Ein neuer Aufreger aus Mallorca: In der neuesten „Goodbye Deutschland“-Folge (Ausstrahlung 12. Januar 2026) bezeichnete Andreas Robens seine Ehefrau Caro als „dick“ – und löste damit einen Sturm der Entrüstung aus.
Wenn Ehrlichkeit weh tut

Manche TV-Momente lassen Zuschauer sprachlos zurück. In der aktuellen Folge von Goodbye Deutschland war es erneut so weit. Was für viele Frauen ein klarer Affront gewesen wäre, nahm Caro Robens erstaunlich gelassen hin. Während Ehemann Andreas Robens ihren Körper kommentierte, lächelte sie – und widersprach nur gelegentlich.
Der Umgangston des Paares wirkt auf Außenstehende hart, fast verletzend. Doch genau diese Dynamik begleitet die beiden seit Jahren. Für manche ist es schockierend, für andere Ausdruck einer sehr eigenen Form von Nähe. Klar ist: Dieses Paar polarisiert – und das nicht erst seit dieser Folge.
„Pummelchen“ oder Projektion?

Besonders eine Aussage sorgte für Aufsehen. Andreas erklärte, Caro sei „schon immer ein Pummelchen“ gewesen. Sie widersprach sofort, doch er blieb dabei: „Natürlich warst du ein Pummelchen, wir haben erst dich gebaut.“ Caro konterte, sie sei früher keineswegs dick gewesen – nur um direkt wieder zu hören: „Natürlich warst du dick! Ich hab‘ dich dick kennengelernt!“
Eingeblendete Fotos aus der Kennenlernzeit erzählten allerdings eine andere Geschichte. Caro erinnerte sich daran, Kleidergröße 34 getragen und rund 50 Kilo gewogen zu haben. Von Übergewicht keine Spur. Dennoch hielt Andreas an seiner Sichtweise fest – sehr zum Erstaunen vieler Zuschauer.
Der Körper als Projekt

Schon früh hatte Caro mit Kraftsport begonnen – unterstützt von ihrem späteren Ehemann. Andreas beschrieb seine Motivation dabei unverblümt: „Okay, aus der kannste was bauen. Die hat Potenzial, die hat ’ne richtig gute Genetik, die kann was werden. Die bauste dann mal.“
Später formulierte er es noch drastischer und sagte über seine Frau: „Die sah aus wie’n Michelin-Männchen.“ Aussagen, die bei vielen Kopfschütteln auslösten. Caro jedoch schien diesen Ton längst gewohnt zu sein. Als gelernte Erzieherin begegnete sie den Kommentaren ruhig – vielleicht auch, weil sie selbst unzufrieden mit ihrem Körper war.
Noch einmal auf die Bühne
Nach der Corona-Zeit fühlte sich Caro aus der Form geraten. Andreas formulierte es so: „Mir egal, ich fress‘ jetzt.“ Sie korrigierte ihn sofort: „Ich fress‘ nicht, ich hab‘ gesagt, ich genieße …“ Doch er fiel ihr ins Wort und beschrieb ihre Gewichtszunahme erneut mit drastischen Bildern.
Trotzdem fasste Caro einen ehrgeizigen Entschluss. Sie wollte noch einmal zu einem Bodybuilding-Wettkampf antreten. Ein Jahr plante sie für Muskelaufbau, Diät und Disziplin ein: „Ich möcht‘ meinen Körper noch mal so richtig in Form bringen wie unter 40 … und ich möcht‘ mir noch einmal zeigen, dass ich das auch mit fast 50 noch mal schaffe.“
Training, Eier und Implantate
Andreas zeigte sich begeistert. Endlich komme seine Frau „mal wieder richtig in Form“. Er beriet sie intensiv in Ernährungsfragen: „Eiweiß, Eiweiß, Eiweiß“ sei jetzt entscheidend. Praktisch: Der Nachbar hatte Hühner und versorgte das Paar regelmäßig mit frischen Eiern.
Weniger begeistert war Andreas allerdings von Caros Plan, während der Trainingsphase ihre fast 16 Jahre alten Brustimplantate austauschen zu lassen. Die OP und die Regeneration könnten das Training zurückwerfen. Im schlimmsten Fall sei „das ganze Projekt gefährdet“, fürchtete er.
Liebe auf Robens-Art
Mit der Zeit wurde jedoch klar: Andreas sorgte sich nicht nur um Trainingspläne, sondern um Caros Gesundheit. Jede Operation birgt Risiken. Caro begegnete dem Thema gewohnt pragmatisch: „Wenn ich sterbe, cool, dann krieg‘ ich das eh nicht mit – dann hast du das Haus für dich alleine.“
Seine Antwort fiel ebenso trocken aus. Das Haus sei schließlich viel zu groß für ihn allein. Romantisch klingt anders – doch genau so funktionieren die Robens. Ihr Umgangston ist gewöhnungsbedürftig, manchmal schroff, oft provokant. Aber offenbar ist es genau diese Mischung aus Necken, Ehrlichkeit und Zusammenhalt, die ihre Ehe trägt.

