Vanessa Mai stand bei Florian Silbereisens großer TV-Show offenbar kurz davor, die Fassung zu verlieren.
Angespannte Stimmung vor großem Publikum

Für das Fernsehpublikum wirkte bei Florian Silbereisens „Schlagerbooom“ alles perfekt. Vanessa Mai stand professionell auf der Bühne, performte souverän und ließ sich nichts anmerken. Doch hinter den Kulissen sah die Situation offenbar ganz anders aus.
Im Podcast „Schön laut“ mit Lola Weippert sprach die Sängerin nun offen darüber, wie belastend die Aufzeichnung für sie zeitweise war. Was später im Fernsehen makellos aussah, war für Vanessa Mai emotional eine echte Herausforderung.
Besonders überraschend: Nach einer fast perfekten Generalprobe folgte am eigentlichen Showtag ein Tiefpunkt. Die Sängerin fühlte sich unwohl, müde und nicht so sicher, wie sie es von sich selbst erwartet hätte.
Am Showtag passte plötzlich nichts mehr

Vanessa Mai schilderte, dass am Tag der Aufzeichnung plötzlich vieles nicht so lief, wie sie es sich gewünscht hätte. Ihre Haare saßen nicht, die Müdigkeit machte ihr zu schaffen, und auch die Umstände hinter den Kulissen belasteten sie.
Mit ihrem Team musste sie stundenlang in einem einzigen Raum ausharren. Privatsphäre gab es dabei offenbar kaum. Für eine Künstlerin, die vor einer großen TV-Show ohnehin unter Druck steht, kann genau so eine Situation zusätzlich an den Nerven zehren.
Im Podcast gab Vanessa ehrlich zu: „Ich war nicht so selbstsicher, ich habe mich einfach unwohl gefühlt“. Diese Worte zeigen, dass selbst erfahrene Bühnenprofis Momente haben, in denen sie innerlich kämpfen.
Ihr Mann Andreas Ferber baute sie wieder auf

Ausgerechnet ihr Ehemann und Manager Andreas Ferber war es, der Vanessa Mai in dieser schwierigen Situation auffing. Er begleitete sie nicht nur beruflich, sondern wurde in diesem Moment auch privat zu einer wichtigen Stütze.
Mit einem einfachen Satz holte er sie aus ihrem mentalen Tief. Er sagte zu ihr: „Der Tag kommt nicht wieder“. Für Vanessa scheint genau dieser Gedanke entscheidend gewesen zu sein.
Denn statt sich von ihrer Unsicherheit komplett ausbremsen zu lassen, fand sie offenbar zurück in ihre Energie. Der Satz erinnerte sie daran, den Moment nicht an sich vorbeiziehen zu lassen. Gerade bei einer großen Show wie dem „Schlagerbooom“ zählt am Ende, was auf der Bühne passiert.
Auf der Bühne war vom Drama nichts zu sehen
Vor den Kameras gelang es Vanessa Mai, all das hinter sich zu lassen. Obwohl sie sich zuvor unwohl gefühlt hatte, brachte sie ihre Leistung professionell auf die Bühne. Für das Publikum war von ihrem Backstage-Tief nichts zu spüren.
Im Gegenteil: Vanessa erzählte, dass sie an beiden Tagen nach eigener Aussage den „Spaß ihres Lebens“ gehabt habe. Genau das zeigt, wie stark sie zwischen privaten Unsicherheiten und professionellem Auftritt unterscheiden kann.
Mit einem Augenzwinkern beschrieb sie ihre Energie am zweiten Tag besonders deutlich: „Am zweiten Tag hatte ich eine Attitude, als ob ich jemanden verprügeln will auf der Bühne.“ Diese Aussage zeigt, wie sehr sie den Druck schließlich in Power verwandelte.
Vanessa Mai zieht eine wichtige Lehre daraus
Im Rückblick sieht Vanessa Mai die Situation nicht nur als stressigen Moment, sondern auch als persönliche Erfahrung. Sie reflektierte im Podcast, wie sehr Unsicherheiten den Blick auf schöne Erlebnisse verstellen können.
Sie sagte: „Die Unsicherheiten nehmen dir so krass den Moment und die rauben dir so diese Lebenszeit, die du eigentlich ja schön verbringen könntest“. Damit spricht sie ein Gefühl an, das viele Menschen kennen dürften – auch abseits von Bühne und Fernsehen.
Vanessa macht deutlich: Manchmal ist nicht die eigentliche Situation das größte Problem, sondern der innere Druck, perfekt sein zu müssen. Für sie wurde der „Schlagerbooom“ damit offenbar auch zu einer Lektion im Loslassen.
Zwischen Powerfrau und verletzlicher Seite
Vanessa Mai zeigt sich auf der Bühne meist selbstbewusst, energiegeladen und kontrolliert. Doch ihre offenen Worte im Podcast machen klar, dass hinter dieser Power auch Unsicherheiten, Druck und schwierige Momente stehen können.
Seit Jahren ist sie mit Andreas Ferber verheiratet, der sie zugleich als Manager begleitet. Dass er in dieser Situation genau die richtigen Worte fand, zeigt, wie wichtig seine Unterstützung für sie ist.
Auch auf Social Media nimmt Vanessa ihre Community regelmäßig mit in ihren Alltag – zwischen Proben, Tourstress, Bühnenmomenten und privaten Wohlfühlaugenblicken. Nun zeigt sie erneut eine ehrliche Seite: die einer Künstlerin, die trotz großer Erfahrung manchmal zweifelt, aber lernt, sich davon nicht den Moment nehmen zu lassen.

