Beginn an aufgeladen.

Ofarim hatte 2021 einem Leipziger Hotelmitarbeiter antisemitische Beleidigungen vorgeworfen, diese Anschuldigungen später jedoch vor Gericht zurückgenommen.

Sein Sieg spaltete das Publikum. Auch Wochen nach dem Finale zeigt sich: Diese Dschungelcamp-Staffel wird noch lange Gesprächsthema bleiben.

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