Bruce Darnell sorgt für Wirbel: Spruch über seine verstorbene Mutter polarisiert

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Bruce Darnell spricht in bewegenden Worten über den Tod seiner Mutter – und überrascht dabei mit einer Aussage, die aufhorchen lässt.

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Ein Verlust, der mehr als Trauer auslöste

Image: IMAGO / STEINSIEK.CH
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Bruce Darnell gewährt einen ungewöhnlich persönlichen Einblick in seine Vergangenheit. Bei RTL spricht der 69-Jährige über eine Kindheit, die ihn bis heute prägt – und über das schwierige Verhältnis zu seiner Mutter.

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Als uneheliches Kind habe er sich innerhalb seiner Familie „unsichtbar“ gefühlt. Besonders eine Erinnerung ist ihm bis heute im Gedächtnis geblieben.

„Ich habe einen Tag auf meine Mutter gewartet und ich saß auf einer Treppe. Und ich weiß, es war ungefähr so 40 Grad heiß. Aber meine Mutter ist nicht gekommen. Ich habe gewartet und gewartet und gewartet.“

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„Die Kindheit war unsichtbar“

Für Bruce Darnell war diese Erfahrung offenbar sinnbildlich für seine gesamte Kindheit.

Rückblickend beschreibt er diese Zeit mit einem Satz, der viel über seine damalige Gefühlswelt verrät: „Die Kindheit war unsichtbar. Ich musste mich unsichtbar machen, als uneheliches Kind.“

Das Gefühl, nicht gesehen oder ausreichend angenommen zu werden, habe ihn lange begleitet.

Mit 18 Jahren zog Darnell schließlich Konsequenzen. Er verließ sein Elternhaus und brach den Kontakt zu seiner Mutter weitgehend ab.

„Ich bin abgehauen mit 18. Ich habe sie nie wieder gesehen.“

Jahrzehnte später kommt die Nachricht vom Tod

Image: IMAGO / BREUEL-BILD
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Nach seinem Weggang sollte es viele Jahre dauern, bis Bruce Darnell wieder mit seiner Mutter in Verbindung kam.

Zuletzt hatte er nach eigenen Angaben mit 19 Jahren mit ihr telefoniert. Erst Jahrzehnte später erhielt er schließlich die Nachricht, dass seine Mutter gestorben war.

Der Tod löste bei ihm jedoch nicht ausschließlich Trauer aus. Stattdessen beschreibt Darnell ein Gefühl, mit dem er selbst offenbar lange nicht gerechnet hatte.

„An dem Tag, als sie gestorben ist, habe ich eine Message bekommen und ich habe irgendwie so eine Freiheit bekommen.“

„Es hatte nie irgendetwas mit Hass zu tun“

Dass er nach dem Tod seiner Mutter ein Gefühl von Freiheit empfand, möchte Bruce Darnell ausdrücklich nicht mit Hass gleichsetzen.

„Es hatte nie irgendetwas mit Hass zu tun. Gar nichts.“

Vielmehr scheint die Nachricht für ihn ein Abschluss mit einem Kapitel gewesen zu sein, das ihn über Jahrzehnte beschäftigt hatte.

Heute sagt Darnell, dass er mit seiner Vergangenheit abgeschlossen habe. Dabei musste er sich auch von einem Gedanken lösen, der ihn lange begleitet hatte: „Ich bin nicht gut genug!“

Inzwischen möchte er sich davon nicht mehr bestimmen lassen.

Mit 68 Jahren entdeckt Bruce Darnell die Selbstliebe

Image: IMAGO / Berlinfoto
Image: IMAGO / Berlinfoto

Eine wichtige Veränderung in seinem Leben habe Darnell erst im hohen Alter erlebt.

„Ich habe angefangen, mich mit 68 Jahren selbst zu lieben. Ich bin angekommen.“

Damit beschreibt der ehemalige „Germany’s Next Topmodel“-Juror einen persönlichen Wendepunkt. Statt ständig an sich zu zweifeln, habe er gelernt, sich selbst anzunehmen.

Seine heutige Haltung fasst er mit wenigen Worten zusammen: „Ich bin so, wie ich bin. Ich bin ein guter Mensch.“

Auch positives Denken spielt für ihn inzwischen eine wichtige Rolle. „Es ist Mindset und die Power des positiven Denkens“, erklärt Darnell.

Bruce Darnell blickt versöhnlich nach vorn

Dass Bruce Darnell heute so offen über seine Vergangenheit spricht, ist auch vor dem Hintergrund früherer Aussagen bemerkenswert.

Bereits 2023 hatte er gegenüber Frauke Ludowig über persönliche Krisen, Einsamkeit und berufliche Rückschläge gesprochen. Damals sagte er: „Ich dachte, ich bin ein Versager.“

Auch über den Tod seines Partners und die gemeinsame schwierige Zeit hatte Darnell zuletzt öffentlich gesprochen.

Heute scheint sich sein Blick auf das eigene Leben jedoch deutlich verändert zu haben. Kurz vor seinem 70. Geburtstag fühlt sich Bruce Darnell nach eigener Aussage nicht nur körperlich fit, sondern auch mit sich selbst im Reinen.

Nach einer Kindheit, in der er sich selbst als unsichtbar empfand, hat er offenbar einen Weg gefunden, sich selbst den Wert zu geben, den er früher vermisst hat.

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